Sozial gerecht, familienfreundlich, nachhaltig – Mark Rosendahl kandidiert als Bürgermeister in Moers
Sozial gerecht, familienfreundlich, nachhaltig – Mark Rosendahl kandidiert als Bürgermeister in Moers
Am 14. September 2025 stellt sich Mark Rosendahl (SPD) bei den Kommunalwahlen in Moers zur Wahl als Bürgermeister. Im Rahmen seines Wahlkampfes besuchte er die Redaktion von LokaleBlicke, um sein Programm vorzustellen und die Arbeit des Online-Nachrichtenmagazins näher kennenzulernen. Dabei traf er sich mit Redaktionsleiter Mustafa Gülec zu einem ausführlichen Gespräch über die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für Moers.
Der Austausch fand in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre statt. Rosendahl nutzte die Gelegenheit, die Kernpunkte seines Wahlprogramms zu erläutern und darzulegen, wie er die Stadt sozial gerechter, familienfreundlicher und nachhaltiger gestalten möchte.
Ein zentrales Anliegen des Kandidaten ist der Einsatz für eine sozial gerechte Stadt. Armut und Perspektivlosigkeit dürften in Moers nicht hingenommen werden. Besonders Kinder bräuchten Unterstützung – etwa durch kostenfreies Mittagessen, Musikunterricht oder die Bereitstellung von Schulmaterialien. Bildung sei die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und die Basis für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb setzt sich Rosendahl für eine frühzeitige Förderung in Kitas und Schulen ein. Bessere Ausstattung, mehr Personal und kleinere Gruppen seien notwendig, ebenso wie kostenfreie Betreuung. Auch an Grundschulen und weiterführenden Schulen müsse verstärkt investiert werden – in Gebäude, Ganztagsangebote, Sozialarbeit und Projekte für Jugendliche. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Kammern und Betrieben möchte er ausbauen, um jungen Menschen den Übergang in Ausbildung oder Studium zu erleichtern.
Darüber hinaus betont Rosendahl die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum. Wohnen sei ein Grundrecht für alle, unabhängig von Einkommen oder Lebenssituation. Er fordert mehr sozialen Wohnungsbau, innovative Projekte wie Mikrohaussiedlungen oder WGs für junge Menschen und eine aktive städtische Wohnraumpolitik. Die Sanierung von Schrottimmobilien, die Nutzung des Vorkaufsrechts sowie Nachverdichtung und Modernisierung sollen dabei gezielt vorangebracht werden. Gleichzeitig gehe es auch um Lebensqualität: barrierearme Wohnungen, Spielplätze, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung und menschenwürdige Unterkünfte für Obdachlose.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Programms ist der Klimaschutz. Moers müsse sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen, betont Rosendahl. Er setzt auf mehr Bäume, Brunnen, Grünflächen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien, etwa auf öffentlichen Gebäuden. Die Stadt solle als sogenannte „Schwammstadt“ konzipiert werden, um Starkregen und Trockenperioden besser abzufangen. Wettbewerbsideen für begrünte Dächer und Fassaden sollen die Bürgerinnen und Bürger einbinden. Auch die Verkehrswende mit mehr Radwegen, Ladesäulen, besserem ÖPNV und klimafreundlicher Wärmeversorgung zählt für ihn dazu.
Rosendahl macht zudem deutlich, dass stabile Finanzen und wirtschaftliche Stärke eng miteinander verknüpft sind. Er setzt auf die Entwicklung neuer Gewerbeflächen, eine aktive Wirtschaftsförderung und die enge Vernetzung mit Hochschulen und Kammern. Gleichzeitig sollen die Stärken der Stadt – wie die Altstadt, der Schlosspark oder das kulturelle Angebot – gezielt ausgebaut werden, um Moers überregional zu positionieren.
Im Bereich der Stadtentwicklung kündigt er an, zentrale Flächen attraktiver zu gestalten und die Innenstadt neu zu beleben. Der Königliche Hof solle zu einem zentralen Platz werden, der Kastellplatz autofrei gestaltet und Leerstände aktiv bekämpft werden. Mehr Grün, Sitzmöglichkeiten und eine Stärkung der Kulturmeile rund um Schloss und Musenhof seien Teil seiner Pläne.
Für Rosendahl gehört auch die Sicherheit zu einem lebenswerten Moers. Neben sozialer Sicherheit und Nachbarschaftshilfe setzt er auf eine stärkere Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst in der Innenstadt. Straßenbeleuchtung solle nachts wieder für mehr Sicherheit sorgen, und Sauberkeit müsse konsequent durchgesetzt werden.
Nicht zuletzt liegt ihm ein familienfreundliches Moers am Herzen. Familien bräuchten bezahlbaren Wohnraum, gute Schulen, verlässliche Kitas sowie Freizeit- und Sportangebote. Auch die kulturelle Teilhabe durch Musikschule, Bibliothek, Schlosstheater oder Jugendzentren wolle er stärken. Ehrenamtliches Engagement in Vereinen, Kirchen oder Initiativen verdiene besondere Unterstützung durch die Stadt.
Am Ende seines Besuchs bei LokaleBlicke machte Mark Rosendahl deutlich, dass er Moers in eine Zukunft führen möchte, die von sozialer Gerechtigkeit, Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit geprägt ist. Sein Wahlprogramm beschreibt er als Einladung, die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln.
Fotos:Privat