Veranstaltung

Pflegebedürftig – was nun?

Start am 8. Mai im St. Irmgardis-Krankenhaus

Süchteln. Pflegende Angehörige sind mit ihrer Situation schnell überfordert. Durch falsche Belastung können gesundheitliche Schäden entstehen, von den mentalen Problemen ganz zu schweigen. Mit diesen Anforderungen lässt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln die Betreuenden nicht allein – sondern bietet regelmäßig Kurse zur „Pflegeschulung für Angehörige und Interessierte“ an. Sie werden von Maria Maschek geleitet. Der nächste (kostenfreie) Kurs startet am 8. Mai.

An drei Nachmittagen wird kompetentes Wissen vermittelt. Dazu gehören rückenschonende Handgriffe, Umgang mit Pflegematerialien und Hilfestellung bei der Mobilisation.  „Die Kursteilnehmer schätzen besonders, dass sie ihr neu erworbenes Wissen sofort in der Praxis anwenden können. Dafür bekommen wir viel Lob“, berichtet Maria Maschek. Denn schnell kommt es bei der häuslichen Pflege zu Überforderungssituationen. „Die können wir vermeiden helfen.“ Natürlich gehört auch eine Notfall-Schulung zum umfassenden Programm des Kurses.

Durch die Beteiligung am Kurs können die Teilnehmer auch am gemeinsamen Netzwerk partizipieren. Auch Fragen zur Patienten-verfügung, Betreuung und Pflegeversicherung stehen auf dem Kurs-Plan. „Und natürlich klären wir auch individuelle Anliegen“, erläutert Maria Maschek. Sie ist Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Der Kurs findet im Personalwohnheim des St. Irmgardis-Krankenhauses, Mittelstraße 9, Süchteln, statt. Eine Anmeldung zum Kurs ist erforderlich (Tel. 0174 / 734 62 57).

Kasten:

Kurs – Pflegeschulung für Angehörige

Start: Mittwoch, 8. Mai
(danach 14. und 17. Mai )

Uhrzeit: 13:30 bis 16:30 Uhr

Personalwohnheim des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln

Die Teilnahme ist kostenfrei

Anmeldung: St. Irmgardis-Krankenhaus (Empfang) 0 21 62 / 8 99-0

und Maria Maschek 01 70 / 7 26 29 17

 

Über das St. Irmgardis-Krankenhaus:

Von 1871 bis 2008 betrieb die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Süchteln das St. Irmgardis-Krankenhaus als Trägerin. Zum 1. Januar 2009 übernahm die St. Franziskus-Stiftung Münster mit 51 Prozent die Mehrheit an der neu gegründeten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH. 49 Prozent hält das benachbarte Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH). Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist seit über 140 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Versorgung im Kreis Viersen.

Bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit der Spendenbereitschaft breiter Bevölkerungskreise, legten damals den Grundstein für das Haus. Geprägt durch Ordensfrauen, die 1972 das Haus wegen Nachwuchsmangels verließen, arbeiten engagierte Mediziner und geschultes Personal auch heute noch nach christlichen Idealen zum Wohle der anvertrauten Patienten.

1900 hatte das Haus etwa 50 Krankenbetten. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert, um die ständig wachsende Zahl von Patienten zu betreuen. Nach dem Bau des St. Antonius-Hauses 1930/1931 wurde in den Jahren 1961 bis 1963 ein Neubau mit modernen Krankenzimmern, Diagnose-, Therapie- und Versorgungsräumen sowie einer Schule für Krankenpflege errichtet. Heute, nach Neubau eines Bettenhauses, verfügt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln über 160 Krankenbetten – einschließlich sechs interdisziplinärer Intensiv-Pflegebetten. 325 Mitarbeiter sind hier im Einsatz.

Zum St. Irmgardis-Krankenhaus gehören drei Klinken: Innere Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie liegt bei Chefarzt Dr. med. Ulrich Bauser. Die Verantwortung für die Klinik für Geriatrie obliegt Chefarzt Hanns-Peter Klasen.

In der Chirurgie gibt es drei Bereiche: Chirurgie/Schwerpunkt Viszeral­chirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Maciey, Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sportmedizin mit Chefarzt Dr. med. Kai Platte/Ärztlicher Direktor und Chirurgie/Schwerpunkt Hand- und Plastische Chirurgie mit Chefärztin Dr. med. Valérie Stephan.

Weiter gehören eine ambulante kardiologische Rehabilitationsabteilung mit 20 Plätzen sowie eine Schule mit 50 staatlich anerkannten Ausbildungs­plätzen für die Krankenpflege dazu. Zusätzlich wird eine Ausbildung zum
Operations-Technischen- und auch zum Anästhesiologischen-Assistenten angeboten. 2018 wurden über 6.000 Patienten stationär und rund 16.600 Patienten ambulant behandelt.

Foto St. Irmgardis-Krankenhaus

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