Duisburg

Duisburger Büromarkt trotz(t) Corona – Wirtschaftsförderung blickt auf gutes erstes Halbjahr 2020 zurück

Umsätze erfasster Abschlüsse belaufen sich auf 35.400 Quadratmeter

Duisburg. „Der Duisburger Büromarkt konnte Corona im ersten Halbjahr trotzen. Die Umsätze der erfassten Abschlüsse von Mietern und Eigennutzern belaufen sich auf 35.400 Quadratmeter. Das ist gut und stimmt optimistisch“, betont Andree Haack, Wirtschaftsdezernent und Mitgeschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH (GFW Duisburg). Erfreulich ist ferner, dass neben vielen kleinen und mittleren Unternehmen erneut einige Großabschlüsse zu verzeichnen waren. Wer die Qualitäten des Standortes kennen- und schätzen gelernt hat, erweitert sich auch gerne in Duisburg. Dazu zählen beispielsweise die AOK Rheinland, die im „Kontorhaus“ rund 6.500 Quadratmeter beziehen wird, und Careforce Sanvartis mit rund 3.550 Quadratmetern im Neubau „Mercator One“. „Genau diesen Mix braucht es, um sich als Wirtschaftsstandort möglichst krisenfest und strukturwandelnd aufzustellen“, so GFW-Geschäftsführer Ralf Meurer.

 

„Die optimale Erreichbarkeit Duisburgs via Straße und Schiene machen die Mercatorstadt zu einem guten Heimathafen für Unternehmen im Dienstleistungsbereich, insbesondere von Firmenzentralen. Und davon kann Duisburg noch einige weitere gebrauchen. Solche Arbeitsplätze sind auch strukturpolitisch überaus bedeutsam, da sie Branchen-Diversifizierung und Kaufkraft schaffen“, bringt es Haack auf den Punkt, und gibt den Kurs vor: „Unsere Stadt gehörte im ersten Halbjahr 2020 mit zu den dynamischsten Märkten in Nordrhein-Westfalen und im Revier; daran wollen wir anknüpfen.“ Die Chancen dafür stehen in Duisburg günstig, konnte für das zweite Halbjahr doch schon ein nächster Großabschluss eingefahren werden: Consors Finanz, Tochterunternehmen einer der größten europäischen Banken, BNP Paribas, hat im Juli 2020 den Neubau „DCO Duisburg Central Office“ im Quartier 1 der Aurelis am Hauptbahnhof komplett angemietet. Nach Fertigstellung des Bürohauses wird Consors Finanz 10.260 Quadratmeter beziehen. „Derzeit gehen wir davon aus, dass der Büroflächenumsatz Ende 2020 ähnlich robust sein wird wie im Vorjahr mit rund 70.000 Quadratmetern. Allerdings muss man sich immer vor Augen führen, dass es ein weiter Weg ist von der ersten Bürobesichtigung bis hin zum Vertragsabschluss, da gerade bei größeren Flächen langwierige Entscheidungsprozesse durchlaufen werden müssen“, weiß der für den Büromarkt zuständige Projektmanager Christian Felix Hendel.

                                                                                                              Bildzeile: Visualisierung von Mercator One; Urheber: Hadi Teherani Architects; Nutzungsrechte: Devario Mercator One GmbH & Co. KG

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