
Brandstiftung in Goch: Festnahme nach Feuer in Mehrfamilienhaus
Brandstiftung in Goch: Festnahme nach Feuer in Mehrfamilienhaus
Goch/Krefeld. Nach einem dramatischen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Goch am späten Mittwochabend (28. Januar 2026) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Die Ermittler gehen derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.
Vermieterin (70) verletzt – Haus unbewohnbar
Gegen 21:15 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu dem Brandobjekt gerufen. Das Feuer breitete sich schnell aus und hinterließ schwere Schäden; das Haus ist nach jetzigem Stand nicht mehr bewohnbar. Die 70-jährige Eigentümerin des Hauses erlitt Verletzungen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Glücklicherweise besteht laut Auskunft der Behörden keine Lebensgefahr.
Mordkommission ermittelt gegen Hausbewohner
Die gemeinsamen Ermittlungen der Polizei Kleve und Krefeld sowie der Staatsanwaltschaft Kleve nahmen schnell eine brisante Wendung. Nach ersten Erkenntnissen besteht der dringende Verdacht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.
Im Fokus der Ermittler steht ein 34-jähriger Hausbewohner. Ihm wird vorgeworfen, den Brand absichtlich entfacht zu haben, um seine 70-jährige Vermieterin zu töten. Der Mann wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen.
Vorführung beim Haftrichter
Die Polizei Krefeld hat aufgrund der Schwere des Vorwurfs eine Mordkommission eingerichtet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve wird der 34-Jährige noch heute einem Haftrichter vorgeführt, der über die Untersuchungshaft entscheiden soll. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und den Hintergründen dauern an.
Foto:Symbolbild


