Moers

Verdi-Warnstreik beeinträchtigt Linienbetrieb auch am Freitag und am Wochenende

Werkstatt-Mitarbeitende auch für Freitag zum Ausstand aufgerufen – Fahrzeugverfügbarkeit eingeschränkt

Nach mehreren Streikrunden in der laufenden Woche hat die Gewerkschaft Verdi am Donnerstagnachmittag die Tarifbeschäftigten in den NIAG-Werkstätten und anderen technischen Bereichen in Moers und Wesel kurzfristig auch für den Freitag (14. März) zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Durch die hieraus folgende eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit, kann es am Freitag sowie am Wochenende wieder zu einzelnen Verspätungen und Ausfällen kommen.

Neben der Reparatur beschädigter Fahrzeuge und deren Inspektion kümmern sich die Werkstatt-Teams bei der NIAG auch um das Betanken und Bereitstellen der Busse. Zwar fielen am Dienstag hierdurch nur sehr wenige Fahrten aus und einzelne Linien hatten Verspätung. Am Mittwoch und Donnerstag kam es jedoch durch den Streik zu Arbeitsrückständen in der Werkstatt. Diese verlängern sich nun in den Freitag und in das Wochenende hinein. 

Für diese Tage rechnet das Betriebsteam zwar mit geringeren Auswirkungen des Streiks als am Mittwoch durch den zusätzlichen Ausstand von kleineren Teilen des NIAG-Fahrpersonals. Die Betriebsleitung geht angesichts der Erfahrungen der vorangegangenen Tage allerdings trotzdem von einzelnen Ausfällen und Verspätungen am Freitag und am Wochenende aus. Das Team hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um möglichst viele Fahrten reibungslos durchführen zu können. 

Informationen zur Fahrt oder zu Fahrtalternativen finden Fahrgäste auf der NIAG-Website im Fahrplaner, in der NIAG-App und in allen Fahrauskünften mit Echtzeitinformationen. Außerdem steht für telefonische Fahrplanauskünfte die „Schlaue Nummer für Bus & Bahn in NRW“ 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche zur Verfügung: 0800 6 50 40 30 (kostenfrei aus allen deutschen Netzen). Ein wichtiger Hinweis für die Fahrgäste der NIAG: Bei streikbedingten Verzögerungen und Ausfällen von Linienfahrten gilt die Mobilitätsgarantie nicht.

Möglicherweise kommt es in den Folgetagen zu weiteren, kurzfristigen Warnstreiks. Wir halten Sie hier informiert.  

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