Azubi-Nachhaltigkeitstag der Getränkegruppe Hövelmann führt auf den Biolandhof Frohnenbruch
Duisburg, 03. Juni 2026 – Hofsafari macht Zusammenhänge von Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und natürlichen Ressourcen erfahrbar
Der Azubi-Nachhaltigkeitstag der Getränkegruppe Hövelmann fand in diesem Jahr auf dem Biolandhof Frohnenbruch in Kamp-Lintfort statt. Am 19. Mai erhielten die Auszubildenden bei einer Hofsafari Einblicke in ökologische Landwirtschaft, Tierhaltung, Bodennutzung und regionale Wertschöpfung. Dadurch erweiterte sich der Blick auf Zusammenhänge, die auch für ein Getränkeunternehmen relevant sind: natürliche Grundlagen, verantwortliche Produktion, transparente Prozesse und generationenübergreifendes Denken.

Der Biolandhof Frohnenbruch ist ein familiengeführter landwirtschaftlicher Betrieb mit langer Geschichte. Seit 2002 arbeitet die Familie Bird nach den Richtlinien des Biolandverbands; 2025 wurde ihr Betrieb im Rahmen des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau ausgezeichnet. Auf mehr als 100 Hektar Acker- und Grünland verbindet die Familie ökologische Landwirtschaft, Tierhaltung, hofeigene Verarbeitung und Direktvermarktung. Dazu gehören auch die gläserne Bio-Metzgerei und der Hofladen.
Für die Getränkegruppe Hövelmann als regional verwurzeltem Familienunternehmen und Mineralbrunnenbetrieb bot sich ein Besuch mit Auszubildenden daher thematisch sowie inhaltlich an: Der sorgsame Umgang mit dem Naturprodukt Mineralwasser gehört schließlich zum unternehmerischen Alltag. Auf dem Biolandhof wurde für die Auszubildenden erlebbar, welche Bedeutung Bodengesundheit, Tierhaltung, Fruchtfolge, Transparenz und langfristiges Denken auch in anderen Bereichen der Lebensmittelproduktion haben.
Organisiert wurde der Azubi-Nachhaltigkeitstag von Jasmin Richter, Stellvertretende Energie- und Umweltmanagementbeauftragte der RheinfelsQuellen. Durch die Hofsafari führte Klaus Bird, Landwirt, Betriebsleiter und Teil der Familie, die den Biolandhof seit Generationen bewirtschaftet. Mit dem Trecker zog er die Gruppe auf einem mit Strohballen ausgestatteten Anhänger zu den Stationen der Safari. Erster Halt waren die Rinder. Dabei erklärte Bird unter anderem die Mutterkuhhaltung, Herdenmanagement und die tägliche Arbeit mit den Tieren. Eine Auszubildende fragte, wie Bird die erste Kälbergeburt erlebt habe. „Daran kann ich mich bei der Vielzahl der Geburten seit meiner Kindheit nicht mehr erinnern“, sagte Bird. „Bis heute fasziniert mich aber der Moment, in dem ein neugeborenes Kalb durch die Abnabelung erstmals ganz eigenständig wird.“

Weiter ging es zu einem der Hühnermobile, den Freilandschweinen sowie zur gläsernen Metzgerei und zum Hofladen. Die einzelnen Stationen zeigten, wie Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung auf dem Hof ineinandergreifen. Mit Blick auf die Weiterentwicklung seines Betriebs und die künftigen Aufgaben der Auszubildenden der Getränkegruppe Hövelmann sagte Klaus Bird: „Je komplizierter die Herausforderung, umso weniger langweilig wird es. Man bringt mehr Energie rein, und das macht ja auch Spaß.“
Dass die Auszubildenden die Zusammenhänge aufmerksam verfolgten, zeigte sich an ihren Fragen. Ein weiterer Auszubildender wollte wissen, welchen Einfluss Tierhaltung auf Boden und Trinkwasser haben kann. Klaus Bird erläuterte daraufhin, wie der Betrieb mit Fruchtfolgen, wechselnden Flächen, mechanischer Unkrautregulierung sowie GPS- und KI-gestützter Technik arbeitet, um natürliche Grundlagen langfristig zu schützen. Für die Getränkegruppe Hövelmann liegt darin ein wichtiger Bezug zum eigenen Arbeitsfeld: Auch für einen Mineralbrunnenbetrieb sind gesunde Böden, ein stabiler Wasserhaushalt und der Schutz der Quellvorkommen eng miteinander verbunden.
