Gesundheit

Vier Fachärzte untertützen den Chefarzt

Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie des St. Irmgardis-Krankenhauses schlagkräftig erweitert:

             Vier Fachärzte unterstützen den Chefarzt

Süchteln. Dass sich Chefarzt Dr. Tobias Köppe freut, in seiner Klinik für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie am St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln nun neben seiner Oberärztin Christina Lemanczyk gleich zwei weitere Fachärzte und Fachärztinnen für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu haben, ist verständlich. Neu im Team sind Oberarzt Carlo Tassler und Fachärztin Meral Danadzha, die auch im Teilbereich Handchirurgie jahrelange Erfahrungen vorweisen können.

„Damit sind wir sehr gut aufgestellt – es gibt im Umkreis keine Klinik unseres Fachbereichs, die über eine solch spezialisierte Mannschaft verfügt“, macht er die Kompetenz seines Teams deutlich. Verstärkt wird es noch durch einen weiteren Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

„Zu uns kommen zunehmend schwierigere Fälle, die sonst oft nur von Schwerpunktkliniken und Kliniken der Maximalversorgung behandelt werden“, berichtet er. Gern erklärt er den Patienten ihre Untersuchungsergebnisse und den zukünftigen Eingriff anhand von digitalem Bildmaterial am Flachbildschirm. Auch die Team- und Fallbesprechungen erfolgen auf diesem Weg. „Die Bilder helfen beim Verständnis“, betont er. „Ich sehe jeden überwiesenen Patienten persönlich. Das ist einer der Vorteile eines kleineren Hauses.“

Christina Lemanczyk

Oberärztin Christina Lemanczyk (45) gehört seit letztem Jahr zur Truppe von Tobias Köppe. Sie ist ein Kind des Niederrheins –  ist in Rheinberg geboren und in Kamp-Lintfort aufgewachsen. Sie studierte Medizin an die Universität Duisburg-Essen, verbrachte ihr praktisches Jahr in der Schweiz und am Universitäts-Klinikum Essen.

Ihre umfangreiche Erfahrung in den Bereichen der Chirurgie, Gefäß- und Plastischen Chirurgie sowie Handchirurgie erarbeitete sie sich in Kliniken in Mülheim, in Meggen/Schweiz, Bocholt und Oelde. Sie ist deutsche und europäische Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie „Fellow of the European Board of Plastic, Reconstuctive and Aesthetic Surgery“ (EBOPRAS) und verfügt über das „Diploma of the European Board of Hand Surgery (EBHS).

Auslandsaufenthalte in Kanada und in Österreich runden ihre internationalen Erfahrungen ab. Gleich zweimal war sie für die Organisation „Interplast Germany“ im freiwilligen Hilfseinsatz in Kamerun und führte dort plastisch-chirurgische Operationen durch.

Christina Lemanczyk war fast ein Jahrzehnt als Ärztin für Hand- und Plastische Chirurgie in Leer tätig, bevor sie als Oberärztin nach Regensburg wechselte.

„Ich arbeite einfach gern mit Menschen und helfe ihnen“, beschreibt sie ihre Entscheidung, Ärztin zu werden. „Das Krankenhaus ist sehr familiär, ich habe mich hier gleich wohl gefühlt. Wir haben im Team ein gutes menschliches Miteinander“, erzählt Christina Lemanczyk. In ihrer Freizeit erkundet sie die Umgebung von Düsseldorf.

Carlo Tassler

Nach seinem Medizinstudium in Ulm war Carlo Tassler (35) zunächst in der Inneren Medizin tätig. Da sein Vater Handchirurg war, ist er aber auch mit diesem Bereich schon von Kindesbeinen an vertraut. Nach einigen Überlegungen wechselte er dann in die Chirurgie und Unfallchirurgie, später in die Plastische und Ästhetische Chirurgie eines Duisburger Krankenhauses. Zeitgleich zu seinem Arbeitsbeginn als Funktionsoberarzt im St. Irmgardis-Krankenhaus legte er auch seine Facharztprüfung für dieses Gebiet ab.

Carlo Tassler kannte Tobias Köppe bereits vor seinem Arbeitsantritt, er hatte sogar in einem anderen Haus einmal bei ihm hospitiert. Dessen exzellenter Ruf und die Möglichkeit der Zusammenarbeit waren für Carlo Tassler ausschlaggebend gewesen. „Meine breite Ausbildung war und ist immer hilfreich, denn so kann ich den Patienten ganzheitlich betrachten und behandeln“, berichtet er.

Meral Danadzha

Die Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie (40) hat in Köln Medizin studiert und war danach einige Jahre in der Schweiz tätig. Zurückgekehrt nach Köln arbeitete sie in der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Köln-Holweide.  Da der Wunsch im Bereich der plastischen Chirurgie tätig zu sein weiterhin sehr groß war, erfolgte der Wechsel nach Magdeburg, wo sich diese Chance bot.

Um auch ihre Kenntnisse im Gebiet der Handchirurgie zu vertiefen, wechselte Meral Danadzha danach ins renommierte Frederikenstift nach Hannover. „Ich wollte bereits mit vier Jahren Ärztin werden. Deutschland hat mir die Chance dazu gegeben, meinen Kindertraum zu verwirklichen“, erzählt die Fachärztin bewegt.

Ciprian Anghelache

Seit neun Jahren gehört der aus Rumänien stammende Ciprian Anghelache (41) schon zum St. Irmgardis-Krankenhaus – zunächst allerdings zum Team der Orthopädie und Unfallchirurgie mit Chefarzt Dr. Platte. Vor drei Jahren folgte der Wechsel in die Klinik für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie. Erst kürzlich hat er seine Facharzt-Prüfung für den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie erfolgreich abgeschlossen und strebt nun die Zusatzbezeichnung Handchirurgie an.

Ciprian Anghelaches Berufswahl ist durch seinen Vater, der auch Arzt war, geprägt. Auch seine Schwester ist in Rumänien als Kardiologin tätig. „Ich bin mit Leidenschaft Arzt“, erzählt er. „Es ist ein schönes Gefühl, helfen zu können.“

Vorschlag für Bildunterschrift:

Das Fachärzte-Team der Klinik für Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie am St. Irmgardis-Krankenhaus, flankiert von den Sekretärinnen:  Carolin Leyers (Sekretariat), Ciprian Anghelache, Meral Danadzha, Dr. Tobias Köppe, Christina Lemanczyk, Carlo Tassler und Nicole Linnartz (Sekretariat).

Foto: Simon Erath/St. Irmgardis-Krankenhaus.

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