Die Rimac Trailblazers-Serie porträtiert Red Bull Athlet Dario Costa
Die Rimac Trailblazers-Serie porträtiert Red Bull Athlet Dario Costa
Rimac Automobili präsentiert das neueste Kapitel seiner Trailblazers-Videoserie mit dem Red-Bull-Athleten Dario Costa. Mit der Unterstützung von Rimac gelang ihm kürzlich das spektakuläre Lande-Start-Manöver eines Zivko Edge 540-Flugzeugs auf einem fahrenden Güterzug, der mit 120 km/h unterwegs war.
Costa wurde in Manchester (Großbritannien) als Sohn eines italienischen Vaters und einer iranischen Mutter geboren. Seine Familie floh während der Revolution 1979 aus dem Iran. Die vielen Ortswechsel in den Jahren danach ließen bei Costa nie das Gefühl entstehen, irgendwo wirklich verwurzelt zu sein. Heimat fand er stattdessen an einem unerwarteten Ort: auf dem Fensterplatz eines Flugzeugs. Dort, zwischen Aufbruch und Ankunft, fühlte er sich angekommen. Als Kind wurde er „Aladino“ genannt – nicht immer als Kompliment. Doch er machte sich den Spitznamen zu eigen und verwandelte ihn in einen Antrieb: den Traum, Pilot zu werden und seinen ganz persönlichen fliegenden Teppich zu finden.
Dieser Instinkt, Druck in Präzision zu verwandeln, prägt Costas Arbeitsweise bis heute. Am Anfang jedes Projekts steht eine schonungslose Bestandsaufnahme möglicher Risiken und Zweifel. Gemeinsam mit seinem Team identifiziert er die größten Herausforderungen, um anschließend Schritt für Schritt Lösungen zu entwickeln und jedes Risiko so weit wie möglich zu kontrollieren. „Die Risiken, die ich eingehe, sind Risiken, für die ich mich bewusst entschieden habe“, erklärt er. Während eines eigentlichen Flugs versucht Costa, überhaupt nichts zu empfinden – völlige Konzentration auf die Ausführung. Jeder Anflug von Zweifel gilt dabei als Signal, den Versuch abzubrechen und zur Vorbereitung zurückzukehren.
Der inzwischen verstorbene Felix Baumgartner brachte Costa erstmals mit Rimac zusammen. Er erkannte in dem Team eine Ingenieursmentalität, die seiner eigenen entsprach. Eine Schlüsselrolle in Costas Vorbereitung auf die spektakuläre Landung
auf einem fahrenden Zug spielte der Rimac Nevera R. Um die anspruchsvollen Bedingungen des späteren Anflugs möglichst realitätsnah nachzustellen, wurde das Hypercar über längere Zeit mit hoher Geschwindigkeit rückwärts bewegt. Die dabei am Heckflügel entstehenden Verwirbelungen simulierten jene turbulenten Luftströmungen, mit denen Costa kurz vor der Landung konfrontiert sein würde. Dass der Nevera R den Weltrekord für die höchste Rückwärtsgeschwindigkeit eines Serienfahrzeugs hält, machte ihn zum idealen Trainingsbegleiter: Kein anderes Fahrzeug war in der Lage, die benötigten Bedingungen so konstant, präzise und reproduzierbar zu erzeugen.
Die Reihe Rimac Trailblazers stellt weiterhin Menschen in den Mittelpunkt, die zeigen, dass Spitzenleistungen kein Zufall sind, sondern das Ergebnis von Vision, Disziplin und dem unermüdlichen Willen, die Grenzen des Möglichen immer weiter zu verschieben.
