A40-Sperrung belastet Duisburger Wirtschaft
A40-Sperrung belastet Duisburger Wirtschaft
Unternehmen brauchen Planungssicherheit
Die A40 wird zehn Tage lang zwischen Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen gesperrt. Der Fernverkehr muss weitläufig umgeleitet werden. Gleichzeitig ist das Kreuz Kaiserberg Großbaustelle und Stauschwerpunkt. Ursache der Sperrung ist die Suche nach Bomben und Munitionsresten. Eine wichtige Maßnahme, die auf ein fragiles Infrastrukturnetz trifft. Die Unternehmen müssen sich auf zusätzliche Staus und stockenden Verkehr einstellen, betont Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK:
„Eigentlich sollte die A40 an der Stelle erst später gesperrt werden. Jetzt geht Sicherheit natürlich vor. Der Baugrund der Hardenbergbrücke muss überprüft werden. Die Vermutung: Dort liegen Reste von Weltkriegsmunition. Unternehmen und Pendler müssen sich auf lange Staus einstellen. Der Ausfall der Verbindung belastet den Verkehr in allen umliegenden Städten. Die Ausweichrouten und besonders das Kreuz Kaiserberg sind schon heute an ihrer Grenze. Die Sperrung zeigt erneut, wie anfällig das Verkehrssystem in Nordrhein-Westfalen ist. Nach der Sperrung der A565 bei Bonn und der A4 bei Köln Eifeltor ist das die dritte Sperrung innerhalb weniger Tage.“
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.
Foto: Niederrheinischen IHK
