Unternehmen

Verantwortung übernehmen

Guido Lohmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Niederrhein

„Wucht und Dynamik, mit der die Corona-Krise auf uns alle einprasselt, sind enorm. Täglich, genauer gesagt stündlich, verändert sich die Situation. Wir sind davon überzeugt, dass die von der Bundes- und Landesregierung angestoßen mitunter drastischen Maßnahmen angemessen und richtig sind“ erläutert Guido Lohmann, Vorstandschef der Volksbank Niederrhein in einer aktuellen Pressemitteilung. Umso weniger verstehe er, dass noch immer zahlreiche Bürgerinnen und Bürger offen und sorglos gegen den ausgesprochenen Verhaltenskodex verstoßen und damit die Gefährdung ihrer Mitmenschen leichtfertig in Kauf nehmen. „Die Ausbreitung des Coronavirus lässt sich nur mit solidarischen und absolut konsequenten Maßnahmen verlangsamen“ so Lohmann. „Wir sehen es jetzt als unsere Verantwortung an, auf diese bedenkliche Entwicklung im Einklang mit den zahlreichen Maßnahmen von Bund, Land und Kommunen entschlossen zu reagieren. Nur durch den sehr weitgehenden Verzicht auf soziale Kontakte haben wir gemeinsam die Chance, das Virus erfolgreich einzudämmen.“

 

Über allem stehe für die Volksbank eine flächendeckende Sicherstellung der Versorgung all ihrer Kunden mit Bargeld. „Das ist und bleibt über unsere insgesamt 38 Geldautomaten von Xanten bis Duisburg jederzeit gewährleistet“ so Lohmann. Ab kommenden Montag werde die Bank aber den persönlichen Kundenservice konsequent auf das zwingend notwendige Maß reduzieren. „So wie das Treffen auf einen Cappuccino im Lieblingscafé derzeit zurückgestellt werden muss, so muss auch die Leerung der Spardose oder die Änderung des Dauerauftrages im Interesse der Gesamtsituation einfach mal ein paar Tage hinausgeschoben oder online erledigt werden“ so Lohmann. Statt neunzehn werden dann nur noch acht Geschäftsstellen geöffnet sein, die übrigen elf überwiegend eher kleineren Filialen der Volksbank werden vorübergehend geschlossen. Lohmann: „Damit folgen wir neben unserer eigenen Überzeugung auch den dringenden Empfehlungen der Bundesregierung und des Robert Koch Institutes zur Reduzierung der sozialen Kontakte. Unsere Kundenbetreuer stehen unverändert für Beratungsgespräche zur Verfügung, aber bitte wenn eben möglich nur per Telefon, Video, WhatsApp oder Mail.“

Der Selbstbedienungsbereich in allen neunzehn Geschäftsstellen steht den Kunden der Volksbank weiter nahezu rund um die Uhr zur Bargeldversorgung zur Verfügung. Zudem stehen bei der Volksbank zur Erledigung der meisten Bankgeschäfte telefonisch unverändert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kundenservice-Centers von montags bis freitags von 8:00 bis 20:00 Uhr unter der Telefonnummer 02802 910-0 zur Verfügung. Laut Aussagen von Lohmann sind alle Vorkehrungen getroffen, um im Bedarfsfall dieses Team innerhalb von wenigen Stunden personell deutlich aufstocken zu können.

Die Volksbank hatte in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche interne organisatorische Veränderungen vorgenommen. Die Kommunikation und der Austausch unterein­ander erfolgen fast ausschließlich noch per Telefon oder Webkonferenz. Soweit möglich arbeiten die Mitarbeiter bereits im Homeoffice. Die Trennung und Aufsplittung von Teams zentraler Abteilungen auf verschiedene Standorte wurde veranlasst. „Wir beobachten die Situation natürlich weiter sehr intensiv und informieren unsere Kunden jederzeit aktuell auch über unsere Homepage www.volksbank-niederrhein.de ergänzt Guido Lohmann.

 

Fotos: Archiv LB

 

 

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