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Politik

Paul Stucki zum Familienbericht NRW: „Familien brauchen konkrete Entlastung statt warmer Worte“

Paul Stucki zum Familienbericht NRW: „Familien brauchen konkrete Entlastung statt warmer Worte“

Moers/Neukirchen-Vluyn. Der heute vorgestellte Familienbericht NRW zeigt deutlich, unter welchem Druck Familien in Nordrhein-Westfalen stehen. Der Bericht wurde vom Deutschen Jugendinstitut im Auftrag der Landesregierung erstellt und beschreibt unter anderem steigende Kosten, Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Armutsrisiken sowie fehlende Verlässlichkeit bei Bildungs- und Betreuungsangeboten.

Für Paul Stucki, SPD-Landtagskandidat für Moers und Neukirchen-Vluyn, ist klar: Der Bericht darf nicht folgenlos bleiben.

„Der Familienbericht beschreibt sehr deutlich, was viele Familien in Moers, Neukirchen-Vluyn und im ganzen Land längst jeden Tag erleben: Der Alltag ist teurer geworden, Betreuungsangebote sind zu oft nicht verlässlich und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt für viele Eltern eine enorme Belastung. Politik darf nicht nur sagen, wie wichtig Familien sind. Sie muss dafür sorgen, dass Familien ihren Alltag auch wirklich bewältigen können“, erklärt Stucki.

Besonders deutlich werde dies bei Bildung und Betreuung. Wenn Kitas früher schließen müssen, OGS-Plätze fehlen oder Unterricht ausfällt, seien es am Ende die Familien, die diese Lücken auffangen müssen.

„Familien brauchen Verlässlichkeit. Wer morgens nicht weiß, ob Betreuung und Schule funktionieren, kann Familie und Beruf kaum vernünftig zusammenbringen“, so Stucki.

Auch das gestiegene Armutsrisiko dürfe nicht hingenommen werden. Gerade Alleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern und Familien mit geringem Einkommen seien besonders stark belastet.

„Kinder dürfen nicht davon abhängig sein, wie viel Geld ihre Eltern haben. Chancen müssen unabhängig vom Geldbeutel sein“, betont Stucki.

Aus Sicht des SPD-Landtagskandidaten ist der Bericht damit ein klarer Arbeitsauftrag an die schwarz-grüne Landesregierung. Sie müsse nun konkrete Konsequenzen ziehen: für verlässliche Kitas, einen funktionierenden Ganztag, bessere Unterstützung für Alleinerziehende, Maßnahmen gegen Kinder- und Familienarmut, mehr bezahlbaren Wohnraum und eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen.

„Die Landesregierung hat diesen Bericht in Auftrag gegeben. Jetzt muss sie auch liefern: mit klaren Maßnahmen, verlässlicher Finanzierung und einem Zeitplan. Der Familienbericht darf nicht ins Regal gestellt werden. Er muss der Startpunkt für eine Familienpolitik sein, die den Alltag von Familien wirklich leichter macht“, so Stucki abschließend.

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