Duisburg

EU-Abkommen mit Indien stärkt Niederrhein

IHK: Richtige Antwort auf Abschottungspolitik

Das EU-Indien-Handelsabkommen steht. Ein Signal zur richtigen Zeit, sagt Dr. Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK: Offene Märkte, freier Handel, sinkende Zölle sind die richtige Antwort auf die Abschottungspolitik der USA. Das bringt Chancen für die Unternehmen am Niederrhein. 

„Diese Nachrichten sind Lichtblicke für unsere stagnierende Wirtschaft. Indien wächst rasant. Das Abkommen hilft, Zölle und Hürden zu senken. Davon profitiert der Industriestandort, besonders die Stahl- und Chemiebranche als auch die Autoindustrie“, sagt Dietzfelbinger. 

Das Abkommen schafft neue Chancen für Unternehmen am Niederrhein. Es stärkt internationale Partnerschaften und den freien Handel. „Diese Chance muss die EU nutzen. Der Marktzugang muss schnell und ohne neue Bürokratie-Hürden klappen. Auch das Mercosur-Abkommen muss final werden – besser gestern als heute“, so Dietzfelbinger.

Handel zwischen NRW und Indien

Derzeit befindet sich Indien auf Rang 22 der deutschen Handelspartner. Über 1000 NRW-Unternehmen sind bereits heute in Indien aktiv. Das sollte sich nun mit dem Abkommen ändern. Durch bessere Handelsbeziehungen hofft die NRW-Wirtschaft auf Wachstum. 2024 importierte NRW-Waren im Wert von 3,1 Milliarden Euro aus Indien, vorranging Kleidung und chemische Erzeugnisse. NRW exportierte Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro, vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse.

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Die Niederrheinische IHK vertritt das Gesamtinteresse von rund 70.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Duisburg und den Kreisen Wesel und Kleve. Sie versteht sich als zukunftsorientierter Dienstleister und engagiert sich als Wirtschaftsförderer und Motor im Strukturwandel.

Foto:© Niederrheinische IHK/Michael Neuhaus

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