Gesundheit

Erneut Werke von Mira Cichocki im St. Irmgardis-Krankenhaus

Aktuelle Ausstellung zeigt „Exkursionen der Farben und Formen“

Süchteln. Erneut gibt es in den Fluren und Wartebereichen des Süchtelner St. Irmgardis-Krankenhauses farbenfrohe Kunstwerke zu betrachten. Bereits seit Jahren stellt das Haus wechselnde Werke regionaler Künstler aus. Aktuell sind es Bilder der Künstlerin Mira Cichocki. Sie lebte früher in Nettetal, jetzt in Düsseldorf, und hat schon mehrfach im Krankenhaus ausgestellt. „Exkursionen der Farben und Formen“ ist in diesem Jahr ihr Tenor.

Für Patienten, Besucher und Interessierte
Schon im Eingangsbereich des Süchtelner Hauses können Patienten, Besucher und andere Interessierte die Kunstwerke sehen. „Ein großer Teil der neuen Werke ist dieses Mal in unserem denkmalgeschützten Altbau ausgestellt“, erklärt Birgit Langerbeins-Borgolte. Sie organisiert die Ausstellungen im Krankenhaus verantwortlich.

Bilder von Mira Cichocki zierten in der Vergangenheit bereits mehrfach die Wände des St. Irmgardis-Krankenhauses. Sie malt oft abstrakte und ausdrucksstarke Bilder, mit meist kräftigen Farben, in Acryl auf Leinwand. „Die Bilder sind vielfältig – sie entstehen durch Emotionen und Erlebnisse“, erzählt Mira Cichocki.

Beeinflusst durch ferne Länder
„Die Entwicklung neuer Bilder wird bei mir durch Vieles beeinflusst – besonders auch durch Erlebnisse in anderen Ländern“, berichtet die Künstlerin. Beispielsweise ein langer Aufenthalt in Südafrika. „Der regte mich zu einer Reihe von Werken mit sehr starken Farbkontrasten an. Teilweise sind abstrakte Gebilde mit realen Personen vermischt.“ Ihre Bilder entstehen oft erst in Fragmenten, bevor sie im Malprozess konkreter werden, bis zur endgültigen Fertigstellung.

Täglich zu Besuchszeiten zu sehen
Die Ausstellung ist – natürlich kostenfrei – bis September 2019 während der Besuchszeiten im St. Irmgardis-Krankenhaus zu sehen. „Das gilt natürlich auch am Wochenende“, weiß Birgit Langerbeins-Borgolte. „Da bietet es sich auch an, das gleich mit einem Besuch in unserem Irmgardis-Café zu verbinden“, ergänzt sie.

Bildzeile:
„Exkursionen der Farben und Formen“ heißt die Ausstellung von Mira Cichocki, die bis September im Süchtelner St. Irmgardis-Krankenhaus zu sehen ist. Foto: St. Irmgardis-Krankenhaus

Über das St. Irmgardis-Krankenhaus:

Von 1871 bis 2008 betrieb die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Süchteln das St. Irmgardis-Krankenhaus als Trägerin. Zum 1. Januar 2009 übernahm die St. Franziskus-Stiftung Münster mit 51 Prozent die Mehrheit an der neu gegründeten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH. 49 Prozent hält das benachbarte Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH). Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist seit über 140 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Versorgung im Kreis Viersen.

Bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit der Spendenbereitschaft breiter Bevölkerungskreise, legten damals den Grundstein für das Haus. Geprägt durch Ordensfrauen, die 1972 das Haus wegen Nachwuchsmangels verließen, arbeiten engagierte Mediziner und geschultes Personal auch heute noch nach christlichen Idealen zum Wohle der anvertrauten Patienten.

1900 hatte das Haus etwa 50 Krankenbetten. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert, um die ständig wachsende Zahl von Patienten zu betreuen. Nach dem Bau des St. Antonius-Hauses 1930/1931 wurde in den Jahren 1961 bis 1963 ein Neubau mit modernen Krankenzimmern, Diagnose-, Therapie- und Versorgungsräumen sowie einer Schule für Krankenpflege errichtet. Heute, nach Neubau eines Bettenhauses, verfügt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln über 160 Krankenbetten – einschließlich sechs interdisziplinärer Intensiv-Pflegebetten. 325 Mitarbeiter sind hier im Einsatz.

Zum St. Irmgardis-Krankenhaus gehören drei Klinken: Innere Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie liegt bei Chefarzt Dr. med. Ulrich Bauser. Die Verantwortung für die Klinik für Geriatrie obliegt Chefarzt Hanns-Peter Klasen.

In der Chirurgie gibt es drei Bereiche: Chirurgie/Schwerpunkt Viszeralchirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Maciey, Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sportmedizin mit Chefarzt Dr. med. Kai Platte/Ärztlicher Direktor und Chirurgie/Schwerpunkt Hand- und Plastische Chirurgie mit Chefärztin Dr. med. Valérie Stephan.

Weiter gehören eine ambulante kardiologische Rehabilitationsabteilung mit 20 Plätzen sowie eine Schule mit 50 staatlich anerkannten Ausbildungsplätzen für die Krankenpflege dazu. Zusätzlich wird eine Ausbildung zum
Operations-Technischen- und auch zum Anästhesiologischen-Assistenten angeboten. 2018 wurden über 6.000 Patienten stationär und rund 16.600 Patienten ambulant behandelt.

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