Moers

Ambulanter Hospizdienst Bethanien betreut derzeit telefonisch

Persönliche Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden sowie Trauernden ist während der Corona-Pandemie dennoch möglich

Der Ambulante Hospizdienst Bethanien hat die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen derzeit auf eine telefonische Begleitung umgestellt. Wegen der Corona-Pandemie können die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizdienstes derzeit nur sehr eingeschränkt persönlichen Besuche vornehmen. „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Wir möchten auch weiterhin für Menschen in einer schwierigen Lebensphase da sein, um Unterstützung und Begleitung anzubieten“, so Tanja Meissner, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Bethanien.

Die derzeitige Situation stelle den Hospizdienst vor neue Herausforderungen: „Auch wir müssen dazu beitragen, das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden“, erläutert Meissner. „Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Begleitungen über das Telefon anzubieten. Unsere 32 geschulten ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben Zeit, den Anrufenden zuzuhören und sich ihrer Sorgen und Ängste anzunehmen.“ Bei Bedarf vermitteln die ehrenamtlichen Kräfte die Ratsuchenden an die hauptamtlichen Koordinatorinnen des Hospizdienstes weiter, um eine telefonische Beratung zu palliativer Versorgung oder zur Vorsorge in der letzten Lebensphase durchführen. Die Hospizkoordinatorinnen können auch Trauergespräche anbieten.

Für die telefonische Begleitung ist der Hospizdienst Bethanien immer montags bis freitags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Rufnummer 02841/200-2141 erreichbar.

 

Tanja Meissner koordiniert den ehrenamtlich arbeitenden Ambulanten Hospizdienst in Bethanien. (Foto: KBM)

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