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Fastenbrechen mit der CDU Rheinhausen

Duisburg. (LB NRW) Dass das christliche C im Parteinamen nicht ausschließt, auch andere Religionen zu würdigen, hat die CDU in Rheinhausen bei der traditionellen Feier zum Ende des islamischen Ramadans bewiesen. Auf Initiative von Hüseyin Coktas, Mitglied des Ortsverbands, hatte die Partei am Wochenende zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen, bei dem sich rund 30 Teilnehmer einfanden. Der Abend stand unter dem Motto „Sich begegnen und miteinander gestalten“. 

Der Ramadan ist ein Fastenmonat, der den gläubigen Muslimen bereits im Koran als eine der „Fünf Säulen des Islam“ vorgegeben ist. Weil der islamische Kalender auf dem Mond basiert und somit nicht mit der Länge des (Sonnen-)Jahres übereinstimmt, wandert der 9. Monat – eben der Ramadan – durch die Jahreszeiten. Dieses Jahr dauerte er vom 26. Mai bis zum 24. Juni. Während dieser Zeit durften Muslime den Tag über weder essen noch trinken, sondern sollten sich – mehr als sonst – Allah widmen. Jeden Abend, nach Sonnenuntergang, gibt es eine ausgiebige Mahlzeit, aber ein ganz besonderer Tag ist der Abschluss der Fastenzeit, der im Arabischen Id al-Fitr, aber gerade unter Türken als Ramadan Fest (im Volksmunde Zuckerfest) bekannt ist.

Dieses Abend beging der CDU-Ortsverband nun mit Unternehmern, dem Alevitische Gemeinde Duisburg e.V. Duisburg – Verein Rheinhausen und den Vorständen von acht Moscheevereinen, wobei auch ein abgetrennter Gebetsraum eingerichtet wurde und ein Imam bis zu dem Nachtgebet zugegen war. In der Seniorenbegegnungsstätte „Wohnen und Leben in unserer Stadt“ („Wulius“) wurde das Fastenbrechen mit traditionellen Speisen begangen, die mit Ausnahme der Baklava aus dem Café Nisam von der Familie des Initiators, Hüseyin Coktas, zubereitet wurden. Es gab reichliches Essen, unter anderem Linsensuppe, Auberginenpfanne, türkische Pizza und Gemüsegulasch.

Für den Ortsverbandsvorsitzenden und Ratsherren Klaus Mönnicks war dies eine wichtige Angelegenheiten, denn man muss „den Anderen durch Gespräche und Informationen kennenlernen“. Er führte aus, dass man so dessen Lebensart zu verstehen und zu akzeptieren lerne. Und dies sei notwendig, damit beide einen angemessenen Lebensraum miteinander schaffen können. Dieser Meinung schlossen sich die Teilnehmer an und wünschten sich ähnliche Veranstaltungen in der Zukunft, auch ohne den großen Anlass des Ramadans.

Fotos: Lokale Blicke NRW

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