Gesundheit

Kunstszene Viersen im St. Irmgardis-Krankenhaus

Neue Ausstellung „Jeder Tag ist Leben“

Süchteln. „Der Titel passt in einem Krankenhaus besonders gut: ‘Jeder Tag ist Leben‘. Darum freuen wir uns sehr, die Werke der Viersener Kunstszene nun bei uns zu zeigen“, macht Thomas Becker, Kaufmännischer Direktor des St. Irmgardis-Krankenhauses, Lust auf die neue Ausstellung in den Süchtelner Fluren.

Organisiert wurde diese – wie auch viele andere Kunstausstellungen in den Vorjahren – von Birgit Langerbeins als Schirmherrin. „Mit den Werken wollen wir den uns anvertrauten Patienten etwas Abwechslung und Ablenkung von der Erkrankung bieten und da passt ganz besonders das Motto der Künstler ‚Jeder Tag ist Leben‘, so Thomas Becker.

Schon seit vielen Jahren schmückt das Haus Eingangsbereich und Flure mit Werken meist regionaler Künstler. Von September bis zum Ende des Jahres werden es die Bilder der „Kunstszene Viersen“ sein. Zu dieser Gruppe gehören sechs Künstler, die vielen als die „GaLa-isten“ bekannt sind, weil sie eine längere Ausstellung in der Dülkener „Galerie Lange Straße“, kurz GaLa, ausgestattet hatten. Andere kennen sie aus der Kunstgalerie im Rathausmarkt.

Gemeinsame Werte

Diese sechs Künstler – Beate Buttler, Monika Enders, Lilli Rieger-Grab, Bert Krause, Renate Ulber und Martin Wirt – sind durch ihre gemeinsamen Werte wie Menschlichkeit, Toleranz und Integrität verbunden. Gleiches gilt für Qualität und Innovation.

Ihre Werke hingegen unterscheiden sich voneinander und lassen dem Betrachter Raum für die eigene Phantasie. „Wir möchten einfach Zuversicht, Hoffnung und Glück vermitteln – denn jeder Tag ist Leben“, ist der Tenor der Hobbykünstler. Hierzu sind Freiheit und Offenheit der Künstler von zentraler Bedeutung.

Positive Botschaften im Glas

Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche positive Botschaften, die die Künstler selbst verfasst haben. Sie sind in einem „Glas mit positiven Gedanken“ gesammelt, aus dem sich Patienten und Besucher, die sich die Werke anschauen, ihre Botschaft ziehen können.

Die Ausstellung ist für alle Interessenten täglich zu den Besuchszeiten des
St. Irmgardis-Krankenhauses kostenfrei zu sehen.

 

Bildzeile:

„Jeder Tag ist Leben“, unter diesem Motto stellen die GaLa-isten aktuell ihre Bilder im St. Irmgardis-Krankenhaus aus: (v.l.) Monika Enders, Renate Ulber, Lilli Rieger-Grab, Bert Krause und Martin Wirtz.

Foto St. Irmgardis

Über das St. Irmgardis-Krankenhaus:

Von 1871 bis 2008 betrieb die Katholische Kirchengemeinde St. Clemens Süchteln das St. Irmgardis-Krankenhaus als Trägerin. Zum 1. Januar 2009 übernahm die St. Franziskus-Stiftung Münster mit 51 Prozent die Mehrheit an der neu gegründeten St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln GmbH. 49 Prozent hält das benachbarte Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH). Das St. Irmgardis-Krankenhaus ist seit über 140 Jahren fester Bestandteil der medizinischen Versorgung im Kreis Viersen.

Bürgerschaftliches Engagement, gepaart mit der Spendenbereitschaft breiter Bevölkerungskreise, legten damals den Grundstein für das Haus. Geprägt durch Ordensfrauen, die 1972 das Haus wegen Nachwuchsmangels verließen, arbeiten engagierte Mediziner und geschultes Personal auch heute noch nach christlichen Idealen zum Wohle der anvertrauten Patienten.

1900 hatte das Haus etwa 50 Krankenbetten. Es wurde in den folgenden Jahrzehnten erweitert und modernisiert, um die ständig wachsende Zahl von Patienten zu betreuen. Nach dem Bau des St. Antonius-Hauses 1930/1931 wurde in den Jahren 1961 bis 1963 ein Neubau mit modernen Krankenzimmern, Diagnose-, Therapie- und Versorgungsräumen sowie einer Schule für Krankenpflege errichtet. Heute, nach Neubau eines Bettenhauses, verfügt das St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln über 160 Krankenbetten – einschließlich sechs interdisziplinärer Intensiv-Pflegebetten. 325 Mitarbeiter sind hier im Einsatz.

Zum St. Irmgardis-Krankenhaus gehören drei Klinken: Innere Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Die Leitung der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und Onkologie liegt bei Chefarzt Dr. med. Ulrich Bauser. Die Verantwortung für die Klinik für Geriatrie obliegt Chefarzt Hanns-Peter Klasen.

In der Chirurgie gibt es drei Bereiche: Chirurgie/Schwerpunkt Viszeral­chirurgie mit Chefarzt Dr. med. Christian Maciey, Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sportmedizin mit Chefarzt Dr. med. Kai Platte/Ärztlicher Direktor und Chirurgie/Schwerpunkt Hand- und Plastische Chirurgie mit Chefärztin Dr. med. Valérie Stephan.

Weiter gehören eine ambulante kardiologische Rehabilitationsabteilung mit 20 Plätzen sowie eine Schule mit 50 staatlich anerkannten Ausbildungs­plätzen für die Krankenpflege dazu. Zusätzlich wird eine Ausbildung zum
Operations-Technischen- und auch zum Anästhesiologischen-Assistenten angeboten. 2018 wurden über 6.000 Patienten stationär und rund 16.600 Patienten ambulant behandelt.

 

 

 

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