Kreis Wesel

Corona: Erste Impfungen im Kreis Wesel

Kreis Wesel. Am Donnerstag, 17. Dezember 2020, hat die Kreisverwaltung Wesel alle Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit einer Handreichung des Ministeriums fĂŒr Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW angeschrieben und abgefragt, ab wann in den jeweiligen Einrichtungen gemĂ€ĂŸ der Handreichung eine Impfung möglich erscheint.

Die Handreichung enthĂ€lt Informationen und Vorgaben darĂŒber, wie sich die Einrichtungen auf Impfungen vor Ort vorbereiten mĂŒssen.

Bei einer Priorisierung hat sich der Kreis Wesel auf organisatorische und logistische Fakten der jeweiligen Einrichtungen gestĂŒtzt. Auf Basis dieser RĂŒckmeldungen hat die Kreisverwaltung der KassenĂ€rztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) unter Darlegung der jeweiligen organisatorischen und logistischen Fakten eine entsprechende Auflistung der Einrichtungen ĂŒbermittelt.
Die KVNO ist nun gemĂ€ĂŸ der festgelegten Aufgabenteilung und Handreichung des Landes dafĂŒr zustĂ€ndig, die aufsuchende Impfung in den Einrichtungen zu organisieren und durchzufĂŒhren.
Der Kreis Wesel verfolgt das Ziel, möglichst effizient mit den kurzfristig noch in diesem Jahr zur VerfĂŒgung stehenden Impfdosen möglichst viele Personen mit der Einstufung „Höchste PrioritĂ€t“ gemĂ€ĂŸ der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) zu impfen. Daher hat die Kreisverwaltung der KVNO in Anerkennung der organisatorischen und logistischen Fakten nahegelegt, neben den oben genannten Einrichtungen, die unter § 2 Nr. 2 (CoronaImpfV) fallen, gegebenenfalls die KrankenhĂ€user mit in die Verimpfung einzubeziehen. So können gemĂ€ĂŸ § 2 Nr. 4 (CoronaImpfV) „Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tĂ€tig sind, 
“ bzw. gem. § 2 Nr. 5 „Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmĂ€ĂŸig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko fĂŒr einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin“ geimpft werden.
Der Kreis Wesel wird sich weiterhin eng mit der KVNO ĂŒber die Logistik, Organisation und personelle Ressourcen abstimmen.
Aufgrund von Sicherheitsaspekten, Datenschutz, und der Aufgabentrennung zwischen Kreis Wesel und der KVNO wird die Kreisverwaltung im Rahmen des Impfgeschehens vorab keine Einrichtung öffentlich namentlich benennen. Außerdem soll dieses Vorgehen in den Pflegeeinrichtungen eine möglichst ruhige Situation herstellen, da diese ohnehin durch die Auswirkungen der Pandemie seit langem vor vielen Herausforderungen stehen.
Foto: Symbolbild
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