
„Bock“ auf Arbeiten wichtiger als Schulnoten
Arbeitskreis Schule / Wirtschaft des Unternehmerverbandes lud zur Betriebserkundung bei Siemens Energy ein
Keine unentschuldigten Fehlstunden und „Bock“ auf die künftige Arbeit haben – das ist wichtiger als die Höhe des Schulabschlusses; aber: die Noten müssen schon zum Berufswunsch passen. So stehe eine Fünf in Mathe einer gewerblich-technischen Ausbildung entgegen. Diese handfesten Tipps für eine Bewerbung für eine Duale Berufsausbildung erfuhren 26 Lehrerinnen und Lehrer von Duisburger Gesamtschulen und Gymnasien nun beim Besuch von Siemens Energy. Sie hatten unter Leitung von Andreas Richau vom Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium ihren Arbeitskreis Schule-Beruf in das Unternehmen verlegt. Organisiert hatte die Betriebserkundung Elisabeth Schulte vom Unternehmerverband, die sich in der Arbeitgeberorganisation u. a. um die Arbeitskreise Schule/Wirtschaft kümmert.
Bei Siemens Energy lernten die Lehrer ganz konkret die Herstellung der Turboverdichter kennen, die z.B. Luft oder Gas ansaugen und verdichtet ausstoßen. Weltweit tätig arbeiten allein in Duisburg 1.900 Beschäftigte; im neuen Ausbildungsjahr starteten vor wenigen Wochen 47 junge Menschen. Die Berufe sind vielfältig: Die Ausbildung reicht vom Elektroniker über z.B. Produktdesigner, Mechatroniker, Industrie-, Zerspanungsmechaniker bis hin zum Konstruktionsmechaniker oder sogar zum Koch. Zudem sind Duale Studiengänge in betriebswirtschaftlichen und technischen Berufen an der Hochschule Ruhr-West möglich.
„Wir freuen uns, dass so viele Lehrer den Einblick in die Praxis genutzt haben“, sagt Schulte. Im dichten Lehrplan und bei Nachmittagsunterricht bleibe dafür heute selten Zeit. „Uns ist wichtig, die aussichtsreichen Ausbildungsberufe in hiesigen Unternehmen vorzustellen und über die Pädagogen, sozusagen als Multiplikatoren für die Schüler, Ängste abzubauen: Wagt mit Eurem ersten Schulabschluss den Schritt in Unternehmen, wagt die Bewerbung, selbst wenn nicht nur Top-Noten auf den Zeugnissen stehen.“ Aus ihrer Erfahrung suchen die Firmen motivierten und engagierten Nachwuchs, dem dann häufig auch eine Übernahme in eine Festanstellung angeboten wird.
Weitere Informationen über den Arbeitskreis Schule / Wirtschaft – neue Mitglieder sind immer willkommen – finden sich online auf: www.unternehmerverband.org/schulewirtschaft
Bildunterschrift:
Bild 1: Schule und Wirtschaft – hier Duisburger Lehrerinnen und Lehrer mit Ausbildungsleiter Marc Solibieda von Siemens Energy (ganz links) – brachte Elisabeth Schulte vom Unternehmerverband (ganz rechts) beim Arbeitskreis Schule/Wirtschaft zusammen. (Foto: Siemens Energy)
Über den Unternehmerverband
Die Unternehmerverbandsgruppe ist einer der großen Arbeitgeberverbände in Nordrhein-Westfalen. Den sieben Einzelverbänden gehören bundesweit über 700 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 100.000 Beschäftigten an.
Die Gruppe vertritt die Interessen der Arbeitgeber und bietet umfassende Expertise im Arbeits- und Sozialrecht, der Gestaltung von Arbeitsbedingungen mit und ohne Tarifbindung sowie der Arbeitsorganisation. Die Verbände sind Stimme der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Region, im Land, im Bund und ihren Branchen; sie setzen sich für den Wirtschaftsstandort ein und bilden ein starkes Netzwerk.
Der Sitz des Unternehmerverbandes ist das HAUS DER UNTERNEHMER in Duisburg. Das Kern-Verbandsgebiet reicht vom westlichen Ruhrgebiet rechtsrheinisch über den Niederrhein bis hin zur niederländischen Grenze. Drei der Einzelverbände sind bundesweit aktiv.
