
IHK: Starkes Signal für den Standort
Die Nationale Maritime Konferenz kommt 2028 nach Duisburg. Morgen spricht dazu NRW-Ministerpräsident Wüst auf der diesjährigen Konferenz in Emden. Maritime Wirtschaft, Binnenschifffahrt und Häfen sind für Nordrhein-Westfalen ein zentraler Standortfaktor. Gerade für Duisburg mit dem größten Binnenhafen der Welt. Dass die Bundesregierung dem Hafenland mehr Aufmerksamkeit schenkt, freut die Niederrheinische IHK. Präsident Werner Schaurte-Küppers betont:
„Das ist ein starkes Signal für unseren Standort an Rhein und Ruhr. Wir sind Logistik-Drehscheibe für West-Europa, und in Duisburg ist der größte Binnenhafen der Welt. Die Nationale Maritime Konferenz gibt unserer Region die Chance, auf unsere Potenziale aufmerksam zu machen. Zugleich verpflichtet uns das Event, mehr für den Erhalt und Ausbau der Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen zu tun.“
Wichtigstes Branchentreffen
Die Nationale Maritime Konferenz der Bundesregierung gilt als eines der wichtigsten Branchentreffen Deutschlands. Sie bringt Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Themen wie globale Lieferketten, Versorgungssicherheit, Infrastruktur und geopolitische Risiken stehen im Mittelpunkt. Die IHK hatte bereits 2011 zusammen mit der Landesregierung gefordert, die Konferenz ins Hinterland zu holen. Forschung, Industrie und Schifffahrt arbeiten hier seit Jahren an der Zukunft der maritimen Logistikketten. Der aktuelle Schritt zeigt, dass die Bundesregierung NRW als wichtigen Knotenpunkt für Industrie und internationale Warenströme sieht.
Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.