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Moers

Entwürfe zum Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘ bis 19. November zu sehen

Entwürfe zum Planungswettbewerb ‚Weißes Haus‘ bis 19. November zu sehen

Moers. (pst) Die Ergebnisse des Planungswettbewerbs zum ‚Weißen Haus‘ sind bis Donnerstag, 19. November, zu sehen. Die 17 Entwürfe von Planungsbüros aus ganz Deutschland sind auf der Empore im Foyer des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum (Wilhelm-Schroeder-Straße 10) ausgestellt. Den Hintergrund bildet der geplante Umbau des Gebäudes mit Anbau als klimaneutrale Spielstätte für das Schlosstheater Moers. „Es geht es darum, diesem besonderen Ort eine neue Perspektive zu eröffnen und vor allem über eine neue Spielstätte nachzudenken“, erläuterte der Erste Beigeordnete und Kulturdezernent Wolfgang Thoenes bei der Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 5. November. Zu Gast war an dem Vormittag auch Joachim Staudt, Inhaber des Büros huber staudt architekten aus Berlin. Das Preisgericht hatte seinen Entwurf auf den ersten Platz des Verfahrens gewählt (Grafik:Büro huber staudt architekten). 

Öffnung zum Schlossplatz
Insbesondere überzeugt hatte die Jury die Ausrichtung des Saales zum Schlossplatz und die für die späteren Nutzerinnen und Nutzer sehr gut gelösten Funktionsabläufe. Daniel Kunze und Jakob Arnold, Intendanten des Schlosstheaters Moers, freuten sich über die große Wertschätzung der Arbeit des Schlosstheaters, die sich auch darin zeigt, dass Bund und Land Fördermittel für das Projekt in Aussicht gestellt haben. Sie betonten zudem, dass das Theater aktuell zum Teil unter improvisierten Bedingungen arbeitet und gerade im Jugendbereich Platzprobleme vorhanden sind. Insgesamt sollen 16 Millionen Euro aus dem Programm KulturInvest des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und 10 Millionen Euro des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fließen. Das kalkulierte Investitionsvolumen beträgt rund 32 Millionen Euro. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Moers (zgm) als projektplanender Bereich nimmt nun die Verhandlungen mit dem Büro huber staudt architekten für die Umsetzung der konkreten Planung auf. Erst wenn diese feststeht, kann die Stadt Moers die Förderanträge bei Bund und Land einreichen. Damit ist Mitte 2028 zu rechnen. 

Bildzeile:
Oliver Wagner (zgm), Christiane Gradel (zgm), Intendant Jakob Arnold, Architekt Joachim Staudt, Intendant Daniel Kunze, Erster Beigeordneter Wolfgang Thoenes und Sabine Kasper-Wiesner (Betriebsleiterin zgm) (v.l.) freuen sich über die positiven Ergebnisse des Planungswettbewerbs zum ‚Weißen Haus‘. (Foto 2: pst)

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