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Niederrhein

Workshop „Pflege und Teilhabe neu denken: Was Technik heute schon kann und morgen leisten muss“

Workshop „Pflege und Teilhabe neu denken: Was Technik heute schon kann und morgen leisten muss“

Veranstaltung im Rahmen von „Visionen 2035 – Leben mit Unterstützungsbedarf am Niederrhein“

Wie kann Technik Menschen mit Assistenzbedarf dabei helfen, selbstständiger zu leben und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? Antworten auf diese Frage erhalten Interessierte im Workshop „Pflege und Teilhabe neu denken: Was Technik heute schon kann und morgen leisten muss“ des Zentrums für Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr. Die zweite Veranstaltung der Reihe „Visionen 2035 – Leben mit Unterstützungsbedarf am Niederrhein“ findet am 24. Juni 2026 von 15:00 bis 17:00 Uhr auf dem Campus Kamp-Lintfort der Hochschule Rhein-Waal statt.

Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, eine erfolgreich betriebene Wohnumgebung mit assistiver Technik kennenzulernen. Expert*innen des Verbundvorhabens Assistive Technik (VvAT) sowie der inhaus GmbH geben Einblicke in ihre langjährigen Erfahrungen mit der Planung, Umsetzung und dem Betrieb technikgestützter Wohn- und Pflegeumgebungen. Zum Auftakt setzen Dr. Dorothée Schlebrowski, Elias Wildförster (VvAT) und Enrico Löhrke (inhaus GmbH) mit ihrem Impulsvortrag ‚Unterstützen wir noch den Menschen – oder nur noch den Mangel?‘ wichtige Denkanstöße für die Zukunft von Pflege, Teilhabe und selbstbestimmtem Wohnen.

Anschließend sind Interessierte zum Markt der Möglichkeiten eingeladen. Dort können sie innovative Produkte und Systemlösungen aus den Bereichen Assistive Technik und Ambient Assisted Living (AAL), also alltagsunterstützende Assistenzlösungen, kennenlernen und teilweise selbst ausprobieren. Zu entdecken gibt es u.a. intelligente Sensorik, digitale Erinnerungssysteme, Robotik-Anwendungen, smarte Wohnraumsteuerungen oder intelligente Unterstützungssysteme für den Alltag und die Pflege. Ein besonderes Highlight ist die mit Sensorik ausgestattete Laborküche der Hochschule, in der Besucher*innen Datenerhebung praxisnah erleben können.

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen mit Unterstützungsbedarf, ihre Angehörigen sowie an Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte, die erfahren möchten, wie digitale und technische Hilfsmittel mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe im Alltag ermöglichen können. Für eine entspannte Atmosphäre beim persönlichen Austausch stehen ein Kuchenbuffet sowie Getränke bereit.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: events@ZAT.NRW  

Details zum Workshop

DatumMittwoch, 24. Juni 2026
Uhrzeit15:00 – 17:00 Uhr
OrtInformationen folgen nach Anmeldung
ZielgruppeMenschen mit Unterstützungsbedarf, ihre Angehörigen sowie Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte
Kooperationspartner/
gefördert durch
„Zentrum für assistive Technologie (ZAT) Rhein-Ruhr“ gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen Verbundvorhaben Assistive Technik (VvAT) inhaus GmbH, Duisburg
Speaker/Auszug aus dem ProgrammDr. Dorothée Schlebrowski, Elias Wildförster (VvAT) und Enrico Löhrke (inhaus GmbH)
Kostenkostenfrei
Weitere Informationen und AnmeldungAnmeldung per E-Mail an: events@ZAT.NRW  
Kontaktinfo@ZAT.NRW

Bildnachweis

Wohnraumsituation mit beispielhafter Sensorik im AIS-Labor der HSRW ©Renu_Parakh_HSRW

Hintergrundinformationen

Das Zentrum für Assistive Technologien (ZAT) Rhein-Ruhr ist eine Kooperation der Hochschule Rhein-Waal, der Hochschule Niederrhein, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Universität Duisburg-Essen. Ziel des ZAT Rhein-Ruhr ist die Weiterentwicklung von Assistenz- und Unterstützungsangeboten für von Beeinträchtigung betroffenen Menschen. Seit November 2023 entsteht in dem vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt ein Netzwerk aus Dienstleistern, Herstellern, Forschenden, Verbänden und Betroffenen. Gemeinsam werden neue Prozessinnovationen und Lösungen durch digitale Technologien entwickelt und in die Praxis transferiert. ZAT Rhein-Ruhr bietet einen zentralen Zugang zum Thema Assistenz und Teilhabe für die Region. Auf der Projektwebseite www.zat.nrw wird regelmäßig über Projektfortschritte berichtet und zu aktuellen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen.

Ansprechpartner*in für die Veranstaltung

Birgit Mosler

Innovations- und Netzwerkmanagerin

Zentrum für assistive Technologie (ZAT) Rhein-Ruhr

Tel.: +49 (0) 2842 908 25 – 282
Email: brigit.mosler@hochschule-rhein-waal.de

Hochschule Rhein-Waal

Die Hochschule Rhein-Waal wurde 2009 gegründet und steht mit ihrem Konzept für eine innovative, interdisziplinäre und internationale Ausbildung junger Menschen. An den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort bietet die Hochschule insgesamt 25 Bachelor- und elf Master-Studiengänge an vier Fakultäten – „Technologie und Bionik“, „Life Sciences“, „Gesellschaft und Ökonomie“ und „Kommunikation und Umwelt“ – an. Die Studieninhalte an der Hochschule Rhein-Waal sind wissenschaftlich, anwendungsorientiert und international ausgerichtet. Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität und Praxisnähe in Lehre und Forschung aus. Etwa 75 Prozent der Studiengänge werden in englischer Sprache gelehrt. Über 6.500 Studierende aus mehr als 120 Nationen lernen gemeinsam in einem Umfeld, das viele gezielt wegen der kulturellen Vielfalt und Internationalität gewählt haben. Dadurch werden den Studierenden ein interkultureller Austausch sowie eine optimale Vorbereitung auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt eröffnet.

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