
Lebenswichtige Hilfen der AWO retten – Stadt Moers muss jetzt handeln!
Lebenswichtige Hilfen der AWO retten – Stadt Moers muss jetzt handeln!
Die Linke Liste Moers warnt: Zum 31. Dezember 2025 droht das Aus für zentrale Beratungs- und Unterstützungsangebotein unserer Stadt. Grund ist die Insolvenz des AWO‑Kreisverbands Wesel. Betroffen sind das PsychosozialeZentrum Niederrhein, die Integrationsagentur und Flüchtlingsberatung im Internationalen Zentrum sowie das Beratungszentrum Ukraine.
Diese Einrichtungen sind für viele Menschen unverzichtbar. Sie bieten Unterstützung bei psychischen Belastungen, Hilfe im Alltag und Beratung für Geflüchtete und Migrant:innen. Ein Wegfall würde Tausende Menschen in Moers hart treffen – gerade diejenigen, die ohnehin schon am dringendsten Hilfe brauchen.
Bereits im Sommer haben sich viele gesellschaftliche Gruppen und politische Kräfte besorgt gezeigt und die Stadt Moers sowie den Kreis Wesel aufgefordert, Verantwortung zuübernehmen.
Nun hat die Linke Liste Moers zur Sitzung des Sozialausschusses am 2. Dezember 2025 eine Anfrage eingereicht und erwartet von der Verwaltung endlich konkreteMaßnahmen, klare Fristen und verbindliche Verantwortlichkeiten.
Unsere Forderungen – sofort umsetzbar
- Schnelle finanzielle Hilfe: Überbrückungsfinanzierung, damit die Arbeit über den Jahreswechsel hinaus gesichert bleibt.
- Gemeinsame Lösungen: Sofortige Gespräche mitWohlfahrtsverbänden, dem Kreis Wesel und dem Land NRW.
- Notfallplan der Stadt: Die Verwaltung muss prüfen, obsie kurzfristig selbst einspringen oder den Übergang zuneuen Trägern aktiv organisiert.
- Sicherung der Arbeitsplätze: Beschäftigte dürfen nicht ins Leere fallen – Vermittlung, Übernahme in städtischeProgramme oder Kooperationen mit anderen Trägern sind nötig.
- Transparenz: Offene Zahlen und klareFolgenabschätzung – wie viele Menschen sind betroffen und welche Konsequenzen drohen?
- Arbeitsgruppe bilden: Verwaltung, AWO, freie Träger und Politik müssen gemeinsam einen Plan entwickeln – mit klaren Aufgaben und Zeitrahmen.
Ein Appell an die Menschlichkeit
„Diese Angebote sind lebenswichtig für viele Menschen in Moers. Sie geben Halt, Orientierung und konkrete Hilfe. Die Stadt darf nicht tatenlos zusehen, wie soziale Teilhabe und Menschenwürde aufs Spiel gesetzt werden“, sagt Wolfgang Klinger, sachkundiger Bürger im Sozialausschuss und sozialpolitischer Sprecher der Linken Liste.
Foto:Symbolbild

