Gesundheit

St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank erweitert sein Portfolio

Zwei Psychologinnen unterstützen nun die einzelnen Kliniken

Meerbusch-Lank. Mit Sabine Seyberth (30) und Amy Schlüßel (30) sind nun zwei Psychologinnen am St. Elisabeth-Hospital in Meerbusch-Lank tätig. Sie unterstützten mit ihren Fachkenntnissen schwerpunktmäßig die Arbeit der Kliniken für Innere Medizin/Rheumatologie und für Konservative Orthopädie sowie die der Schmerzklinik. Amy Schlüßel und Sabine Seyberth haben an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität ein Masterstudium der Psychologie erfolgreich absolviert, sind approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und haben sowohl in der Wirtschaft als auch im klinischen Bereich gearbeitet.

 

„Gerade in der Rheumatologie und im Bereich der Schmerzklinik sind die beiden psychologischen Psychotherapeutinnen für unsere Patienten sehr wichtig. Sie helfen ihnen in ihren Gesprächen, sich mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen und zeigen Hilfswege auf“, erläutert Dr. Stefan Ewerbeck, Ärztlicher Direktor. Natürlich können alle Ärzte des Hauses bei Bedarf auf das Fachwissen der beiden Psychologinnen zugreifen.

 

Bereich Rheumatologie

Im Rahmen der rheumatischen Komplexbehandlung gehört auch das Einzelgespräch und die Entspannungsgruppe mit einer der beiden Psychologinnen dazu. „Unsere Ergebnisse fließen in die Behandlung des Facharztes ein. Darüber hinaus sprechen wir weitergehende Empfehlungen aus, wenn dies notwendig ist. Auch bezüglich einer medikamentösen Behandlung“, erklärt Sabine Seyberth.

 

Denn gerade bei einer dauerhaften Erkrankung wie Rheuma ist der Leidensdruck sehr hoch. „Er beeinflusst oft auch auf die psychische Gesundheit. Depressionen und Angststörungen sind da nicht selten“, macht Amy Schlüßel die Auswirkungen deutlich. „Da können wir helfen.“ Aber auch die Aufklärung des Patienten über die Zusammenhänge der Erkrankung ist wichtig.

 

Bereich Konservative Orthopädie und Schmerzklinik

Das gilt auch für Menschen, die über starke Schmerzen klagen und kaum einen Ausweg aus dieser Schmerz-Spirale zu sehen vermögen. Hier können die beiden Psychologinnen mit Gesprächen, Entspannungsübungen und der Entwicklung von Strategien helfen. Neben den Einzelgesprächen werden auch

je zwei Entspannungsgruppen in der konservativen Orthopädie als Gruppentherapie-Sitzungen angeboten, in denen neben den Gesprächen auch praktische Übungen vermittelt werden. Dieses Angebot richtet sich vornehmlich an stationäre Patienten und soll ihnen helfen, Anspannung und Ängste zu regulieren.

Erfahren große Akzeptanz

Beide schätzen ihre Tätigkeit im Meerbuscher Haus. „Wir können frei arbeiten und erfahren hohe Akzeptanz. Hier zählt die eigene Fachkompetenz“, so Amy Schlüßel. Auch dass sie sehr unterschiedliche Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern betreuen, gefällt ihnen. „Dabei hilft es uns, dass wir uns untereinander auch austauschen können. Gerade in unserem Fachbereich ist Teamarbeit wichtig“, erzählt Sabine Seyberth.

Bildzeile:

Die psychologischen Psychotherapeutinnen Amy Schlüßel (l.) und Sabine Seyberth betreuen nun die Patienten des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank.

 

Über das Rheinische Rheuma-Zentrum
St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank:

 

Das Rheinische Rheuma-Zentrum St. Elisabeth-Hospital ist eine hoch-spezialisierte Fachklinik für Rheumatologie und Orthopädie. Das Einzugsgebiet der Klinik geht weit über die Grenzen der Region hinaus.

 

Die Klinik ist eine Betriebsstätte der St. Elisabeth Hospitalgesellschaft Niederrhein mbH. Die St. Elisabeth Hospitalgesellschaft Niederrhein mbH ist eine Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung, Münster. Die St. Franziskus-Stiftung Münster ist einer der größten katholischen Krankenhausträger Deutschlands.

Zum Hospital gehören heute vier Kliniken: die Klinik Innere/Rheumatologie (Chefarzt Dr. med. Stefan Ewerbeck und Chefärztin Dr. Stefanie Freudenberg), die Klinik für Orthopädie / Orthopädische Rheumatologie (Chefarzt Privat-Dozent Dr. med. Tim Claßen), die Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerzklinik (Chefarzt Dr. med. Florian Danckwerth) und die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Chefarzt Dr. med. Daniel Jockenhöfer).

Dazu kommt die Rheuma-Akademie mit einem umfassenden Angebot an Kursen und Vorträgen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von internistischen Rheumatologen, konservativen wie chirurgischen Rheuma-Orthopäden sowie Schmerz- und Physiotherapeuten rundet das Angebot ab. Über 3.000 Patienten wurden 2018 stationär und rund 22.000 Patienten ambulant behandelt. Das St. Elisabeth-Hospital beschäftigte 162 Mitarbeiter.

Neben dem St. Elisabeth-Hospital gehören zum Verbund in der Region Rheinland das St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort und das St. Irmgardis-Hospital Süchteln. Dr. Conrad Middendorf koordiniert als Geschäftsführer der Region Rheinland die Arbeit und Trägerinteressen der drei Kliniken.

 

Foto St. Elisabeth-Hospital

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