Politik

Geben Sie Europa Ihre Stimme

Gemeinsame Pressemitteilung Interregionaler Gewerkschaftsrat (IGR) Rhein – Ijssel Unternehmerschaft Niederrhein + Unternehmerverband Ruhr Niederrhein NL – Unternehmerverband VON - NCW

Die europäische Integration ist ein Erfolgsprojekt. 74 Jahre in Frieden und Freiheit, ein hohes Maß an wirtschaflicher Leistungskraft, Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Demokratie. Gründe genug für den niederländischen Unternehmerverband VNO-NCW in der Region Nimwegen, die Unternehmerschaft Niederrhein, den Unternehmerverband Ruhr-Niederrhein und den Interregionalen Gewerkschaftsrat Rhein-Ijssel der niederländischen Gewerkschaften CNV und FNV sowie des deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), gemeinsam zur Wahl aufzurufen.

Wir wollen den Menschen in unserer Grenzregion die Bedeutung gerade dieser Wahl vor Augen führen. Die Niederlande und Deutschland im Allgemeinen – und im Besonderen Gelderland, Achterhoek und Nordrhein-Westfalen – verbindet eine enge Handelsbeziehung. Insbesondere die starke industrielle Prägung der Region verlangt nach freiem Warenverkehr, gleichen Produktstandards, offenen Grenzen im Inneren, einer starken gemeinsamen Währung, gleichen Tarifen im Mobilfunk und bei der Internetnutzung.

Obwohl es natürlich noch viele Verbesserungswünsche der Sozialpartner in Europa gibt, proftitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einem hohen Maß von der europäischen Integration. Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Betriebe in der Region Arnheim-Nimwegen-Kleve-Emmerich-Duisburg positionieren sich eindeutig gegen eine antieuropäische Stimmung im europäischen Parlament.

Europa steht vor großen Herausforderungen insbesondere auf den Gebieten der Umwelt- und Sozialpolitik, der Migration und der Wirtschaftspolitik. Herausforderungen, die nur im gemeinsamen europäischen Konzert zu lösen sind. Deshalb rufen wir gemeinsam unsere Mitglieder auf, Ihre Stimme abzugeben und Europa zu stärken.

Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen gehören zu den Regionen der europäischen Union, die von der Mitgliedschaft überproportional profitieren: insbesondere vom Schengener Abkommen, von der Arbeitnehmerfreizügigkeit und dem Recht, in der gesamten EU wohnen und auch studieren zu dürfen.

Beispielsweise kann das Dorf Winterswijk dank der jährlich 2,2 Millionen deutschen Besucher die Innenstadt-Infrastruktur einer mittelgroßen Stadt anbieten. In der Grenzregion ist von Zevenaar über Emmerich bis Duisburg ein logistischer Hotspot entstanden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben zahlreiche Chancen der europäische Integration genutzt und von den Ergebnissen profitiert.

Diesen Weg wollen wir weitergehen. Diese Wahlen sind wichtig! Unsere Wirtschaft lebt von Austausch und nicht von Abschottung!

 

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