Politik

Ingo Brohl: NRW-Olympiabewerbung nicht ohne den Kreis Wesel

Seit einigen Monaten wird in NRW an einem Konzept für Olympische und Paralympische Spiele in der Metropolregion Rhein-Ruhr gearbeitet. Federführend ist die private Initiative „Rhein Ruhr City“. Landesregierung und der Landtag in NRW unterstützen die Bewerbung.

Bislang ist der Kreis Wesel aber dabei ein weißer Fleck. Dies soll nach dem Willen des CDU-Landratskandidaten Ingo Brohl nicht so bleiben. Brohl: „Bereits im letzten Jahr war ich bei den Initiatoren und habe mir die Konzeptideen vorstellen lassen. Ich bin seitdem noch überzeugter, dass ein solches Weltevent ein Gestaltungs- und Veränderungsmotor für die Rhein-Ruhr-Metropole ist. Davon kann der Kreis Wesel profitieren, zum Beispiel bei der Mobilitätswende, dem Tourismus und noch vielen Punkten mehr. Auch im Vorfeld der Spiele werden viele Events, deutsche und internationale Meisterschaften, Symposien und vieles mehr in der Region stattfinden. Der Kreis Wesel liegt direkt im Speckgürtel einer solchen Olympiade. Diese kann es für mich aber nur geben, wenn die Bürgerinnen und Bürger von ihrem Nutzen überzeugt sind.“

Daher lädt Brohl am Mittwoch, 19. Februar, ab 19 Uhr  Interessierten in den ENNI Sportpark Rheinkamp, Am Sportzentrum 5, 47445 Moers ein. Dort werden Vertreter von Rhein Ruhr City die Konzeptidee und den Planungsstand für Olympische und Paralympische Spiele in der Metropolregion Rhein-Ruhr vorstellen.

Weitere Veranstaltungen und Initiativen sowie Gespräche zum Thema Olympische und Paralympische Spiele hat Brohl übers Kreisgebiet verteilt in Planung. Brohl: „Ich bin davon überzeugt, dass sich durch und mit diesen Spielen die Metropolregion Rhein-Ruhr endlich zu einer echten Metropole mit entsprechender, moderner Infrastruktur entwickeln kann.“

Erste Unterstützung erhält Brohl bereits von der CDU Stadt Wesel. Hier ist man bereits auch in Planungen und Gesprächen, sieht es aber genauso wie Brohl, dass man gemeinsam als Kreis Wesel auftreten muss, um die vielfältigen Chancen durch Rhein Ruhr City 2032 tatsächlich breit angelegt zu nutzen.

Foto: Archiv LB

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