Gesundheit

Weiterer Jahrgang am St. Irmgardis-Krankenhaus

Neue Gesundheits- und Krankenpfleger feiern Examen

Süchteln. Drei Jahre des Lernens, der Ausbildung und des Zusammenwachsens liegen hinter den Schülerinnen und Schülern der Krankenpflegeschule am Süchtelner St. Irmgardis-Krankenhaus. Jetzt hat sich das gemeinsame Verfolgen ihres Ziels gelohnt: Sie halten ihr Examen als Gesundheits- und Krankenpfleger in den Händen.

„Drei Jahre Ausbildung bereiten unsere Schüler auf die stetig wandelnden Anforderungen in der Pflege und die generellen Ansprüche im Gesundheitswesen vor“, ist Schulleiterin Ilona Thelen stolz auf die Absolventen. Acht von ihnen werden auch weiterhin am St. Irmgardis-Krankenhaus im Einsatz sein.

Viele Gratulanten

Calvin Bunte, Tim Carnein, Michelle de la Roi, Stella Dierkes, Björn Geurts, Tim Holthausen, Andrea Klaas, Pierre Klefisch, Adriana Kutz, Cennet-Nur Macin, Dimitri Neunzig und Marlene Schulze-Oben traten in diesem Jahr zu ihrer Abschlussprüfung an.

Schulleiterin Ilona Thelen gratulierte ihnen gemeinsam mit den Lehrerinnen Margret Barisic, Anja Kutscheidt, Evi Sagel und Vera Kalibe. Gern schlossen sich die Prüfungsvorsitzende Martina Kruß, die beiden Fachprüfer Chefarzt Dr. Ulrich Bauser und Oberärztin Dr. Christiane Ender-Sperling sowie Anke Bachmann als Praxisanleiterin an.

„Wir alle sind sehr stolz auf unsere Absolventen, sie haben viel Engagement in ihre Ausbildung gesteckt“, lobt Ilona Thelen.

Bildzeile:

Der diesjährige Prüfungsjahrgang der Krankenpflegeschule der St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH mit den Gratulanten Margret Barisic, Ilona Thelen, Anja Kutscheidt, Vera Kalibe, Evi Sagel, Chefarzt Dr. Ulrich Bauser, Prüfungsvorsitzende Martina Kruß, Oberärztin Dr. Christiane Ender-Sperling und Praxisanleiterin Anke Bachmann.

Foto St. Irmgardis

Über das St. Irmgardis-Krankenhaus:

 

Von 1871 bis 2008 betrieb die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Süchteln das St. Irmgardis-Krankenhaus als Trägerin. Zum 1. Januar 2009 übernahm die St. Franziskus-Stiftung Münster mit 51 Prozent die Mehrheit an der neu gegründeten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH. 49 Prozent hält das benachbarte Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH). Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist seit über 140 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Versorgung im Kreis Viersen.

Bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit der Spendenbereitschaft breiter Bevölkerungskreise, legten damals den Grundstein für das Haus. Geprägt durch Ordensfrauen, die 1972 das Haus wegen Nachwuchsmangels verließen, arbeiten engagierte Mediziner und geschultes Personal auch heute noch nach christlichen Idealen zum Wohle der anvertrauten Patienten.

1900 hatte das Haus etwa 50 Krankenbetten. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert, um die ständig wachsende Zahl von Patienten zu betreuen. Nach dem Bau des St. Antonius-Hauses 1930/1931 wurde in den Jahren 1961 bis 1963 ein Neubau mit modernen Krankenzimmern, Diagnose-, Therapie- und Versorgungsräumen sowie einer Schule für Krankenpflege errichtet. Heute, nach Neubau eines Bettenhauses, verfügt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln über 160 Krankenbetten – einschließlich sechs interdisziplinärer Intensiv-Pflegebetten. 370 Mitarbeiter sind hier im Einsatz.

Zum St. Irmgardis-Krankenhaus gehören drei Klinken: Innere Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie liegt bei Chefarzt Dr. med. Ulrich Bauser. Die Verantwortung für die Klinik für Geriatrie obliegt Chefarzt Hanns-Peter Klasen.

In der Chirurgie gibt es drei Bereiche: Chirurgie/Schwerpunkt Viszeral­chirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Maciey, Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sportmedizin mit Chefarzt Dr. med. Kai Platte/Ärztlicher Direktor und Chirurgie/Schwerpunkt Hand- und Plastische Chirurgie mit Chefärztin Dr. med. Valérie Stephan.

Weiter gehören eine ambulante kardiologische Rehabilitationsabteilung mit 20 Plätzen sowie eine Schule mit 50 staatlich anerkannten Ausbildungs­plätzen  für die Krankenpflege dazu. Zusätzlich wird eine Ausbildung zum
Operations-Technischen- und auch zum Anästhesiologischen-Assistenten angeboten. 2018 wurden über 6.000 Patienten stationär und rund 16.600 Patienten ambulant behandelt.

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