
Einsatz eines Diensthundes nach tätlichem Angriff
Einsatz eines Diensthundes nach tätlichem Angriff
Gelsenkirchen (ots) – Am Freitag, 20.02.2026, um 20:40 Uhr waren Rettungskräfte der Feuerwehr in einem Mehrfamilienhaus an der Kurt-Schumacher-Straße in Gelsenkirchen eingesetzt. Anwohner hatten diese verständigt, da ein 33-jähriger Gelsenkirchener in scheinbar hilfloser Lage im Hausflur lag.
Beim Erblicken der Rettungskräfte reagierte der Mann jedoch aggressiv, bewarf sie mit einer Flasche und trat nach ihnen. Auch gegenüber den kurz darauf zur Unterstützung der Rettungskräfte eingetroffenen Polizeibeamten verhielt sich der Mann umgehend aggressiv und ging mit geballten Fäusten auf sie zu. Er ließ sich nicht beruhigen und auch die Androhung des Einsatzes eines vor Ort befindlichen Diensthundes zeigte keine Wirkung.
Als der Mann sich den Polizeibeamten weiter näherte und androhte sie zu schlagen, wurde er schließlich durch den Diensthund in den Arm gebissen. Als er durch die Polizeibeamten zu Boden gebracht wurde, schlug und trat er die eingesetzten Beamten.
Zur Behandlung des Hundebisses wurde er in ein örtliches Krankhaus verbracht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und gleichstehende Personen, sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung. Zwei Polizeibeamtinnen wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, verblieben aber dienstfähig.
Die Rettungskräfte blieben unverletzt.
Bildzeile:
Nach dem Einsatz: Polizeikräfte und Feuerwehr sichern die Szenerie in einem Gelsenkirchener Mehrfamilienhaus. Nach einem tätlichen Angriff auf die Helfer musste ein Diensthund zur Unterstützung eingesetzt werden. (Symbolbild KI-generiert)


