Moers

Moers hebt ab:  Neueste „Superfly“-Anlage steht in Meerbeck

Moers. (pst) „In Moers kann man ab sofort CO2-neutral fliegen.“ Bürgermeister Christoph Fleischhauer war begeistert vom „Flughafen Meerbeck“ und ist bei seinem Unternehmensbesuch am Montag, 17. Februar, auch gleich abgehoben. Weit kam er zwar nicht – allerdings ins Schwitzen. Genau das ist ein gewünschtes Ergebnis von Superfly Air Sports. Die neue Moerser Anlage ist die neueste und gleichzeitig ein Franchise-Betrieb. Auf den ersten Blick ein Trampolin-Park, auf den zweiten Blick viel mehr als das. „Als Sportler hat es mich sofort neugierig gemacht, dass man hier auch kleine sportliche Wettkämpfe austragen kann“, erklärt Fleischhauer. „Superfly“ an der Glückauf-Schranke in Meerbeck bietet seit 21. Dezember auf einer rund 3.400 Quadratmeter großen Fläche sportlichen Spaß auf über 60 Trampolinen, dazu z. B. der „Ninja Fly“ zum Klettern, Springen und Rutschen oder „Air Ball“, eine Kombination aus Ballsport und Trampolinen. Der Aufbau der Halle erinnert tatsächlich ein bisschen an einen Flughafen mit „Departure“-Bereich und Lounge. Wichtig ist Betriebsleiterin Daniela Müller aber nicht nur das attraktive Design. „Wir wollen Menschen in Bewegung bringen und haben bereits Kooperationen mit Schulen, Vereinen und Firmen.“

 

„Schön, dass Sie hier sind!“

Die Moerserinnen und Moerser haben das Angebot schon gut angenommen. „Aber auch immer mehr Auswärtige kommen zu uns“, berichtete Investor und Franchisenehmer Ramazan Emili. „Eine gute halbe Stunde Autofahrt nehmen die Gäste gerne in Kauf.“ Für Wirtschaftsförderer Jens Heidenreich ist das Unternehmen damit auch ein wichtiger touristischer Faktor. „Besonders für Besucher vom Niederrhein ist das eine weitere Attraktion in der Stadt.“ Mit Aushilfen arbeiten hier etwa 50 Frauen und Männer– ein positiver Nebeneffekt. Ein weiterer ist, dass die Halle nach längerem Leerstand wieder genutzt wird. Bürgermeister Fleischhauer brachte es kurz und prägnant auf den Punkt: „Schön, dass Sie hier sind!“

 

Bildzeile: Bürgermeister Christoph Fleischhauer kam bei seinem Unternehmensbesuch ganz schön ins Schwitzen. (Foto: pst)

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