![Essen/Mülheim a. d. Ruhr (29.11.2022) ALDI geht beim #Haltungswechsel weiter voran und erreicht den nächsten Meilenstein ein Jahr früher als geplant. Das zeigt, dass die Nachfrage nach tierwohlgerechteren Produkten weiter anhält. Auch im Bereich Frischfleisch setzt ALDI weitere Maßnahmen für mehr Tierwohl um. ALDI hat mit dem #Haltungswechsel verbindliche Ziele für mehr Tierwohl definiert. Über 40 Prozent der Frischmilch, die bei ALDI verkauft wird, stammen inzwischen aus den tierwohlgerechteren Haltungsformen 3 (Außenklima) und 4 (Bio/Premium).[1] Damit haben die Discounter einen wichtigen Meilenstein ihres Tierwohlversprechens bereits ein Jahr früher erreicht als geplant. Beim Frischfleischsortiment machen Artikel aus höheren Haltungsformen inzwischen fast 20 Prozent des Umsatzes aus. [2] Im November hat ALDI SÜD auf Wochenbasis beim Frischfleischsortiment sogar erstmals einen Umsatzanteil von mehr als 25 Prozent aus den Haltungsformen 3 und 4 erreicht. „ALDI hat sich mit dem #Haltungswechsel ambitionierte Ziele für mehr Tierwohl gesetzt. Dass wir den nächsten Milch-Meilenstein bereits heute erreicht haben, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und motiviert uns, diesen Weg weiterzugehen“, sagt Dr. Julia Adou, Director Corporate Responsibility bei ALDI SÜD. “Trotz anspruchsvoller äußerer Rahmenbedingungen setzen wir auch weiterhin konsequent auf den Ausbau höherer Haltungsformen – sowohl beim Frischfleisch als auch bei der Trinkmilch. Ein besonderer Dank gilt dabei unseren Kundinnen und Kunden, die diese Ware entsprechend nachfragen”, so Katrin Beyer, Business Unit Director Category Management bei ALDI Nord. Weitere Tierwohl-Maßnahmen im Frischfleischbereich Auch beim Frischfleisch setzt ALDI weitere Maßstäbe auf dem Weg zu mehr Tierwohl. So bezieht ALDI konventionelles Schweinefrischfleisch inzwischen nach dem 5D-Prinzip.[3] Das bedeutet, dass jeder einzelne Schritt der gesamten Wertschöpfungskette (Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Zerlegung/Verarbeitung) in Deutschland stattfindet. Zudem können Kundinnen und Kunden bei ALDI SÜD ab sofort Rindfrischfleischprodukte aus der höheren Haltungsform 3 kaufen. Insgesamt werden zehn Artikel unter der ALDI Tierwohl-Eigenmarke FAIR & GUT angeboten – pro Regionalgesellschaft vier bis fünf unterschiedliche Artikel. Der #Haltungswechsel – Das Tierwohlversprechen von ALDI Mit dem #Haltungswechsel unterstützt ALDI den Umbau der deutschen Landwirtschaft zu mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit und gibt Landwirten und Lieferanten über Jahre hinweg Planungssicherheit und schafft einen starken Absatzkanal für Tierwohlware. Damit dies gelingt, bedarf es eines Umdenkens entlang der gesamten Lieferkette sowie eines klaren ordnungspolitischen Rahmens. Für die Umsetzung des Tierwohlversprechens folgt ALDI einem Stufenplan mit klar definierten Meilensteinen. Bis 2030 stellen die Discounter das komplette Frischfleisch2- und Trinkmilch1-Sortiment auf die höheren Haltungsformen 3 und 4 um. Damit ermöglicht ALDI die Verfügbarkeit von Tierwohl-Ware in der Breite zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis und macht nachhaltiges Einkaufen für so viele Menschen wie möglich leistbar. Mehr Informationen zum #Haltungswechsel finden Sie auf den Websites von ALDI Nord und ALDI SÜD. Pressekontakt: Unternehmensgruppe ALDI Nord: Joachim Wehner, presse@aldi-nord.de Unternehmensgruppe ALDI SÜD: Linda van Rennings, presse@aldi-sued.de [1] Bezogen auf Umsatz (Durchschnitt ALDI Nord & ALDI SÜD) in Deutschland mit Trinkmilch der Eigenmarken, ausgenommen sind Markenartikel. [2] Bezogen auf Umsatz (Durchschnitt ALDI Nord & ALDI SÜD) in Deutschland mit Frischfleisch der größten Nutztiergruppen Rind, Schwein, Hähnchen und Pute; ausgenommen (internationale) Spezialitäten und Tiefkühlartikel. [3] Ausgenommen internationale Spezialitäten, Bio-Produkte, Filet und Tiefkühlartikel](https://lokaleblicke.com/wp-content/uploads/2022/11/ALDI-Haltungswechselh-11_300dpi-1-220x150.jpg)

