Gesundheit

„Aktiv gegen Bluthochdruck“

Vortrag von Dr. Haacker am 5. November

Süchteln. Bluthochdruck zählt mittlerweile zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man bezeichnet ihn oft sogar als „Volkskrankheit“. Über Risiken, Auswirkungen und Möglichkeiten der Vorbeugung spricht
Dr. med. Christian Haacker, Leiter der Ambulanten Kardiologischen Rehabilitation des St. Irmgardis-Hospitals Süchteln sowie Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, in seinem Vortrag am 5. November. Der Vortrag findet in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung ab 17:00 Uhr im Josefshaus Süchteln statt, der Eintritt ist frei.

Das Gefährliche am Bluthochdruck: Er ist zunächst eine unauffällige Erkrankung. Denn er verursacht keine Schmerzen. Oftmals zeigen sich lange keine Symptome, die darauf hinweisen könnten, dass der Blutdruck erhöht ist. Darum wird der hohe Druck von den Patienten oft erst sehr spät wahrgenommen. Dieses späte Erkennen birgt ernsthafte Risiken, denn dauerhafter Bluthochdruck wirkt sich negativ auf Herz und Gefäße aus.

Doch warum genau ist ein hoher Blutdruck so gefährlich und wie kann ich mich aktiv vor Bluthochdruck schützen? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Bluthochdruck?  Kann der Blutdruck auch auf natürliche Weise gesenkt werden? All diese Fragen wird Christian Haacker im Rahmen seines Vortrags aufgreifen. Auch wird er im Anschluss an den Vortrag individuelle Fragen beantworten.

Kasten:

Vortrag:           Aktiv gegen Bluthochdruck

Referent:         Dr. Christian Haacker, Facharzt für Innere Medizin und

Kardiologie am St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln

Termin:           Dienstag, 5. November 2019, 17:00 Uhr

Ort:                Josefshaus Süchteln (Ostring 33, 41749 Viersen)

Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

 Bildzeile:

Dr. Christian Haacker spricht am 5. November im Josefshaus Süchteln über Bluthochdruck.

Foto: Jochen Rolfes

 

Über das St. Irmgardis-Krankenhaus:

Von 1871 bis 2008 betrieb die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Süchteln das St. Irmgardis-Krankenhaus als Trägerin. Zum 1. Januar 2009 übernahm die St. Franziskus-Stiftung Münster mit 51 Prozent die Mehrheit an der neu gegründeten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH. 49 Prozent hält das benachbarte Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH). Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist seit über 140 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Versorgung im Kreis Viersen.

Bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit der Spendenbereitschaft breiter Bevölkerungskreise, legten damals den Grundstein für das Haus. Geprägt durch Ordensfrauen, die 1972 das Haus wegen Nachwuchsmangels verließen, arbeiten engagierte Mediziner und geschultes Personal auch heute noch nach christlichen Idealen zum Wohle der anvertrauten Patienten.

1900 hatte das Haus etwa 50 Krankenbetten. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert, um die ständig wachsende Zahl von Patienten zu betreuen. Nach dem Bau des St. Antonius-Hauses 1930/1931 wurde in den Jahren 1961 bis 1963 ein Neubau mit modernen Krankenzimmern, Diagnose-, Therapie- und Versorgungsräumen sowie einer Schule für Krankenpflege errichtet. Heute, nach Neubau eines Bettenhauses, verfügt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln über 160 Krankenbetten – einschließlich sechs interdisziplinärer Intensiv-Pflegebetten. 370 Mitarbeiter sind hier im Einsatz.

Zum St. Irmgardis-Krankenhaus gehören drei Klinken: Innere Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie liegt bei Chefarzt Dr. med. Ulrich Bauser. Die Verantwortung für die Klinik für Geriatrie obliegt Chefarzt Hanns-Peter Klasen.

In der Chirurgie gibt es drei Bereiche: Chirurgie/Schwerpunkt Viszeral­chirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Maciey, Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sportmedizin mit Chefarzt Dr. med. Kai Platte/Ärztlicher Direktor und Chirurgie/Schwerpunkt Hand- und Plastische Chirurgie mit Chefärztin Dr. med. Valérie Stephan.

Weiter gehören eine ambulante kardiologische Rehabilitationsabteilung mit 20 Plätzen sowie eine Schule mit 50 staatlich anerkannten Ausbildungs­plätzen für die Krankenpflege dazu. Zusätzlich wird eine Ausbildung zum
Operations-Technischen- und auch zum Anästhesiologischen-Assistenten angeboten. 2018 wurden über 6.000 Patienten stationär und rund 16.600 Patienten ambulant behandelt.

 

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