
Stadt Kamp-Lintfort tritt Präventionsnetzwerk #sicherim Dienst bei
Verwaltungsleitung und Personalrat setzen ein Zeichen für mehr Schutz, Sicherheit und Respekt im öffentlichen Dienst
Kamp-Lintfort. Die Stadt Kamp-Lintfort ist zum 1. September 2026 dem landesweiten Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beigetreten. Mit diesem Schritt unterstreicht die Stadt ihr Engagement für den Schutz ihrer Beschäftigten vor Gewalt, Bedrohungen und Übergriffen.
Beschäftigte der Stadtverwaltung stehen täglich im direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern. Ob im Rathaus, im Außendienst oder in anderen Bereichen des kommunalen Dienstes: Nicht immer verlaufen Gespräche und Begegnungen konfliktfrei. In angespannten Situationen kann es zu Beleidigungen, Bedrohungen oder anderen Formen grenzüberschreitenden Verhaltens kommen. Umso wichtiger sind klare Handlungsmöglichkeiten, vorbeugende Maßnahmen und die Gewissheit, dass die Beschäftigten mit solchen Erfahrungen nicht allein gelassen werden.
Das Präventionsnetzwerk #sicherimDienst bietet Behörden, öffentlichen Einrichtungen und weiteren Organisationen eine Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und bewährte Ansätze zur Gewaltprävention weiterzugeben. Die Netzwerkpartner profitieren unter anderem von praxisnahen Handlungsempfehlungen, Informationsangeboten und dem Austausch über geeignete Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten.

Mit dem Beitritt möchte die Stadt Kamp-Lintfort die Auseinandersetzung mit dem Thema Gewaltprävention weiter stärken und die Handlungssicherheit ihrer Mitarbeitenden fördern. Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern soll dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Konfliktsituationen möglichst zu entschärfen und Beschäftigte im Umgang mit schwierigen Situationen zu unterstützen.
Bürgermeister Prof. Landscheidt erklärt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag für das Zusammenleben in unserer Stadt. Sie verdienen Respekt und ein Arbeitsumfeld, in dem sie ihre Aufgaben sicher erfüllen können. Gewalt, Bedrohungen und Beleidigungen dürfen im öffentlichen Dienst nicht als Teil des Berufsalltags hingenommen werden. Als Arbeitgeber tolerieren wir solche Verhaltensweisen gegenüber unseren Mitarbeitenden nicht. Mit dem Beitritt zu #sicherimDienst setzen wir ein klares Zeichen für den Schutz unserer Beschäftigten und für einen respektvollen Umgang miteinander.“
Auch der Personalrat unterstützt das Anliegen, die Sicherheit und den Schutz der Beschäftigten nachhaltig zu stärken. Die gemeinsame Ausrichtung verdeutlicht, dass Gewaltprävention eine Aufgabe ist, die Verwaltung und Personalvertretung gleichermaßen betrifft und die nur durch ein konsequentes gemeinsames Engagement wirksam vorangebracht werden kann.
Foto v.l.: Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Vorsitzender des Personalrats Frank Aldenkott

















































