Gesundheit

St. Josef lädt ein

11.Moerser Darmtag

Die Zahl der Darmkrebsneuerkrankungen im Jahr beträgt in Deutschland rund 60.000. Das Kolorektalkarzinom ist damit nach einer Statistik von Krebsexperten die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste bei Männern. Jährlich sterben allein in Deutschland  24.317 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer anderen Krebsart so leicht vorbeugen. „Durch Vorsorge und Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden“, so Dr. Christoph Vogt, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin und Leiter des Darmzentrums, „leider nehmen immer noch zu wenig Menschen die extrem wichtige Darmkrebsvorsorge in Anspruch.“

Die Experten des Darmzentrums am St. Josef Krankenhaus laden am Mittwoch, 4. März 2020 in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr zum 11. Moerser Darmtag ein. Hier geht es nicht nur um das wichtige Thema Darmkrebs, sondern auch um Verstopfung, Inkontinenz, Juckreiz und Blutungen. Dr. Karen Harmsen, Oberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, informiert über Ursachen und Therapie.

Eine Operation wird erst dann notwendig, wenn die jeweilige Erkrankung nicht durch z.B. endoskopischer Polyabtragung, Ernährungsumstellung oder Medikamente behandelt werden kann. Ist die Gesundheit gefährdet oder die Lebensqualität des Betroffenen eingeschränkt, ist eine Darm-OP notwendig und unvermeidlich. Die moderne Darmchirurgie ist Thema des Vortrags von Dr. Marc Alexander Renter, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und stellvertretender Leiter des Darmzentrums.

Darüber hinaus erhalten die Besucher Tipps zur Ernährung. Ein Informationsstand der Selbsthilfegruppe der ILCO Niederrhein rundet das umfangreiche Programm ab.

Der Besuch der Veranstaltung, die im Veranstaltungsraum des Bistros Auszeit im St. Josef Krankenhaus stattfindet, ist kostenlos.

Krebs   

Darm

Gesundheit

Tod

 

Stichwörter
Zeige Mehr

Schreiben Sie einen Kommentar

Back to top button
Close