Nordrhein-Westfalen

Vom Kanu bis zum Ringen: Minister Reul ehrt die erfolgreichsten Polizeisportler des Jahres

26 Polizeibeamte aus 17 Behörden ausgezeichnet / Minister Reul: Wichtige Vorbilder für die Kolleginnen und Kollegen

Minister Herbert Reul hat am Freitag, 29. April 2022, die besten nordrhein-westfälischen Polizeisportlerinnen und Polizeisportler des Jahres 2021, sowie Polizeibeamte mit besonderem Verdienst um den Sport geehrt. Diese zeigten im letzten Jahr bei nationalen und internationalen Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen besondere Leistungen. „Sie sind wichtige Vorbilder für ihre Kolleginnen und Kollegen und Ansporn, sich ebenfalls fit zu halten. Mit Ihren Spitzenleistungen dokumentieren und unterstreichen Sie nach außen die hohe Leistungsbereitschaft der Polizei NRW“, sagte Minister Reul.

Die 26 geehrten Polizistinnen und Polizisten kommen aus 17 verschiedenen Polizeibehörden. „Sie haben einen Beitrag bei den Olympischen Spielen geleistet, an Deutschen und Europäischen Meisterschaften sowie an Weltcups teilgenommen. Sie waren nicht nur dabei, sondern haben hier sogar vorderste Plätze belegt“, so Reul. Besondere Auszeichnungen erhielten die Siegerinnen und Sieger der Kategorien Polizeisportlerin des Jahres, Polizeisportler des Jahres sowie Polizeimannschaft des Jahres. Ebenfalls geehrt wurde das Radfahrteam „Pascal & Friends“ für außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement.

Als Polizeisportlerin des Jahres 2021 wurde Kommissaranwärterin Sophia Elisa Schmidt von der Kreispolizeibehörde Köln geehrt. Die 24-Jährige erreichte beim Kanu-Wildwasserrennsport beim Weltcup den ersten Platz, bei der Europameisterschaft schaffte sie es auf Platz 3. Mit der Mannschaft holte sie hier ebenfalls Bronze. Bei der deutschen Meisterschaft stand sie ganz oben auf dem Treppchen.

Polizeisportler des Jahres 2021 wurde Polizeihauptkommissar Wilhelm Alexander Schmitz von der Kreispolizeibehörde Düsseldorf. Der 58-Jährige konkurrierte beim North Cape 4000 Rennen mit 192 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 30 Nationen. Er radelte insgesamt rund 4.500 Kilometer vom Gardasee über Osteuropa bis zum Nordkap. Mit einer Zeit von 13 Tagen und 6 Stunden belegte er den 11. Platz.

Polizeimannschaft des Jahres 2021 wurde die Marathon-Frauenmannschaft. Sie besteht aus Kriminalhauptkommissarin Carina Fierek (Kreispolizeibehörde Wesel), Polizeikommissarin Annika Herrmann (Kreispolizeibehörde Lippe) und Kriminalhauptkommissarin Rike Westermann (Kreispolizeibehörde Köln). Die Sportlerinnen belegten den ersten Platz bei der deutschen Polizeimeisterschaft. Sie erreichten eine Mannschaftswertung von 8 Stunden und 57 Minuten.

Das Team „Pascal & Friends“, bestehend aus Polizeihauptkommissar Bernd Winkelhaus, Erstem Polizeihauptkommissar Carsten Zechlin und Kriminalhauptkommissar Guido Roßkamp (alle Kreispolizeibehörde Mönchengladbach), erhielt eine Ehrung für eine sportliche Leistung, die keiner Kategorie zuzuordnen ist. Die Polizisten radelten circa 750 Kilometer vom westlichsten Zipfel Deutschlands (Isenbruch im Selfkant) zum östlichsten Punkt (Görlitz). Sie taten dies zum Gedenken an ihren verstorbenen Kollegen, für krebskranke Kinder und für Opfer der Flutkatastrophe. Nach 48 Stunden erreichten sie ihr Ziel und schafften es, dabei 17.000 Euro Spenden zu sammeln. Die Spende wurde zwischen der Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. und der Polizeistiftung NRW gleichmäßig aufgeteilt.

Für außergewöhnliche Leistungen und Verdienste um den Sport wurden außerdem Polizeihauptkommissar Uwe Manz (Kreispolizeibehörde Unna) für seine jahrelangen Leistungen als Kampfrichter bei internationalen Ringkämpfen und Polizeikommissar Christopher Motz (Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis) für seine erfolgreiche Teilnahme am „Calisthenics-Wettkampf Repz on fire“ geehrt. Motz belegte den 2. Platz.

Foto: LSB NRW / Andrea Bowinkelmann

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