Veranstaltung

Erneuter Vortrag von Dr. Claßen am 29. November bei salvea Krefeld

Künstliches Hüftgelenk – oder Gelenkerhalt?

Krefeld/Meerbusch. Die Frage, wie lange das eigene Hüftgelenk trotz Schmerzen noch die bessere Wahl ist, kann sich jeder nur selbst beantworten. Allerdings sollte man sich vor einer Operation und einer Entscheidung für ein künstliches Hüftgelenk sachkundig machen.

Privat-Dozent Dr. med. Tim Claßen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Rheumatologie des St. Elisabeth-Hospitals, gibt dazu in seinem Vortrag im salvea-Gesundheitszentrum in der Krefelder Westparkstraße am
29. November 2019 ab 17:00 Uhr erneut umfangreich Auskunft. Seine bisherigen Vorträge zu diesem Thema war schnell überbucht, auch gab es lange Wartelisten. „Gern komme ich auch ein weiteres Mal nach Krefeld und beantworte alle Fragen“, so Tim Claßen. Betroffene und Interessierte sind willkommen.

„Die Vorträge im Rahmen der Rheuma-Akademie finden immer großen Anklang. Mit diesem Termin möchten wir Menschen ansprechen, die nicht mehr so mobil sind und an einen Gelenk-Austausch denken“, erläutert Dr. Conrad Middendorf, Geschäftsführer des Hospitals, das zur St. Franziskus-Stiftung Münster gehört.

Wann ist ein Austausch sinnvoll?
Welche Ursachen zu einer Hüftgelenk-Arthrose führen können, beleuchtet Tim Claßen in seinem Vortrag. Er veranschaulicht Symptome und erläutert, bei welchen Beschwerden der Betroffene über einen Hüftgelenk-Ersatz nachdenken sollte. „Selbstverständlich sind das immer subjektive Aussagen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wann die Schmerzen unerträglich werden“, so der Chefarzt.

Er erklärt den Aufbau eines künstlichen Hüftgelenks und informiert sowohl über die Fixierung als auch über die Haltbarkeit der Prothese. „Es gibt inzwischen über 4.000 verschiedene Modelle von Hüftgelenk-Prothesen. Viele Faktoren spielen bei der Wahl des Kunstgelenks eine Rolle“, erläutert Tim Claßen.

Gelenk-Erhalt vor Gelenk-Ersatz
Dass sich jeder vor einer Operation umfassend informieren sollte, ist ihm wichtig. „Ich empfehle ausdrücklich, jede Chance zu nutzen, das eigene Gelenk zu erhalten – so lange dies noch sinnvoll ist. Das natürliche Gelenk ist immer noch besser als jedes Kunstgelenk“, betont Tim Claßen. Gerade für jüngere Patienten gibt es in der modernen Hüftgelenk-Medizin einige Behandlungs-methoden die helfen, das eigene Gelenk zu erhalten.

Wichtig ist, dass frühzeitig behandelt wird, bevor der Knorpelschaden bereits zu weit fortgeschritten ist. „Schmerzen im Bereich der Leistenregion sollten deshalb schnell abgeklärt werden“, weist Tim Claßen auf die Notwendigkeit eines frühzeitigen Arztbesuchs hin.

Im Anschluss an seinen Vortrag steht Tim Claßen auch für individuelle Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erbeten.

Kasten:
Vortrag: Künstliches Hüftgelenk – warum, wann und wie?
Termin: 29. November 2019, 17 Uhr
Referent: Dr. Tim Claßen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und
Orthopädische Rheumatologie des St. Elisabeth-Hospitals
Meerbusch-Lank
Ort: salvea-Gesundheitszentrum, Westparkstraße 107, Krefeld
Anmeldung: telefonisch unter: 02151 78117-0
Eintritt: kostenfrei

Bildzeile:
Dr. Tim Claßen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Rheumatologie des St. Elisabeth Hospitals Meerbusch-Lank, spricht am 29. November im salvea-Gesundheitszentrum über „Künstliches Hüftgelenk – warum, wann und wie?“

Foto: Simon Erath

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