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Volksbank Niederrhein erzielt 2018 ein Topergebnis

Mitglieder erhalten 6,3% Dividende

Niederrhein. Vor rund 400 Mitgliedervertretern und Gästen bei der diesjährigen Vertreterversammlung der Volksbank Niederrhein in der Rheinberger Stadthalle konnte Vorstandsvorsitzender Guido Lohmann über eine erneut sehr positive Entwicklung berichten: „Wir blicken bei schwierigen Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und sind mit der Geschäftsentwicklung überaus zufrieden. Trotz des anhaltend niedrigen Zinsniveaus und damit weiter sinkender Margen konnten wir aufgrund eines erneut kräftigen Kreditwachstums und eines sehr stark weiter gestiegenen Vermittlungsgeschäftes erfolgreich an unsere Rekordergebnisse aus den letzten Jahren anknüpfen“, so Lohmann. Dieses Ergebnis sei in Anbetracht der verschärften Wettbewerbsbedingungen „beileibe kein Zufallstreffer, sondern das Ergebnis harter und engagierter Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, lobte Lohmann das gesamte Volksbank-Team.

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Im vergangenen Geschäftsjahr sei es gelungen, die Marktposition der Volksbank Niederrhein weiter auszubauen. Die Bilanzsumme stieg um über sechs Prozent auf rund 1.6 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Höchststand.

Weiterhin sehr stark entwickelte sich das Kreditgeschäft. Lohmann: „Nach den sehr deutlichen Steigerungen in den Vorjahren konnten wir im vergangenen Jahr das Gesamtvolumen unserer Kredite auf einen absoluten Höchststand von nunmehr fast 1.1 Milliarden Euro steigern. „Damit wird klar, die Volksbank Niederrhein gewinnt weiter kontinuierlich Marktanteile und unterstreicht ihre starke Position als bedeutender Kreditgeber für die heimische Wirtschaft und die Menschen  am linken Niederrhein.

Auf der Einlagenseite konnte die Volksbank  einen weiteren Anstieg verzeichnen. Trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus erhöhten sich die Kundeneinlagen um 7.2 Prozent auf  1.25 Milliarden Euro.

„Bei gewohnt konservativer Bilanzierung liegt unser Betriebsergebnis 2018 bei fast 16 Millionen Euro und der Jahresüberschuss bei gut 3.3 Millionen Euro. Das erlaube eine erneut deutliche Stärkung des Eigenkapitals und damit ein weiteres Kreditwachstum auch in den nächsten Jahren.

Das Marktumfeld und der Wettbewerb für die Banken in Deutschland seien weiter sehr herausfordernd. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland trübe sich vor dem Hintergrund gravierender politischer Unwägbarkeiten wie etwa dem Handelsstreit der USA mit China oder dem Brexit derzeit spürbar ein. Besonders regional agierende Banken müssten sich zudem den extremen Belastungen stellen, die sich aus dem Zusammenspiel von Niedrigzinsen, Demographiewandel und Digitalisierung  ergeben. „Dazu kommen hohe Regulierungsbelastungen, die sich aus dem unfassbaren Bürokratisierungswahn in Brüssel ergeben, so Lohmann. Lohmann sieht dauerhaft viele Banken in ihrer Existenz gefährdet, wenn die „politisch erzwungenen Rahmenbedingungen“ in den nächsten Jahren fortgeschrieben würden.

In diesem Jahr  noch stellt die Volksbank ihr IT-Bankverfahren komplett um auf eine hochmoderne digitale Plattform. Noch in diesem Jahr werden die  Kunden neue Module wie etwa mobiles Bezahlen per Smartphone oder mobile cash zur Verfügung haben. Am Umstellungswochenende des  20. bis 23. September 2019 wird es für die Kunden zu erheblichen Einschränkungen im Online-Banking und in der Bargeldversorgung an den bankeigenen Geldautomaten kommen. Die bankinternen Vorbereitungen auf die IT-Umstellung laufen bereits seit Anfang 2018.

Trotz allen technischen Fortschritts wird nach Ansicht von Guido Lohmann der Bedarf an persönlicher und seriöser Beratung bei den großen Finanzthemen wie der Vermögensanlage, Vorsorge oder Baufinanzierung auch zukünftig hoch bleiben. Daher bleibe das Filialnetz unverzichtbarer Bestandteil der Beratungs- und Serviceleistungen. „Auch wenn derzeit die benachbarten Sparkassen in erheblichem Maße Filiale schließen, machen wir auch in diesem Punkt keine unüberlegten Schließungsaktionen über die Fläche. Da, wo unsere Kunden unsere persönlichen Service- und Beratungsangebote weiterhin nutzen, bleiben sie auch erhalten. Die Zukunft der Volksbank Niederrhein ist persönlich und digital“, so Lohmann.

Die Vertreterversammlung beschloss eine 6,3-prozentige Dividende auf die Mitgliederguthaben und wählte die turnusmäßig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Erika Buchholtz, Peter Boschheidgen und Willi Keisers erneut in den Aufsichtsrat.

Fotos: Lokale Blicke

 

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