Moers

Moers – Jugendliche randalierten in Meerbeck / Drei verletzte Polizisten

Moers – Jugendliche randalierten in Meerbeck / Drei verletzte Polizisten

Moers (ots) – Letzten Samstag gegen 22.35 Uhr kam es im Ortsteil Meerbeck zu massiven
Ruhestörungen, in deren Verlauf sich Polizisten verletzten.

Sogar Unterstützungskräfte aus Duisburg mussten angefordert werden, um die
Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Gegen 22.35 Uhr rief ein Zeuge die Polizei um Hilfe.

Ca. 15 – 20 Jugendliche lärmten an der Bismarckstraße lautstark.

Als die Polizisten die größere Gruppe zur Ruhe ermahnte, scherte diese sich
nicht darum und setzte grölend ihren Weg in Richtung Lindenstraße fort.

Plötzlich filmte ein Jugendlicher die Polizisten provokant aus nächster Nähe und
beleidigte sie.

Die Beamten forderten ihn daraufhin auf, sich auszuweisen. Dieser Aufforderung
kam der 22-jährige Moerser nicht nach und flüchtete in Richtung Bismarckstraße.

Es gelang, ihn einzuholen und vorläufig festzunehmen. Hierbei wehrte es sich und
schlug wild um sich.

Im weiteren Verlauf näherte sich ein 21-jähriger Moerser den Polizisten von
hinten und spuckte einen Beamten an und beleidigte alle anderen massiv.

Als er ebenfalls festgenommen wurde, näherte sich hierbei eine 24-jährige Frau
aus Moers einer Beamtin von hinten, griff ihr in die Haare und versuchte, sie
wegzuziehen. Auch sie nahmen die Polizeibeamte anschließend in Gewahrsam.

Da sich an der Bismarckstraße / Lindenstraße neben vielen Schaulustigen auch
weitere Personen der Jugendgruppe befanden, forderten die Beamten Unterstützung
an.

Drei Beamte verletzten sich insgesamt bei den Widerstandshandlungen. Ein junger
Polizist musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Die beteiligten Jugendlichen waren alle alkoholisiert.

Im Nachhinein stellten Polizisten aus Kamp-Lintfort fest, dass ihr Streifenwagen
mutwillig beschädigt worden war. Auch sie waren zuvor zur Unterstützung
gekommen.

Auf der Wache schienen sich die beiden Moerser zu besinnen und entschuldigten
sich für ihr Verhalten. Nichtsdestotrotz erwartet sie ein Strafverfahren.

Foto: Symbolbild

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