
TenSing Moers lädt Jugendliche zum Schnuppertag ein
TenSing Moers lädt Jugendliche zum Schnuppertag ein
Die kreative Gruppe des CVJM Moers am Niederrhein bietet ein Tagesprogramm zum selbst ausprobieren an
Die Gruppe, die Jugendlichen von der fünften Klasse aufwärts die Möglichkeit bietet, in Eigenregie ein Bühnenprogramm zu erarbeiten und aufzuführen, gibt es schon seit über 25 Jahren. Hier werden Lieder zusammen ausgesucht und geprobt, das weitere Programm von Tanz über Theater bis zum Beleuchtungskonzept wird dabei komplett selbst erarbeitet. Den krönenden Abschluss bietet eine Aufführung, bei der die Teilnehmenden dann die Resultate und die dabei gewonnenen Fähigkeiten dem Publikum präsentieren. Nach dem erfolgreichen letzten Konzert im November werden wieder neue Mitstreitende gesucht. Dafür veranstaltet die Gruppe am Samstag, den 31.1., einen Schnuppertag im Evangelischen Vereinshaus Repelen (Am Kolk 20, 47445 Moers-Repelen).
Eingeladen sind dabei alle Jugendlichen von der fünften Klasse aufwärts, ab 13:00 an verschiedenen Workshops zu den Themen Tanz, Theater und Veranstaltungstechnik sowie einer Chorprobe teilzunehmen. Weitere Informationen und einen Link zur Anmeldung gibt es auf https://cvjm.rocks/SchnupperInfos

„Es ist es total egal, ob und wie viel Vorwissen man mit Musik und Theater hat. Das Wichtigste ist, dass man Lust auf das gemeinsame Proben hat.„, weiß Leni Gies (17), „Ich gehe gerne zu TenSing, weil man zum Einen jedes Jahr ein tolles Konzert vorbereitet, und zum Anderen, weil man dort eine einzigartige Gemeinschaft und Freundschaft spürt.„
Tatort trifft auf Livemusik
Gemeinsam mit der restlichen Gruppe blickt sie zurück auf ein erfolgreiches Konzertjahr, dessen krönender Abschluss die Aufführung unter dem Motto „Tatort Moers – TenSing ist kaum zu fassen“ war, bei dem (wie der Name vermuten lässt) das Verschwinden eines TenSingers aufgeklärt werden musste, um die Show zu retten. Besonders war, dass wegen des runden Jubiläums ein großer Tanz zusammen mit ehemaligen TenSingern aufgeführt wurde. Dazu gab es Livemusik vom thematisch passenden „Der Mörder ist immer der Gärtner“ von Reinhard Mey bis zu bekannten Rock & Pop-Liedern wie Riptide, begleitet von der gruppeneigenen Licht- und Tontechnik. Auch der Auftrittsort ist bewusst gewählt worden, dazu erklärt Leni Gies: „Das erste TenSing Konzert in Moers war 2000 in der Aula vom Gymnasium Adolfinum, klar dass unser Jubiläum auch da stattfinden sollte!„
Die Geschichte des fast pensionierten Kommissars Horst Schamansky und seinem jungen Kollegen Zach Kohl, die die Wahrheit hinter dem verschollenen Xavier Yahoo (kurz XY) aufklären mussten, hielt das Publikum in Atem und kam nicht ohne das ein oder andere Augenzwinkern in Richtung des Fernseh-Vorbilds aus. Auch an sonstigen Anspielungen und Witzen hatten die Jugendlichen nicht gespart um eine unterhaltsame Show zu präsentieren.

Proben zwischen Kreativkreis und Klassenfahrt
Aber nicht nur die Auftritte machen die Gruppe aus. „Die eigentliche Magie findet in den Proben vorher statt, besonders bei unseren ProWos, den Probewochenenden, wo außer der Arbeit an unserem Auftritt natürlich auch Geselligkeit und Spaß nie zu kurz kommen.„, kann Leni Gies berichten, „Letzten Sommer haben wir zum Beispiel spontanen einen Segelausflug zum See unternommen, weil es so heiß war am ProWo.“ Musikalisch wie immer endete der Abend im Garten des Vereinshauses mit Gesang und Gitarrenmusik.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Selbstorganisation der Gruppe. „Wir planen zusammen, was wir tun wollen und setzen es dann auch um„, betont sie. Völlig nebenbei gewinnen die Jugendlichen so auch noch Verantwortungsbewusstsein und Selbstsicherheit. Erfahrungen die gerade in der heutigen Zeit oft zu kurz kommen.
Weitere Highlights sind bereits geplant
Für das neue Jahr hat sich die Gruppe viel vorgenommen. Nach dem Schnuppertag sind Probewochenenden, ein Auftritt auf dem CVJM Familientag am 1. Mai und ein viertägiger Segeltörn auf dem CVJM-eigenen Segelboot „Ninive“ bereits in Planung.
„Und wahrscheinlich noch viel mehr, von dem wir jetzt noch gar nichts wissen„, schließt Gies.


