DialogPunkt Kalkar
Die Zukunft der Landwirtschaft erleben am Dienstag, 30. Juni 2026 um 17 Uhr
Wie sieht zukunftsfähige Landwirtschaft aus? So zum Beispiel: Ein zwei Hektar großer Walnuss-Agroforst, also über 60 Bäume verschiedener Walnusssorten in Reihen auf der Fläche. Die Ackerfläche wird in vielfältiger Fruchtfolge bewirtschaftet. Angelegt wurde er von Pia Haartz gemeinsam mit ihrer Familie und in Kooperation mit dem Agroforst Reallabor der Hochschule Rhein-Waal im Winter 2023/24. Mittlerweile steht in direkter Nachbarschaft zudem auf rund 700 m² ein Haselnusshain.
Beim Besuch auf Hof Birgel gibt der DialogPunkt Kalkar Einblicke in das landwirtschaftliche Konzept Agroforstwirtschaft. Gemeint ist damit die Kombination und Bewirtschaftung von Ackerbau oder Dauergrünland mit Gehölzen und/oder Tierhaltung auf einer Fläche. Pia Haartz teilt in einem Impulsvortrag ihre Erfahrungen und stellt Vor- und Nachteile dieses nachhaltigen Landwirtschaftssystems gegenüber. Die Motivation für den Walnuss-Agroforst auf Hof Birgel war ihr Wunsch, den Betrieb für künftige Generationen fit zu machen. Die Flächen sollen effizient und klimaresilient genutzt werden. Walnussbäume waren schon immer Teil vom Hof.
Im Rahmen einer Führung über den Hof und einer offenen Diskussionsrunde entsteht Raum für Austausch zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl wird um Anmeldung unter https://pretix.eu/transform-hsrw.org/19.05.26-2/ gebeten. Bei Anreise mit dem Auto wird darum gebeten, zwischen den Walnussbäumen entlang der Hofeinfahrt zu parken.
Details zum DialogPunkt Kalkar „Die Zukunft der Landwirtschaft erleben“
| Datum | 30. Juni 2026 |
| Uhrzeit | 17:00 – 18:30 Uhr |
| Ort | Birgelfeld 64, 47546 Kalkar |
| Zielgruppe | Bürger*innen, Fachpublikum/Wissenschaft, Förder*innen, Mitarbeitende und Studierende der HSRW, Politik und Wirtschaft, Presse, Bildungseinrichtungen, Vereine |
| Kooperationspartner/ gefördert durch | Stadt Kalkar Bundesministerium für Bildung und Forschung & Innovative Hochschule |
| Kosten | Kostenfrei Um Anmeldung wird gebeten unter https://pretix.eu/transform-hsrw.org/19.05.26-2/ |
| Kontakt | transregint@hochschule-rhein-waal.de |
Bildnachweis
DialogPunkt Kalkar_Zukunft der Landwirtschaft_ ©SamuelLemmen_HSRW
Hintergrundinformationen
Der DialogPunkt Kalkar ist eine Kooperation der Stadt Kalkar mit dem Projekt TransRegINT (Transformation der Region Niederrhein: Innovation, Nachhaltigkeit, Teilhabe) der HSRW. Von April bis Juni bietet er eine Plattform, um Menschen, Vereine, Institutionen und weitere Gruppen zusammenzubringen, Diskussionen anzuregen und dadurch vielleicht sogar impulsgebend zu sein für neue Ideen und Projekte. Mit dem Projekt TransRegINT hat sich die Hochschule Rhein-Waal zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Wandel in der Region wissenschaftsbasiert mitzugestalten. Gefördert wird das Projekt durch das Programm ‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Diese Förderinitiative unterstützt Hochschulen dabei, aus Forschungserkenntnissen kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Bis Ende 2027 wird ‚TransRegINT‘ mit Fördergeldern in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gefördert. Dies ermöglicht es, Lösungen zu erarbeiten, um die Zukunft in der Region im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu gestalten.
Ansprechpartner für die Veranstaltung
Christina Martens
Koordinatorin „Interaktions-Hub“ im Projekt TransRegINT
E-Mail: transregint@hochschule-rhein-waal.de
Hochschule Rhein-Waal
Die Hochschule Rhein-Waal wurde 2009 gegründet und steht mit ihrem Konzept für eine innovative, interdisziplinäre und internationale Ausbildung junger Menschen. An den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort bietet die Hochschule insgesamt 25 Bachelor- und elf Master-Studiengänge an vier Fakultäten – „Technologie und Bionik“, „Life Sciences“, „Gesellschaft und Ökonomie“ und „Kommunikation und Umwelt“ – an. Die Studieninhalte an der Hochschule Rhein-Waal sind wissenschaftlich, anwendungsorientiert und international ausgerichtet. Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität und Praxisnähe in Lehre und Forschung aus. Etwa 75 Prozent der Studiengänge werden in englischer Sprache gelehrt und inzwischen lernen über 6.500 Studierende aus mehr als 120 Nationen gemeinsam in einem Umfeld, das viele gezielt wegen der kulturellen Vielfalt und Internationalität gewählt haben. Dadurch werden den Studierenden ein interkultureller Austausch sowie eine optimale Vorbereitung auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt eröffnet.
