Wahlkampfauftakt im Moerser Eurotec

Als wichtigstes Thema sprach er die innere Sicherheit an. Mehr Polizisten müssten auf die Straße, wie er betonte, und sie müssten bessere Unterstützung vom Land erhalten. Im Bereich der Rechtsprechung sah Brohl es als fragwürdig an, dass Einbrüche nur mehr als Vergehen behandelt werden sollten.
Bald nach der Sicherheit steht für Brohl die Bildung an Wichtigkeit. Für ihn sei der Fokus auf das Abitur eine falsche Ausrichtung, da dies den Wert anderer Berufe, wie im Handwerk, schwächen würde. Die Bildung müsse den einzelnen Talenten der Kinder entsprechen, nicht nur dem Wunsch nach einem Abitur. Nicht nur würde dies besser für die Jugend sein, sondern auch den Mittelstand stärken, der sich ohnehin einiger Probleme ausgesetzt sähe. Dabei führte Brohl die steigende Bürokratie an, aber er verwies auch auf die Infrastruktur. Straßen und Autobahnen müssten ausgebaut werden, forderte er. Mit einem der Cartoon-Poster beklagte er sich aber auch: „Stauland NRW geht gar nicht!“
Zu seinem Wahlkampfteam gehört auch der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer. Mit der Unterstützung dieses Teams sah sich Brohl sicher, auch in einem schwierigen Umfeld Erfolg zu finden.


