Krefelder Start-ups zeigen Zukunftstechnologien beim Future Tech Fest am 10. September
KREFELD BUSINESS präsentiert acht Gründungsteams und die SPULE auf dem Areal Böhler
KREFELD. Innovative Geschäftsideen aus Krefeld erhalten am Donnerstag, 10. September 2026, eine Bühne bei einer der führenden B2B-Start-up-Messen und Technologiekonferenzen Deutschlands: KREFELD BUSINESS präsentiert sich gemeinsam mit acht Start-ups und vielversprechenden Gründungsprojekten auf dem Future Tech Fest im Areal Böhler in Düsseldorf. Der Gemeinschaftsauftritt soll das Krefelder Gründungsökosystem sichtbar machen, Kontakte zu Unternehmen, Investoren und Kooperationspartnern anbahnen und zugleich das neue Gründungshaus SPULE positionieren.
Das Future Tech Fest bringt nach Angaben des Veranstalters mehr als 5.000 Teilnehmende, über 300 Expo-Start-ups, mehr als 120 Investoren und zahlreiche Speaker zusammen. Keynotes, Panels, Pitches, Workshops und Networking-Formate bieten Gelegenheit, Technologien kennenzulernen, Geschäftsideen zu erproben und Kooperationen anzustoßen. Den Krefelder Teams eröffnet sich damit der Zugang zu einem Fachpublikum, das für ihre weitere Entwicklung wichtig werden kann.
„Junge Unternehmen benötigen neben einer überzeugenden Idee vor allem Sichtbarkeit, belastbare Netzwerke und Zugang zu potenziellen Kunden, Partnern und Kapitalgebern. Genau hier setzt unser Messeauftritt an. Wir wollen Gründerinnen und Gründern Türen öffnen und zeigen, welche technologischen Lösungen in Krefeld entstehen. Acht Start-ups und Gründungsprojekte gemeinsam zu präsentieren, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Standorts“, sagt Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent der Stadt Krefeld und Leiter von KREFELD BUSINESS.
Die Krefelder Ideen greifen konkrete Herausforderungen von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft auf. Das aus der Hochschule Niederrhein hervorgegangene Start-up „Protominds“ bietet die KI-basierte Automatisierung von Geschäfts-, Daten- und Produktionsprozessen an, während der Schwerpunkt der indischstämmigen „Applied Payments Technology GmbH“ auf digitalen Zahlungsverkehrslösungen liegt. Ferner bietet „CruitBe“ neue Wege der Vermittlung internationaler Fachkräfte; darüber hinaus stellt die Kooperation von „XR Labs“ und „VisaVital“ innovative Angebote zur Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen mittels Virtual Realität vor. Das sonstige Spektrum der Krefelder Start-ups reicht von biologischen Verfahren zum Schadstoffabbau im Wasser (Ekowai Engineering) über digitale Anwendungen für den Bildungssektor (Akteo) sowie die Verwaltung (LocalMind) bis hin zur automatisierten Regulierung in der Medizintechnik (Safeproto AI).
KREFELD BUSINESS war 2024 erstmals mit eigenem Stand beim Future Tech Fest vertreten und bot damals fünf Start-ups eine gemeinsame Präsentationsfläche. Die Erfahrungen aus den bisherigen Auftritten fließen in das diesjährige Konzept ein: Neben Sichtbarkeit braucht es Raum für persönliche Gespräche, die gezielte Ansprache möglicher Partner und die Vernetzung der Gründenden untereinander.
Daher wird der rund zehn Quadratmeter große Krefelder Stand flexibel bespielt. Bereits gegründete Start-ups stellen sich in wechselnden Zeitfenstern persönlich vor und präsentieren ihre Lösungen auf einem Flatscreen. Vier weitere Teams, die teilweise noch vor der formalen Gründung stehen, werden digital sichtbar gemacht und in das Netzwerkprogramm einbezogen. So erhalten marktfähige Unternehmen ebenso wie Projekte in der Entwicklungsphase Zugang zum Messeumfeld.
„Ein erfolgreicher Messeauftritt hängt nicht allein von der Größe des Standes ab. Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Gespräche, eine gute Vorbereitung und die Möglichkeit, Kontakte weiterzuverfolgen. Mit Präsentationsfenstern, digitaler Darstellung und einem gemeinsamen Lunch schaffen wir mehr Raum für Begegnung und Vernetzung“, erklärt Petra Rice, Gründungsberaterin bei KREFELD BUSINESS und Koordinatorin des Messeauftritts.
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Bildzeile: KREFELD BUSINESS mit Start-ups auf dem Future Tech Festival im Areal Böhler in 2025. Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
