
Wirtschaftsgipfel in Antalya: DTİK vernetzt türkische Unternehmer aus Deutschland
Wirtschaftsgipfel in Antalya: DTİK vernetzt türkische Unternehmer aus Deutschland
ANTALYA – Unter dem Leitthema „Gemeinsam produzieren“ hat der Welt-Türkische Wirtschaftsrat (DTİK) am 16. Februar 2026 führende Wirtschaftsvertreter aus der Bundesrepublik in Antalya zusammengeführt. Der exklusive Workshop diente als strategische Plattform, um die Rolle der türkischen Diaspora in der deutschen Wirtschaft neu zu definieren und die institutionelle Roadmap des DTİK Deutschland zu festigen.
Starke Präsenz aus dem gesamten Bundesgebiet Der Einladung des DTİK-Repräsentanten für Deutschland, Kemal Şahin, folgten über 100 namhafte Unternehmer sowie die Regionalvertreter aus den Wirtschaftsstandorten Bremen, Hamburg, Kiel, Köln, Stuttgart, Hannover und Düsseldorf. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Generalsekretär des Rates für Außenwirtschaftsbeziehungen (DEİK), Adem Yavuz, berieten sie über zukunftsorientierte Kooperationsmodelle und die Stärkung der wirtschaftlichen Schlagkraft in Europa.
Wirtschaftsfaktor mit 90 Milliarden Euro Umsatz Kemal Şahin hob in seiner Grundsatzrede die immense Bedeutung der in Deutschland ansässigen Unternehmer hervor. Mit rund 100.000 Betrieben, einem jährlichen Umsatz von 90 Milliarden Euro und circa 500.000 Arbeitsplätzen sei die türkischstämmige Unternehmerschaft ein unverzichtbarer Pfeiler der deutschen Wirtschaft.
„DTİK ist eine Win-Win-Plattform. Unser Ziel ist es, nicht nur punktuelle Treffen zu organisieren, sondern nachhaltige, strategische Bande zu knüpfen, von denen Deutschland, die Türkei und die Unternehmer gleichermaßen profitieren“, so Şahin.

Diaspora als strategische Brücke Adem Yavuz (DEİK) betonte, dass die türkische Diaspora in Deutschland weit mehr als eine demografische Gruppe sei – sie verkörpere „Wissen, Erfahrung und ein globales Netzwerk“. Da 51 % der weltweiten DTİK-Mitglieder in Europa ansässig sind, bilde das Netzwerk aus Deutschland das Rückgrat dieser globalen Struktur. Ziel des Workshops war es, diese „weiche Macht“ (Soft Power) durch eine stärkere Institutionalisierung in eine strategische Wirtschaftskraft zu transformieren.
Zukunftskurs und Kooperation Im Rahmen der von der Şahinler Holding unterstützten Veranstaltung wurden konkrete Arbeitsmodelle für die kommenden Jahre verabschiedet. Schwerpunkte bildeten dabei:
- Die Erschließung neuer sektoraler Chancen für deutsche Unternehmen in der Türkei.
- Die Förderung des Wissenstransfers zwischen den Märkten.
- Die verstärkte Einbindung junger Unternehmergenerationen in das DTİK-Netzwerk.
Der Workshop endete mit einem klaren Signal: Die deutsch-türkische Wirtschaftswelt rückt enger zusammen, um globale Herausforderungen durch gemeinsames Handeln zu meistern.




