Kunst verbindet – Duisburger Kunstgruppe lädt zur Ausstellung ins Wohndorf Laar ein
Kunst verbindet – Duisburger Kunstgruppe lädt zur Ausstellung ins Wohndorf Laar ein
Duisburg-Laar. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten gemeinsam zur Leinwand greifen, entsteht mehr als nur Kunst – es entsteht Gemeinschaft. Genau das prägt die Duisburger Kunstgruppe „Farbpalette“, deren Mitglieder die Leidenschaft für die Malerei verbindet. Vom 5. bis 19. September 2026 präsentiert die Gruppe ihre Werke im Wohndorf Laar (Im Wohndorf 2, 47119 Duisburg) und lädt alle Interessierten herzlich zum Besuch der Ausstellung ein.
Die Vernissage findet am Samstag, 5. September 2026, um 15 Uhr statt. Sie markiert den Auftakt der zweiwöchigen Ausstellung, die bis zum 19. September 2026 täglich (außer Samstag und Sonntag) von 12 bis 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet ist. Gezeigt wird eine abwechslungsreiche Auswahl an Gemälden, die in unterschiedlichen Techniken und Stilrichtungen entstanden sind. Von gegenständlichen Motiven über Landschaften und Porträts bis hin zu abstrakten Arbeiten zeigt jedes Werk die persönliche Handschrift seiner Künstlerin oder seines Künstlers.
Was die Duisburger Kunstgruppe besonders auszeichnet, ist ihre Offenheit und Vielfalt. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und individuellen Ausdrucksformen treffen regelmäßig zusammen, tauschen Ideen aus, geben sich gegenseitig Anregungen und entwickeln ihre künstlerischen Fähigkeiten gemeinsam weiter. Dabei steht nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt, sondern die Freude am kreativen Schaffen und der gegenseitige Austausch.
„Jeder malt auf seine eigene Weise – und genau diese Vielfalt macht unsere Gruppe und die Ausstellung so besonders“, unterstreicht Gruppenleiterin-Heidi Kirsch. „Wir möchten zeigen, wie unterschiedlich Kunst sein kann und freuen uns darauf, mit unseren Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.“
Auch für die Mitglieder selbst ist die Ausstellung ein besonderer Moment. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Ideen entwickelt, Motive ausgearbeitet und Bilder vollendet. Nun freuen sie sich darauf, ihre Werke erstmals gemeinsam der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Kunst lebt vom Betrachten und vom Austausch“, erklärt „Farbpalette“-Mitglied Monika Scherbaum. „Ein Bild ist erst dann vollständig, wenn es Menschen berührt, zum Nachdenken anregt oder einfach Freude bereitet. Ich male nicht nach Regeln, sondern aus dem Bauch heraus. Ein Bild muss nicht perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass es seinen eigenen Charakter hat“, so Scherbaum.

Die Ausstellung im Wohndorf Laar versteht sich daher nicht nur als Präsentation von Bildern, sondern auch als Einladung zum Dialog. Besucherinnen und Besucher können die Werke in aller Ruhe betrachten, ihre Lieblingsbilder entdecken und mit den Künstlerinnen und Künstlern über Inspiration, Techniken und die Geschichten hinter den Bildern sprechen.
Die Duisburger Kunstgruppe freut sich auf zahlreiche Gäste und auf viele interessante Begegnungen. „Wir danken Peter Bickschäfer und seinem Team dafür, dass wir im Wohndorf Laar unsere Bilder den Bewohnerinnen und Bewohnern aber auch der Öffentlichkeit präsentieren dürfen“, betont Heidi Kirsch.
Und Peter Bickschäfer, Leiter der Cafeteria im Wohndorf Laar und Mitorganisator, unterstreicht: „Wir stellen die Räumlichkeiten sehr gerne für diese Ausstellung zur Verfügung und freuen uns, die Kultur und insbesondere die Künstlerinnen und Künstler aus Duisburg unterstützen zu können. Gleichzeitig bietet die Ausstellung eine wunderbare Gelegenheit, Kunst direkt vor Ort zu erleben – für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohndorfs Laar ebenso wie für alle Kunstinteressierten aus Duisburg und Umgebung. Kunst verbindet Menschen, und genau das möchten wir mit dieser Ausstellung ermöglichen“, so Bickschäfer. Die Ausstellung kann kostenfrei besucht werden.
Foto – Bildunterschrift: Freuen sich auf die gemeinsame Ausstellung im Wohndorf Laar – die Mitglieder der Duisburger Kunstgruppe „Farbpalette“. v.l.: Irina Byrsan, Heidi Kirsch, Monika Scherbaum, Hamyet Odabasi und Daniel Schmidt. Auf dem Bild fehlt Marion Sänger.
