Veranstaltung

Grafschafter Museum lädt erstmals zum feministischen Salon ein

Moers. (pst) „Wer braucht Feminismus“ – „Was sagt Moers dazu?“ Unter anderem diese Fragen stellen am Donnerstag, 13. Juni, 19.30 Uhr, fünf Moerser Frauen. Der erste feministische Salon findet im Veranstaltungsraum im Grafschafter Museum im Moerser Schloss im Dachgeschoss Neubau (Kastell 9) statt. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind zur ersten Runde der Reihe fünf aktive Moerser Frauen aus den Bereichen Kultur und Soziales: Beate Schieren-Ohl (Leiterin der vhs Moers – Kamp-Lintfort), Demna Shahwaneh (Mitarbeiterin der Servicestelle Zuwanderung der Stadt Moers), Reneta Träger (Netzwerkerin), Olga Weinknecht (Sachbereichsleiterin für Flucht, Migration und Integration der AWO Moers) und Eva Marxen (Leiterin des Kulturbüros Moers). Sie berichten über ihren Werdegang, über Unwägbarkeiten und Dinge, auf die sie als Frau stolz sein können und wie sie sich mit dem Thema Feminismus auseinandersetzen.

Wer braucht Feminismus
Die Frauen stellen sich aber auch Fragen zu ihrer Persönlichkeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ihren Zukunftsvisionen. Die Veranstaltung endet in einem offenen Gespräch mit dem Publikum und vielleicht auch mit neuen Blickwinkeln. Wünschenswert ist zudem ein eigenes Statement aus Moers zur Kampagne „Wer braucht Feminismus“. Mit der 2012 initiierten und von Jasmin Mittag geleiteten Vorhaben werden Argumente für die soziale Bewegung gesammelt, die sich für Frauenrechte und Gleichstellung stark macht. Ziel ist, den Begriff Feminismus mit Inhalten zu füllen und ihm ein Gesicht zu geben (www.werbrauchtfeminismus.de). Der feministische Salon findet im Rahmen der Sonderausstellung „Wählen & Wühlen. Frauen- und Demokratiebewegung am Niederrhein vor 100 Jahren“ statt. Kooperationspartnerin ist die Gleichstellungsstelle der Stadt Moers.

Foto: werbrauchtfeminismus

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