
Debatte um Gesundheitsabgabe: Dieren fordert Entlastung für arbeitende Menschen
Debatte um Gesundheitsabgabe: Dieren fordert Entlastung für arbeitende Menschen
In Nordrhein-Westfalen stiegen die Gesundheitsausgaben zuletzt um 5,2 %. Auch im Kreis Wesel und in Krefeld wird daher über die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens diskutiert. Jan Dieren, Bundestagsabgeordneter für die Menschen in Moers, Krefeld und Neukirchen-Vluyn, schließt sich in der Debatte den Forderungen des SPD-Parteivorstands nach einem solidarischen und zuverlässigen System an:
„Wir wissen, dass eine einheitliche Bürgerversicherung den gesetzlichen Krankenkassen bei Berücksichtigung der zusätzlichen Einnahmen und Ausgaben unterm Strich etwa neun Milliarden Euro zusätzlich einbringen könnte. Damit könnten wir die Beiträge zur Gesundheitsversorgung langfristig stabil halten oder sogar senken.“
Insbesondere der demographische Wandel stellt die Gesundheitsfinanzierung vor wachsende Herausforderungen. Forderungen, die Ansprüche von Versicherten etwa beim Zahnarztbesuch zu mindern, hält Dieren für den falschen Weg. „Etwa 90 % der Bevölkerung sind gesetzlich versichert. Statt sie noch mehr zu belasten, sollten wir diejenigen, die es sich leisten können, stärker an der Finanzierung des Solidarsystems beteiligen. Das heißt auch, dass alle Einkommensarten berücksichtigt werden müssen.”
Der SPD-Bundesvorstand hatte bei seiner Klausur am vergangenen Wochenende den Weg für ein Grundsatzprogramm geebnet, das die Interessen von arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Fotog: Chrisi Stark

