Ruhrgebiet

Mordkommission ermittelt wegen Totschlages

Oberarzt soll Corona-Patienten tödliche Dosis verabreicht haben

In Essen hatten sich die Uniklinik und die Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen geäußert, dass ein Oberarzt (44) des Klinikums zwei schwerstkranken Menschen vorsätzlich und rechtswidrig Medikamente in deren letzter Sterbephase verabreicht haben soll, die zu deren Tod führten.
Bei den Patienten in der Uniklinik Essen handelt es sich nach WDR-Informationen um einen 47-jährigen Niederländer und einen 50-jährigen Deutschen. Beide lagen als Corona-Patienten auf der Intensivstation. Laut Staatsanwaltschaft waren beide Patienten zum Zeitpunkt ihres Todes nicht ansprechbar. Damit scheidet der Straftatbestand “Töten auf Verlangen” aus. Erste Obduktionen hätten ergeben, dass beiden ein Herzmedikament in tödlicher Dosis verabreicht wurde.
Wie das Klinikum in Detmold auf dpa-Anfrage mitteilte, war der Arzt bis 2010 mehrere Jahre dort beschäftigt – zunächst als Assistenzarzt, später als Facharzt für Anästhesiologie. Derzeit habe man keine Hinweise auf ein Fehlverhalten. Dennoch wolle das Klinikum den Zeitraum auf besondere Vorfälle analysieren, heißt es.
Der 44-jährige Mediziner sitzt seit vergangenem Donnerstag in Haft.
Eine Mordkommission ermittelt wegen Totschlages. (LB/UM)
Foto: Symbolbild
 
In Essen hatten sich die Uniklinik und die Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen geäußert, dass ein Oberarzt (44) des Klinikums zwei schwerstkranken Menschen vorsätzlich und rechtswidrig Medikamente in deren letzter Sterbephase verabreicht haben soll, die zu deren Tod führten.
Bei den Patienten in der Uniklinik Essen handelt es sich nach WDR-Informationen um einen 47-jährigen Niederländer und einen 50-jährigen Deutschen. Beide lagen als Corona-Patienten auf der Intensivstation. Laut Staatsanwaltschaft waren beide Patienten zum Zeitpunkt ihres Todes nicht ansprechbar. Damit scheidet der Straftatbestand “Töten auf Verlangen” aus. Erste Obduktionen hätten ergeben, dass beiden ein Herzmedikament in tödlicher Dosis verabreicht wurde.
Wie das Klinikum in Detmold auf dpa-Anfrage mitteilte, war der Arzt bis 2010 mehrere Jahre dort beschäftigt – zunächst als Assistenzarzt, später als Facharzt für Anästhesiologie. Derzeit habe man keine Hinweise auf ein Fehlverhalten. Dennoch wolle das Klinikum den Zeitraum auf besondere Vorfälle analysieren, heißt es.
Der 44-jährige Mediziner sitzt seit vergangenem Donnerstag in Haft.
Eine Mordkommission ermittelt wegen Totschlages. (LB/UM)
Foto: Symbolbild

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