Kamp-Lintfort

Countdown Nr. 7

Zwiebeln für den Blütenschmuck auf dem Quartiersplatz im nächsten Jahr

Der Förderverein mit den Pflanzplanerinnen (vlnr): Margareta Feistner, Elke Wimmer, Dr. Christoph Müllmann, Annaca Kröner, Solvejg Mennerat und Heinrich Sperling

Fast schwarz wird „Paul Scherer“, gefüllt und purpurfarben „Uncle Tom“ und orange und orangerot-marmoriert „Ballerina“ und „Vendee Globe“ – das sind die ausgesuchten Sorten. Jetzt sind es noch braune Tulpenzwiebeln, die fleißigen Hände gestern in die Erde der Pflanzkästen auf dem Quartiersplatz im Zechen-park steckten. Dazu dicke, fast weiße, aus denen im Frühjahr „Allium Globemaster“ wachsen wird – mit bis zu 25 Zentimeter im Durchmesser großen Kugeln dieses Zierlauchs.

 

 

 

Die Geschäftsführer der Laga, Martin Notthoff und Heinrich Sperling, Mitglieder und Vorstand des Fördervereins, der Blumenzwiebel-lieferant Albert van der Lans aus den Niederlanden und die Pflanz-planerinnen Annaca Kröner und Solvejg Mennerat aus dem Land-schaftsarchitekturbüro Orel+Heidrich setzten gestern Seite an Seite die Zwiebeln in die Erde. „Ein schönes symbolisches Zeichen für ein gemeinschaftliches Arbeiten!“, sagt Solvejg Mennerat dazu und lobt auch die vielen Schülerinnen und Schüler, die die Hochbeete aus Holz vorab gebaut haben.
Tobias (6) aus Kamp-Lintfort ist mit seiner Mutter gekommen und macht ganz selbstverständlich wie ein Großer mit. Zuhause hilft er auch im Garten, sagt er. Macht er das gern? Er nickt. Der siebte Laga-Countdown mit 3000 Zwiebeln, spendiert von der Firma Lubbe aus Lisse (NL) für fünf Hochbeete mit Erde der Firma Stender war mit den 25 Helferinnen und Helfern in gut einer Stunde geschafft. „Das war genau die richtige Mannschaft für eine gut organisierte Sache“, lobt Wolfgang Roth, der Vorsitzende des Fördervereins, diesen ehren-amtlichen Einsatz. Bei so etwas sei „der Förderverein immer gern und auch in Zukunft dabei!“, verspricht Roth.

 

Tobias (6) mit Ernst und Engagement bei der Sache

 

Die Pflanzung in den Hochbeeten nimmt das Gestaltungs- und Pflanzkonzept des Quartiersplatzes auf, erläutern die beiden Plane-rinnen: „Linienförmige Flächen im unregelmäßigen Raster, die an einen Barcode erinnern – pro Hochbeet ein bis drei Felder mit einem farbfrohen Mix, der dann zur Eröffnung im April mit sogenanntem „Wechselflor“, also Saisonpflanzen wie Stiefmütterchen ergänzt wird“, erklärt Annaca Kröner.

 

„Diese intensive Bepflanzung auf dem zentralen Platz in der Nähe des Haupteinganges mit Frühjahrs- und später Sommerblumen, wie zum Beispiel Tagetes, Fleißige Lieschen und Eisenkraut und den Tulpen und dem Zierlauch, Stauden und Gräsern – das ist unsere Schmuck-pflanzung zur Begrüßung unserer Gäste, unser Blütenfeuerwerk zur Eröffnung der Laga am 17. April 2020“, erklärt Heinrich Sperling.

Ebenfalls aktiv: Dr. Christoph Müllmann und Reiner Winkendick vom Förderverein

 

„Wir freuen uns schon jetzt auf die Farbenpracht, die uns nächstes Jahr auf der Landesgartenschau erwarten wird“, fügen Mennerat und Kröner an. Sie sehen gute Chancen, dass die fleißigen Pflanzer alle ihre Zwiebeln wiedersehen – die Zwiebeln würden angehen. Schließ-lich hatten die Helferinnen und Helfer die eingangs vorgetragene Pflanzanleitung beherzigt: „Wurzel nach unten, Spitze nach oben.“ Die richtige Pflanztiefe ist übrigens das Zwei- bis Dreifache der jeweiligen Zwiebelgröße.“

Fotos: Imma Schmidt, Laga gGmbH

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