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Moers

Städtische Konzertreihe lockt mit abwechslungsreichem Programm

Städtische Konzertreihe lockt mit abwechslungsreichem Programm

Moers. (pst) Tradition und neue Perspektiven können die Gäste der Konzertreihe der Stadt Moers in der neuen Ausgabe erleben. Die Beteiligten haben das Programm für die Saison 2026/2027 jetzt vorgestellt. „Es ist toll, dass wir jedes Jahr diese hochwertige Reihe anbieten können“, freute sich Diana Finkele, Leiterin des Eigenbetriebs Bildung. Auch Musikschulleiter Georg Kresimon ist begeistert von der Zusammenstellung: „Was wir seit Jahrzehnten haben, ist ein sehr abwechslungsreiches Programm und eine hohe Qualität. Es immer wieder beeindruckend, was den Besucherinnen und Besuchern geboten wird.“ Er bewertet das Angebot als wichtigen Baustein im Kulturleben der Stadt. 

Internationalen Spitzenklasse im Kammermusiksaal
Seit 2017 ist Tobias Krampen als städtischer Musikreferent für die Gestaltung zuständig. Er setzt in dieser Saison auf eine große Bandbreite von orchestralen Klängen und kleinen kammermusikalischen Formaten. „Zwei sehr renommierte Ensembles sind erneut in Moers zu Gast: Das Posaunenquartett OPUS 4 und das Minguet Quartett – sie zählen zur internationalen Spitzenklasse“, erklärt Krampen. OPUS 4, das aus Musikern des Gewandhausorchesters Leipzig besteht, feiert beim Auftritt in Moers am 9. Oktober mit Musik sein 30-jähriges Bestehen. Das Minguet Quartett widmet sich am 13. November unter anderem dem ‚Meister der Oper‘ Hans Werner Henze. 

Barocke Klänge mit Jazz
Aber auch ‚Rising Stars‘, wie Tobias Krampen sie nennt, sind in Moers zu erleben. Beispielsweise ist die Meisterklasse der bekannten Pianistin Sheila Arnold am 20. Juni 2027 hier zu Gast. Die jungen Pianistinnen und Pianisten stehen an der Schwelle zu einer großen Karriere. Auch das zeichnet die Reihe aus: Noch relativ unbekannte Künstlerinnen und Künstler, die später berühmt geworden sind, wechseln sich mit renommierten Interpretinnen und Interpreten ab. Überraschende Klänge gibt es beim jungen Duo re:flact am 23. Mai 2027, die barocke Klänge mit Jazz verbinden. Die Gitarristin Mariia Smirnova ist ebenfalls noch recht jung, hat aber bereits zahlreiche Preise erhalten. Am 14. Februar 2027 präsentiert sie unter anderem Stücke von Villa-Lobos und Bach.

Niederrheinisches Kammerorchester wichtiger Teil der Reihe
Ein wichtiger Teil jeder Saison sind die Aufführungen des Niederrheinischen Kammerorchesters (NKM) Moers. „Wir sehen es für uns als große Chance, Teil dieser Reihe zu sein“, freut sich die Vorsitzende Birgit Grupp. Die Mitglieder sind zwar keine Berufsmusikerinnen und -musiker, aber zeigen ein hohes künstlerisches Niveau. Am 20. September eröffnet das NKM-Herbstkonzert die beliebte Reihe mit einem etwas ‚leichteren‘ Programm mit ‚Die Moldau‘ von Bedrich Smetana und Ausschnitte aus ‚Peer Gynt‘ von Edvard Grieg. Unterstützt wird das Herbstkonzert von der Sparkasse am Niederrhein. Am 12. und 13. Dezember finden die beliebten Weihnachtskonzerte des NKM statt. Zu Gast ist dann der junge Geiger Victor Wagener als Solist. Fest zum Programm gehört auch das Frühjahrskonzert, das im kommenden Jahr Werke von Camille Saint-Saens und Ludwig van Beethoven verbindet. 

Infobox:
In der Saison 2026/2027 sind die Eintrittspreise gestiegen. Bis 18 Jahre ist der Eintritt zu den Konzerten weiterhin frei. Die Musikschule bittet aber um Reservierungen. Erwachsene zahlen im Vorverkauf nun je Veranstaltung 25,50 Euro: Moerser Musikschule, Filder Straße 126, Telefon: 0 28 41 / 13 33, und Stadt- und Tourist Information von Moers Marketing, Kirchstraße 27 a/b, Telefon: 0 28 41 / 88 22 60 (zuzüglich 8 Prozent Vorverkaufsgebühren). Das Abonnement für alle zehn Konzerte kostet 191,25 Euro und ist ab sofort erhältlich. Hinweise zu Ermäßigungen gibt auf der Internetseite der Moerser Musikschule www.moerser-musikschule.de

Bildzeile:
Diana Finkele, Tobias Krampen, Birgit Grupp und Georg Kresimon (v.l.) freuen sich auf die Konzertsaison 2026/2027 der Stadt Moers. Sie startet mit dem Herbstkonzert des Niederrheinischen Kammerorchesters Moers am Sonntag, 20. September. (Foto: pst)

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