Moers

Corona – was kommt danach?

Moers – Der parteilose Bürgermeisterkandidat Markus Helmich sieht nach Beendigung der Corona – Krise auch die Chance eines Neubeginns in Moers.

Sofortiger Abbau der Bürokratie!

 „In der Vergangenheit war die deutsche Bürokratie bei vielen Angelegenheiten nicht nur ein zeitliches, sondern partiell auch ein unüberwindbares Hindernis für viele Bürger. Durch die jetzt entstandene Corona Notstandslage mussten Bund und Länder neue und einfachere Wege einschlagen, um vielen betroffenen Bürgern schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten.

Der Anfang war und ist der wirtschaftliche Rettungsschirm, der ohne großen bürokratischen Aufwand geschaffen wurde“, so der Moerser Bürgermeisterkandidat.

Markus Helmich weiter: „Um die Grafenstadt nach dieser Krise wieder auf die ökonomische Erfolgsspur zu bringen, müssen neue und kreative Maßnahmen geschaffen werden. Dazu sollten Fachleute gefunden werden, die diesen Weg mitgestalten.“

 

Neue Einnahmen müssen durch den Fremdenverkehr generiert werden!

 

Ein wichtiger Faktor könnte dabei unter anderem der Tourismus mit einer Bettensteuer sein.

Der Tourismus ist ein wichtiger Faktor für Wirtschaft und Gesellschaft. Er schafft Arbeitsplätze und generiert Steuereinnahmen.

Moers hat viel für den Tourismus zu bieten: Von einer historischen Altstadt innerhalb der alten Wallanlagen bis hin zum Schloss Moers mit Grafschafter Museum und Theater und der Halde Rheinpreussen. Für Kinder wird das Mittelalter im „Musenhof“ lebendig. Das Moers Festival sowie das Int. Comedy Arts Festival laden Gäste aus aller Welt ein.

 

Publikumsmagnete sind ebenso die große Moerser Kirmes im September und der idyllische Weihnachtsmarkt am Schloss. Nicht zu vergessen ist das Geleucht auf der Halde Rheinpreussen: ca. 40.000 Besucher kommen jährlich.

Ende 2018 gab es in Moers 14 Beherbergungsbetriebe. Insgesamt 768 Betten! Der Auslastungsgrad lag bei 40 Prozent. Bei den Gesamtankünften verzeichnete Moers eine Steigerung um 4 Prozent (68.439) und bei den Gesamtübernachtungen um 2,1 Prozent (111.486) (Quelle: Stadt Moers)

Markus Helmich: „Nach Corona wollen die Menschen „alles“ nachholen. Die Lust auf Freizeitaktivitäten und regionale Reisen innerhalb Deutschlands werden den Tourismus der nächsten Jahre bestimmen.

Für Hotels könnte nach einer Phase der „längeren Regenerierung“ eine sogenannte Bettensteuer in Betracht gezogen werden.

Zwar wurde diese Steuer schon vor vielen Jahren im Rat der Stadt Moers aufgrund des enormen und teuren Verwaltungsaufwandes abgelehnt.

Doch mittlerweile sind einige Jahre ins Land gezogen und parallel die verwaltungstechnischen Hürden bewältigt worden.

Dazu müsste das städtische Marketing weiter ausgedehnt werden und hinreichende Maßnahmen sowie Angebote in Zusammenarbeit mit der lokalen Hotellerie generiert werden.

Etablierung eines „Innenstadtfonds“!

Solidarität der großen mit den kleinen Unternehmen in Moers!

 Die Etablierung eines Innenstadtfonds in nächster Zeit sollte ebenso in Betracht gezogen werden. Größere Unternehmen, die diese Krise einigermaßen unbeschadet überstanden haben, könnten in den nächsten Jahren für kleinere Unternehmen in einen Fonds einzahlen. Diese Solidaritätsgemeinschaft, von denen auch die großen Betriebe in naher Zukunft etwas haben (die Attraktivität einer Stadt wirkt sich auf Konsum und Dienstleistungen aus), könnte entsprechende Maßnahmen für eine Steigerung der Attraktivität (mit)finanzieren.

Unternehmen wie die EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH – Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft – Trinkgut Deutsche Getränke-Holding GmbH – Sparkasse am Niederrhein – ENNI Gruppe – Unternehmensgruppe Maas – Modehaus Braun – Schleupen AG, könnten hier ihren Beitrag leisten.

Eine finanzielle Vorgabe sollte man hier keineswegs machen. Es sollte eine freiwillige Leistung der Betriebe sein, die nach ihrem Ermessen entscheiden können.

Fotos: Privat

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