Kreis Wesel

Aktueller Stand der Infektionsfälle mit Coronavirus (Covid-19):

7-Tage-Inzidenz im Kreis Wesel bei 94,1

Kreis Wesel. Die Anzahl der bestätigten Fälle von labordiagnostisch nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus (Covid-19) im Kreis Wesel liegt aktuell bei 8.870, Stand 04.01.2021, 12 Uhr. Zum Vergleich, Stand 01.01.2021, 12 Uhr = 8.790 Fälle.

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz im Kreis Wesel liegt damit bei 94,1. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage bezogen auf jeweils 100.000 Einwohner gemeldet wurden.

Die Lage stellt sich folgendermaßen dar:

Wohnort
Gesamtanzahl der Infektionen*Zuwachs seit der letzten Meldung
Genesen**
Verstorben
Alpen
160
+2
142
2
Dinslaken
1.575
+10
1.432
6
Hamminkeln
369
322
1
Hünxe
199
+1
178
2
Kamp-Lintfort
908
+9
752
12
Moers
2.266
+32
1.968
16
Neukirchen-Vluyn
424
+3
375
6
Rheinberg
538
+3
477
1
Schermbeck
a) 229
-1
193
0
Sonsbeck
135
+4
113
5
Voerde
748
+2
674
10
Wesel
979
+6
860
5
Xanten
340
+9
292
6
Gesamt
8.870
80
7.778
72

* Die Gesamtanzahl der Fälle beinhaltet auch verstorbene und genesene Personen.

** Als „Genesen“ werden die Personen bezeichnet, die aus der Quarantäne entlassen wurden.

Die Meldedaten werden mit jenen, bereits verifizierten Daten abgeglichen, die auch der Bezirksregierung gemeldet werden müssen. Daraus ergibt sich eine leichte zeitliche Verzögerung der Erfassung der noch immer steigenden Infektionszahlen. Damit wird aber auch verhindert, dass Doppelmeldungen das Zahlenbild verzerren.

Die erforderlichen Maßnahmen wurden seitens des Fachdienstes Gesundheitswesen des Kreises Wesel eingeleitet, insbesondere werden die Kontaktpersonen ermittelt und informiert.

Corona-Patienten in Krankenhäusern im Kreis Wesel

Corona-Patienten in Krankenhäusern
Davon auf der Intensivstation
Davon mit Beatmung
Stand 31.12.2020
107
19
12
Aktueller Stand:
04.01.2021
92
24
15

Die Erhebung der Zahlen in der entsprechenden Landesdatenbank findet verzögert statt, so dass an dieser Stelle immer die Zahlen des Vortages veröffentlicht werden.

Weitere Informationen erfolgen per Pressemitteilung und auf https://www.kreis-wesel.de/de/themen/coronavirus/, sobald diese vorliegen.
Laut Robert Koch-Institut verringern folgende Maßnahmen das Infektionsrisiko:
·        Hände regelmäßig und gründlich mit Seife waschen
·        In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten oder niesen
·        Auf Händeschütteln verzichten
·        Das Gesicht möglichst nicht mit den Händen berühren
·        Mindestens 1,5, besser 2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten
·        Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, auch selbst hergestellt, in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum, kann in Kombination mit den o.g. Maßnahmen ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu reduzieren.
·        Regelmäßiges Lüften von Räumen
Was soll man bei einem Verdachtsfall auf das Corona-Virus tun?

Der erste Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger ist der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin. Hierbei sollte man diesen zunächst telefonisch kontaktieren und die weiteren Schritte abklären.
Ansprechpartner für Nachfragen:

Niedergelassene Ärzte:                        FD 53 Gesundheitswesen
Bürger/innen:                                       Hotline des Kreises Wesel: 0281/207-4060
Hotline des MAGS 0211 – 9119 1001
Schulleitungen:                                    Die jeweiligen Schulträger

Patienteninformationen der Kassenärztliche Vereinigung zu Corona-Tests sind zu finden unter https://coronavirus.nrw/wp-content/uploads/2020/08/testpraxen_nordrhein.pdf

a) Siehe Pressemitteilung vom 31.12.2020, „Kreisgesundheitsamt passt System zur Erfassung und Übermittlung der Coronafälle an“: Das Gesundheitsamt des Kreises Wesel stellt sein System zur Erfassung der Coronafälle um. Ab dem 1. Januar 2021 kommt das System DEMIS (Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz) zum Einsatz. Außerdem wird vom RKI-Linelist-Tool zur Erfassung von COVID-19 Fällen auf eine Surveillance Software umgestellt. Hierbei wird auch eine Verbesserung der Datenqualität von zurückliegenden Fällen ausgeführt. Durch die Datenmigration kann es zu leichten Abweichungen in der bisherigen kumulativen Gesamtzahl von bereits zurückliegen Fällen in den Städten/Gemeinden kommen.
Foto: Symbolbild
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