1. FNF-Regionalkonferenz im Kreis Wesel am 30. September 2026
- FNF-Regionalkonferenz im Kreis Wesel am 30. September 2026
Auf Initiative der Kommunal Agentur NRW lud die Kreisverwaltung Wesel Fördermittelakteure aus dem Kreis zu einer Fachkonferenz ein.
Unter der organisatorischen Leitung von Herrn Yannik Nolte war es in Wesel das Ziel, durch eine stärkere regionale Vernetzung die komplexen und wissensintensiven Förderthemen effizienter zu erschließen. So sollen die finanziellen Spielräume der Städte und Gemeinden nachhaltig erweitert und durch ein zielgerichtetes Fördermittelmanagement optimal genutzt werden.
Bereits 2019 gründete die Kommunal Agentur NRW im Schulterschluss mit dem Städte- und Gemeindebund das Fachnetzwerk Fördermittel NRW (FNF), um die örtliche Fördermittelakquise langfristig zu stärken. Heute gehören über die Hälfte aller NRW-Kommunen dem FNF an.
Die Regionalkonferenzen des Fachnetzwerks Fördermittel sind ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung des kommunalen Fördermittelmanagements in Nordrhein-Westfalen. Sie bieten den teilnehmenden Kommunen nicht nur die Möglichkeit, sich intensiv über Best Practices, Herausforderungen und Lösungsansätze auszutauschen, sondern schaffen auch eine vertrauensvolle Grundlage für eine nachhaltige regionale Zusammenarbeit.
Durch den persönlichen Austausch wird nicht nur die Wissensvernetzung gestärkt, sondern auch die Fähigkeit der Kommunen, komplexe Fördermittelprozesse effizient zu steuern und zu nutzen, erheblich erweitert. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen und des steigenden Drucks auf Subventionsquellen von zentraler Bedeutung, um die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinden langfristig zu sichern.
Moderiert von Christian Scheffs, Projektleiter des FNF, kamen Fachkolleginnen und Fachkollegen aus den Kreiskommunen zu einem konstruktiven Austausch zusammen.
Landrat Ingo Brohl hob in seiner Begrüßung die Bedeutung eines effizienten Fördermittelmanagements hervor:
„Gerade in Zeiten einer flächendeckend schwierigen kommunalen Haushaltslage ist ein effizientes Fördermittelmanagement wichtiger denn je. Wenn Kreis, Städte und Gemeinden ihr Wissen und ihre Erfahrungen stärker bündeln, können wir Fördermöglichkeiten gezielter erschließen und damit wichtige Projekte vor Ort voranbringen.“
Die gastgebende Stadt Wesel nutzte die Gelegenheit, um über ihre Mobilitätsprojekte am Rheinufer zu berichten und Einblicke in die geplanten Maßnahmen zu geben. Ergänzend dazu bereicherte die Bezirksregierung Düsseldorf das Arbeitstreffen mit praxisnahen Fachinformationen zum Sondervermögen, die bei den Teilnehmenden auf großes Interesse stießen.
Die Teilnehmenden nutzten die Plattform, um Ideen zu entwickeln und gemeinsame Lösungsansätze zu diskutieren, die die interkommunale Zusammenarbeit nachhaltig stärken sollen.
Die erste Regionalkonferenz im Kreis Wesel hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Dialog zwischen den Kommunen ist, um Synergien zu schaffen und regionale Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt, um diesen Austausch kontinuierlich zu fördern. Das nächste Treffen ist bereits in Planung und wird zeitnah angekündigt.
Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter der Kreisverwaltung Wesel, der Kommunen im Kreis, der Kommunal Agentur NRW und der Bezirksregierung Düsseldorf versammelten sich zu einem gemeinsamen Austausch über Fördermöglichkeiten und deren praktische Umsetzung.
Bildrechte: Kreisverwaltung Wesel