Ein besonders anschauliches Beispiel für die Weiterentwicklung des Betriebskonzepts ist die Freilandhaltung von Edelschweinen. Die Idee dazu brachte der Sohn von Klaus und Bärbel Bird nach einem mehrmonatigen Aufenthalt in England mit. Aus der anfänglichen Skepsis seines Vaters wurde ein prägender Bestandteil der heutigen Strategie – und ein Beispiel dafür, wie Erfahrung und neue Impulse in einem Familienunternehmen Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen können.
„Unsere Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb möchten wir ihnen früh ermöglichen, über den eigenen Arbeitsplatz hinauszublicken, Zusammenhänge zu übertragen und zu verstehen, wie sie verantwortliches Handeln im betrieblichen Alltag mitgestalten können“, sagt Heike Hövelmann, Personalverantwortliche für die Auszubildenden, CSR-Botschafterin NRW und Gesellschafterin der Getränkegruppe Hövelmann.
Auch Jenny Langenberg, Senior Managerin Nachhaltigkeit der Getränkegruppe Hövelmann, sieht darin den Kern der jährlich angelegten Reihe: „Der Azubi-Nachhaltigkeitstag soll Verantwortung nicht abstrakt erklären, sondern erfahrbar machen. Auf dem Biolandhof Frohnenbruch wurde sichtbar, wie viele Entscheidungen hinter der Erzeugung eines Lebensmittels stehen — vom Umgang mit Boden und Wasser über Tierhaltung und Verarbeitung bis hin zur transparenten Vermarktung.“
Der Azubi-Nachhaltigkeitstag findet seit mehreren Jahren jährlich statt und setzt wechselnde Schwerpunkte. Für die Auszubildenden wurde die Hofsafari damit zu einem konkreten Impuls für ihre berufliche Zukunft: Verantwortung beginnt mit dem Verständnis dafür, wie Lebensmittel entstehen, welche natürlichen Grundlagen sie brauchen und wo im eigenen Arbeitsumfeld Handlungsspielräume liegen.
Über die Getränkegruppe Hövelmann
Die Getränkegruppe Hövelmann aus Duisburg-Walsum zählt mit den nationalen Marken Sinalco und Staatl. Fachingen sowie dem regionalen Markenportfolio rund um die Kernmarken Rheinfels Quelle, Römerwall und Burgwallbronn zu den führenden Mineralbrunnen Deutschlands. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen rund 816 Millionen Füllungen, einen Umsatz von 243 Millionen Euro und beschäftigte 675 Mitarbeitende. Das 1905 gegründete Familienunternehmen befindet sich bis heute in Familienhand und wird operativ in vierter Generation geführt.
Mit Rheinfels Quelle prägt eine bedeutende Mineralwassermarke Nordrhein-Westfalens das Sortiment. Die Marke steht für natürliche Mineralwässer von ursprünglicher Reinheit und verbindet Herkunft mit einem modernen Markenverständnis. Rheinfels Quelle spricht Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso an wie Partner in Handel und Außer-Haus-Markt – regional verwurzelt und zugleich überregional präsent. Als unabhängige, inhabergeführte Getränkegruppe steht das Unternehmen für regionale Verankerung, unternehmerische Kontinuität und starke Marken mit einem klaren Anspruch an Qualität und Eigenständigkeit.
Über den Biolandhof Frohnenbruch
Der Biolandhof Frohnenbruch in Kamp-Lintfort ist ein familiengeführter Betrieb am Niederrhein. Klaus und Bärbel Bird bewirtschaften den Hof gemeinsam mit ihren Kindern Paul und Eva seit 2002 nach den Richtlinien des Biolandverbands. Auf mehr als 100 Hektar Acker- und Grünland verbindet der Betrieb ökologische Landwirtschaft mit Tierhaltung, hofeigener Verarbeitung und direkter Vermarktung. Dazu gehören unter anderem eine Limousin-Mutterkuhherde, Geflügel in Mobilställen und Freilandschweine. Mit der gläsernen Metzgerei und dem Hofladen macht der Betrieb seine Arbeitsweise für Kundinnen und Kunden nachvollziehbar. 2025 wurde der Biolandhof Frohnenbruch im Rahmen des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau ausgezeichnet.
Bildzeile:
Auf einem mit Strohballen ausgestatteten Anhänger ging es für die Auszubildenden der Getränkegruppe Hövelmann über den Biolandhof Frohnenbruch und zu den Stationen der Hofsafari.
Fotos:© RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG