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Reisen und Erleben

Emirates Group gibt Halbjahresgewinn für 2026-27 bekannt, trotz Auswirkungen des regionalen Konflikts und hoher Treibstoffkosten über den gesamten Sechsmonatszeitraum

Die Emirates Group verzeichnet einen Halbjahresgewinn vor Steuern von 4,1 Milliarden AED (1,1 Milliarden US-Dollar), 66 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ist um 12 Prozent auf 66,2 Milliarden AED (18,0 Milliarden US-Dollar) gesunken.


Die Fluggesellschaft Emirates erzielt einen Halbjahresgewinn vor Steuern von 3,7 Milliarden AED (1,0 Milliarden US-Dollar), ein Rückgang um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 13 Prozent auf 56,9 Milliarden AED (15,5 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz wurde durch das starke Frachtgeschäft gestützt; hohe Treibstoffpreise mindern die Gewinne.
Der Luftverkehrsdienstleister dnata erzielt einen Halbjahresgewinn vor Steuern von 410 Millionen AED (112 Millionen US-Dollar), ein Rückgang um 51 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 11,0 Milliarden AED (3,0 Milliarden US-Dollar). Darin spiegeln sich geringere Volumina in einigen Geschäftsbereichen in den VAE und im Vereinigten Königreich wider.


Der Chairman und Chief Executive der Emirates Group würdigt den Beitrag der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zur sicheren und reibungslosen Wiederaufnahme des Luftverkehrs. Er hebt die kontinuierlichen Investitionen der Unternehmensgruppe in Flotte, Produkte und künftige Kapazitäten hervor und erklärt, dass die Emirates Group gut aufgestellt sei, um trotz des Gegenwinds durch hohe Treibstoffpreise und regionale Volatilität flexibel zu bleiben.

FRANKFURT/DUBAI, 5. November 2026 – Die Emirates Group hat am Donnerstag ihre Halbjahresergebnisse bekannt gegeben und für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2026-27 einen Gewinn vor Steuern von 4,1 Milliarden AED (1,1 Milliarden US-Dollar) ausgewiesen. Dies ist eine bemerkenswerte Leistung angesichts der Störungen und hohen Treibstoffpreise infolge des anhaltenden Konflikts in der Golfregion. Nach Berücksichtigung der Ertragsteuerbelastung beläuft sich der Gewinn nach Steuern auf 3,6 Milliarden AED (1,0 Milliarden US-Dollar), ein Rückgang um 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Als Ausdruck ihrer starken operativen Leistung erzielte die Unternehmensgruppe ein EBITDA von 12,5 Milliarden AED (3,4 Milliarden US-Dollar), 41 Prozent weniger als die 21,1 Milliarden AED (5,7 Milliarden US-Dollar) im Vorjahreszeitraum, in dem die Emirates Group neue Rekorde bei Gewinn und Umsatz aufgestellt hatte.


Der Umsatz der Emirates Group belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026-27 auf 66,2 Milliarden AED (18,0 Milliarden US-Dollar), ein Rückgang um 12 Prozent gegenüber 75,4 Milliarden AED (20,6 Milliarden US-Dollar) im Vorjahr.
Die Gruppe schloss das erste Halbjahr 2026-27 am 30. September 2026 mit einer Cash Position von 54,1 Milliarden AED (14,7 Milliarden US-Dollar) ab, verglichen mit 59,6 Milliarden AED (16,2 Milliarden US-Dollar) am 31. März 2026. Die Gruppe konnte auf ihre eigenen umfangreichen Barreserven zurückgreifen, um geschäftliche Erfordernisse zu finanzieren, darunter Vorauszahlungen für Flugzeuge und die Bedienung bestehender Schulden. Darüber hinaus zahlte die Gruppe die verbleibenden zwei Milliarden AED (545 Millionen US-Dollar) der für das Geschäftsjahr 2025-26 beschlossenen Dividende von 3,5 Milliarden AED (953 Millionen US-Dollar) an ihre Eigentümerin, die Investment Corporation of Dubai (ICD), aus.

Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive Emirates Airline & Emirates Group: „Es waren anspruchsvolle sechs Monate, und erneut haben sich unser Geschäftsmodell und unsere Mitarbeitenden bewährt. Angesichts beispielloser regionaler Herausforderungen und hoher Treibstoffpreise hat die Gruppe einen Gewinn vor Steuern von 4,1 Milliarden AED (1,1 Milliarden US-Dollar) erzielt. Die Kundennachfrage blieb stabil und unser Frachtgeschäft leistete einen starken Beitrag. Dadurch blieben Umsatz und Liquidität auf einem gesunden Niveau, obwohl sich die weltweiten Preise für Flugtreibstoff gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdoppelten und unsere Kosten und Profitabilität belasteten.
„Ich möchte der Regierung der VAE für ihre entschlossene Reaktion und die Koordination aller Beteiligten danken, durch die der Luftverkehr nach den militärischen Aktivitäten in der gesamten Golfregion sicher wieder aufgenommen werden konnte. Die Maßnahmen der Regierung haben auch dazu geführt, dass Reisehinweise für Reisen in die VAE und durch die VAE gelockert wurden. Dies hat es uns ermöglicht, unseren Betrieb mit Zuversicht wiederherzustellen und unsere Kunden und Communities weiterhin zu bedienen. Während dieser gesamten Zeit haben wir unsere Investitionen nicht unterbrochen. Emirates und dnata stellen weiterhin erhebliche Mittel bereit, um unsere Flotte auszubauen, unsere Produkte und Dienstleistungen zu verbessern und Fähigkeiten zu entwickeln, die die Zukunft unseres Geschäfts prägen werden. So bleiben wir führend und widerstandsfähig gegenüber externen Herausforderungen.“


Scheich Ahmed fügt hinzu: „Wir gehen mit gemäßigtem Optimismus in die zweite Hälfte unseres Geschäftsjahres 2026-27. Während wir die Kosten und geopolitischen Entwicklungen genau im Blick behalten, konzentrieren wir uns weiterhin darauf, das zu bieten, wofür Emirates und dnata bekannt sind: Sicherheit, Qualität und Kundenzufriedenheit. Wir haben bereits früher Herausforderungen gemeistert, und dank unserer starken Liquiditätsposition und des soliden Fundaments, das wir über die Jahre aufgebaut haben, ist die Gruppe gut aufgestellt, um dem Gegenwind durch Volatilität und hohe Treibstoffpreise zu begegnen.“
Im Vergleich zum 31. März 2026 sank die Zahl der Beschäftigten der Emirates Group bis zum 30. September 2026 um zwei Prozent auf insgesamt 128.237 Mitarbeitende. Emirates und dnata setzen ihre laufenden Rekrutierungsmaßnahmen fort, um den geschäftlichen Bedarf zu decken.


Emirates Airline
Die ersten sechs Monate 2026-27 brachten erhebliche Herausforderungen für den Flugbetrieb mit sich: Zeitweilige Luftraumbeschränkungen und Luftraumsperrungen in der Region stellten die operative Flexibilität der Fluggesellschaft auf die Probe, während Reisehinweise von Regierungen das Verbraucherverhalten und die Reiseströme veränderten. In diesem Zeitraum konzentrierte sich Emirates darauf, sein Streckennetz und Umsteigeverbindungen über sein Drehkreuz Dubai wiederherzustellen. Zum 30. September 2026 betrieb Emirates 91 Prozent seines Streckennetzes vor der Unterbrechung. Das Passagier- und Frachter-Streckennetz umfasst 150 Flughäfen in 78 Ländern.


Die Fluggesellschaft führte zudem eine Reihe von Initiativen ein, um das Kundenvertrauen zu stärken. Dazu gehörten ein branchenweit erstmaliger umfassender Reiseschutz, der nicht durch staatliche Reisehinweise eingeschränkt wird, kostenlose Datumsänderungen bei gebuchten Tickets und großzügige Erstattungsregelungen.


Zwischen dem 1. April und dem 30. September 2026 baute Emirates das Angebot an Premium-Economy-Sitzplätzen aus und brachte seine neuesten Kabinenprodukte in noch mehr Märkte: Emirates übernahm neun neue A350-Jets und schloss die vollständige Kabinenmodernisierung von zwölf Flugzeugen (neun A380 und drei Boeing 777) ab. Das Retrofit-Programm von Emirates, eines der weltweit größten Projekte dieser Art, umfasst eine geplante Investition von über sieben Milliarden US-Dollar, um die neuesten Kabinenprodukte auf der gesamten Flotte einzuführen. Auch die Installation von Starlink wurde zügig fortgesetzt: In den ersten sechs Monaten wurden weitere 36 Jets mit Hochgeschwindigkeits-WLAN an Bord ausgestattet, sodass die Emirates-Flotte mit Starlink zum 30. September insgesamt 57 Flugzeuge umfasste.


Um den künftigen Anforderungen an seine Flotte gerecht zu werden, begann Emirates im Mai mit dem Bau einer Anlage für Engineering sowie Wartung, Reparatur und Überholung (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) am Al Maktoum International Airport mit einem Investitionsvolumen von 5,1 Milliarden US-Dollar. Die Fertigstellung wird für Mitte der 2030er-Jahre erwartet.
Auch in herausfordernden Zeiten ging Emirates voran und führte zwei branchenweit erstmalige Kabinenprodukte ein, die von Kunden begeistert aufgenommen wurden: die in Economy-Class-Sitze integrierte U-Dream-Kopfstütze und elektronisch steuerbare Sichtschutztrennwände in der Premium-Economy-Kabine. Diese Innovationen haben die Maßstäbe für Reisen in der Economy und Premium Economy höher gelegt und Komfort und Privatsphäre für Passagiere dieser Kabinenklassen neu definiert.
Am Boden eröffneten die ersten Emirates Lounges im neuen Konzept an den Flughäfen München, Frankfurt und Manchester. Sie zeichnen sich durch die neueste Innenraumgestaltung der Fluggesellschaft und ein erweitertes Serviceangebot für Premiumkunden und Vielflieger aus. Emirates eröffnete außerdem neue Travel Stores und erhöhte damit seine Retail-Präsenz auf über 30 Ladengeschäfte, die Kunden persönlichere und erlebnisorientierte Kontaktpunkte bieten.
Emirates setzte seine Bemühungen um inklusiveres Reisen fort und führte in der ersten Hälfte 2026-27 an 15 weiteren Standorten im Vereinigten Königreich, in Australien, Portugal, auf den Philippinen, in Madagaskar und auf den Malediven sogenannte Travel Rehearsals ein. Dieses erfolgreiche Programm, das inzwischen an 47 Standorten durchgeführt wurde, unterstützt junge Reisende mit Autismus und ihre Familien. Durch realitätsnahe Flughafen- und Flugsimulationen hilft es ihnen, Vertrauen aufzubauen und Reiseängste abzubauen.


Emirates leistete auch weiterhin einen positiven Beitrag für Gemeinschaften und setzte gemeinsam mit Partnern CSR-Programme in wichtigen Märkten um. Zu den Initiativen im ersten Halbjahr gehörten die Eröffnung eines renovierten öffentlichen Tennisplatzes in Miami im Rahmen des Programms Force for Good mit der USTA Foundation, die Neugestaltung eines Technik- und Gaming-Raums für Jugendliche in New York City mit NBA Cares, ein neuer naturnaher Spielbereich mit dem London Wildlife Trust im Rahmen des Programms Championing Nature mit Wimbledon sowie der Start des Emirates Nourishment Programme, das in Partnerschaft mit EPCR und der Kolisi Foundation jährlich 400.000 Frühstücksmahlzeiten für benachteiligte Kinder in ganz Südafrika bereitstellen soll.


Im ersten Halbjahr 2026-27 verlängerte Emirates seine erfolgreichen und langjährigen Sponsoringverträge mit dem Arsenal Football Club (bis 2033) und Real Madrid (bis 2031). Diese Vereinbarungen stehen für mehrjährige Investitionen in die weltweite Markenpräsenz und Partnerschaften mit zwei der bekanntesten Fußballvereine der Welt.
Die Gesamtkapazität sank in den ersten sechs Monaten des Jahres aufgrund eines reduzierten Flugplans um zehn Prozent auf 28,2 Milliarden verfügbare Tonnenkilometer (ATKM). Die in verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASKM) gemessene Kapazität ging um 17 Prozent zurück, während die in verkauften Passagierkilometern (RPKM) gemessene Passagierverkehrsleistung um 25 Prozent sank. Der durchschnittliche Sitzladefaktor lag bei 72,0 Prozent, verglichen mit 79,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Zwischen dem 1. April und dem 30. September 2026 beförderte Emirates 21,8 Millionen Passagiere, 22 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.


Emirates SkyCargo transportierte in den ersten sechs Monaten 1,2 Millionen Tonnen Fracht, ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Frachtumsatz stieg jedoch um 52 Prozent, da der regionale Konflikt die verfügbare Luftfrachtkapazität verringerte und gleichzeitig Verlader aufgrund von Störungen im Seeverkehr dazu veranlasste, nach Luftfrachtoptionen zu suchen. Im ersten Halbjahr 2026-27 erweiterte Emirates SkyCargo seine Kapazität mit der Auslieferung von fünf neuen Boeing-777-Vollfrachtern und dem Einsatz seines ersten von einem Passagier- zu einem Frachtflugzeug umgebauten Flugzeugs. Die Cargodivision erweiterte ihr Streckennetz um zwei neue Frachter-Ziele – Almaty und Zhengzhou-, führte spezielle Frachtflüge zu über 15 bestehenden Zielen ein und erhöhte die Frequenzen in mehreren wichtigen Märkten, darunter im Fernen Osten.
Der Gewinn vor Steuern von Emirates erreichte 3,7 Milliarden AED (1,0 Milliarden US-Dollar) im ersten Halbjahr 2026-27, verglichen mit dem Rekordergebnis von 11,4 Milliarden AED (3,1 Milliarden US-Dollar) im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern beläuft sich auf 3,3 Milliarden AED (903 Millionen US-Dollar), ein Rückgang um 66 Prozent.
Der Umsatz von Emirates, einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge, lag mit 56,9 Milliarden AED (15,5 Milliarden US-Dollar) um 13 Prozent unter den 65,6 Milliarden AED (17,9 Milliarden US-Dollar) des Vorjahres. Die Umsatzentwicklung von Emirates ist auf die anhaltende Reisenachfrage in seinen Märkten, insbesondere nach seinen Premiumkabinen, sowie auf einen soliden Beitrag des Frachtgeschäfts zurückzuführen. Die Betriebskosten von Emirates, einschließlich Treibstoff, sanken entsprechend dem Geschäftsbetrieb um zwei Prozent. Obwohl die aufgenommene Treibstoffmenge aufgrund des reduzierten Flugbetriebs um zwölf Prozent zurückging, stiegen die Treibstoffkosten von Emirates vor Berücksichtigung von Absicherungsgewinnen gegenüber dem vorherigen Halbjahr um 60 Prozent. Gewinne von 7,1 Milliarden AED aus der Strategie zur Absicherung von Treibstoffpreisrisiken glichen die Auswirkungen der höheren Treibstoffpreise zu einem großen Teil aus und begrenzten den Nettoanstieg der Treibstoffkosten auf 13 Prozent. Der Treibstoff bleibt mit 34 Prozent der größte Posten der Betriebskosten der Fluggesellschaft.


Das EBITDA von Emirates blieb mit 11,5 Milliarden AED (3,1 Milliarden US-Dollar) auf einem gesunden Niveau, lag jedoch 41 Prozent unter den 19,7 Milliarden AED (5,4 Milliarden US-Dollar) im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz von Emirates Flight Catering mit externen Kunden ging um 51 Prozent auf 273 Millionen AED (74 Millionen US-Dollar) zurück. Die Zahl der bereitgestellten Mahlzeiten sank aufgrund des geringeren Flugverkehrs am Flughafen Dubai in diesem Zeitraum um 41 Prozent auf 4,5 Millionen.


Der Umsatz von Emirates Leisure Retail-MMI sank in den ersten sechs Monaten 2026-27 aufgrund des geringeren Touristenaufkommens in den VAE um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden AED.
dnata


Die Geschäftsbereiche Flughafenbetrieb, Catering und Retail sowie Reisedienstleistungen des Luftverkehrsdienstleisters dnata passten sich rasch an die geschäftlichen und operativen Herausforderungen infolge des regionalen Konflikts an. Das internationale Geschäft trug dazu bei, die Auswirkungen des rückläufigen Flug- und Reiseverkehrs in den VAE und der weiteren Golfregion abzufedern. Im ersten Halbjahr 2026-27 gewann dnata mit seinen sicheren und hochwertigen Dienstleistungen im weltweiten Geschäft neue Kunden und schloss mehrjährige Verträge ab, darunter eine Frachtpartnerschaft mit der Silk Way Group in Singapur sowie Bordcatering-Verträge mit Cathay Pacific an mehreren Flughäfen im Vereinigten Königreich und in den USA. Besonders hervorzuheben ist, dass sich dnata Airport Operations eine siebenjährige Lizenz für die Bodenabfertigung am Flughafen Amsterdam Schiphol sicherte und damit seine Position an einem der wichtigsten europäischen Luftverkehrsdrehkreuze stärkte.
dnata setzte seine strategischen Investitionen fort, um seine Kapazitäten auszubauen und sein Kundenangebot zu verbessern. In den ersten sechs Monaten eröffnete dnata ein neues integriertes Kontrollzentrum zur Unterstützung seines wachsenden Frachtgeschäfts in Dubai, sagte eine Investition von acht Millionen AED für den Ausbau von The Fort Lisaili, dem Wüstentourismusziel von Arabian Adventures in Dubai, zu und investierte weiter in fortschrittliche Technologien und Ausrüstung in seinen Geschäftsbereichen, darunter automatisierte Systeme zur Flugzeugannäherung in Dubai, ein Simulator für Flugzeugcatering in Dublin sowie Tests mit autonomen Zugmaschinen in Europa und Asien.


Darüber hinaus kündigte dnata eine Investition von 32 Millionen australischen Dollar für den Bau einer neuen Frachtanlage am Western Sydney International Airport an. Der Bau der neuen Catering-Anlage verläuft planmäßig und die Eröffnung ist für 2027 vorgesehen. dnata setzte zudem die Umsetzung seiner globalen Fracht- und Logistikstrategie durch gezielte Investitionen in seinem Netzwerk fort, nahm seine neue Logistikanlage im Wert von 100 Millionen AED (27 Millionen US-Dollar) in Dubai South in Betrieb und trieb strategische Entwicklungen voran, darunter eine geplante Investition von 37 Millionen AED in Alat, Aserbaidschan, sowie neue und ausgeweitete Frachtaktivitäten am East Midlands Airport und am Flughafen Zürich.
Der Umsatz von dnata, einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge, erreichte 11,0 Milliarden AED (3,0 Milliarden US-Dollar) und lag damit sieben Prozent unter den 11,7 Milliarden AED (3,2 Milliarden US-Dollar) des Vorjahreszeitraums. Der Gesamtgewinn vor Steuern betrug 410 Millionen AED (112 Millionen US-Dollar), ein Rückgang um 51 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn nach Steuern beläuft sich auf 309 Millionen AED (84 Millionen US-Dollar), 56 Prozent weniger als im Vorjahr. Als Ausdruck seiner operativen Leistung erreichte dnata ein EBITDA von 939 Millionen AED (256 Millionen US-Dollar), ein Rückgang um 31 Prozent gegenüber 1,4 Milliarden AED (372 Millionen US-Dollar) im Vorjahr.
Der Flughafenbetrieb bleibt mit 5,4 Milliarden AED (1,5 Milliarden US-Dollar) der größte Umsatzträger von dnata. Dies entspricht einem Rückgang um drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, da das wachsende internationale Geschäft den Rückgang der Aktivitäten von Kundenfluggesellschaften am Drehkreuz in den VAE in diesem Zeitraum abfederte. Über alle dnata-Standorte hinweg sank die Zahl der abgefertigten Flugzeugbewegungen um acht Prozent auf 414.012, während das Frachtabfertigungsvolumen mit 1,49 Millionen Tonnen um sechs Prozent zurückging.
Das Flugcatering- und Einzelhandelsgeschäft trug 4,2 Milliarden AED (1,1 Milliarden US-Dollar) zum Umsatz bei, ein Anstieg um ein Prozent, getragen vom wachsenden Bordverkaufsgeschäft, insbesondere mit EasyJet und Aer Lingus. Die Gesamtzahl der bereitgestellten Mahlzeiten sank gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 54,0 Millionen, hauptsächlich aufgrund des Verlusts wichtiger Verträge im Geschäft im Vereinigten Königreich.
Die Reisesparte von dnata trug 1,4 Milliarden AED (373 Millionen US-Dollar) zum Umsatz bei, ein Rückgang um 31 Prozent gegenüber 2,0 Milliarden AED (538 Millionen US-Dollar) im Vorjahreszeitraum. Grund hierfür war vor allem die Veräußerung von Travel Republic und Netflights im Vereinigten Königreich, die ab November 2025 keine neuen Buchungen mehr annahmen. Die Reisesparte meldete einen bereinigten Gesamttransaktionswert (TTV) von 3,8 Milliarden AED (1,0 Milliarden US-Dollar), 22 Prozent weniger als die 5,0 Milliarden AED (1,4 Milliarden US-Dollar) im Vorjahreszeitraum.

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